Die Schule des Pferdes Teil 1: Vorbereitung des Anreitens



https://cdn.wehorse.com/video/video/image/big/441202-1_zeilinger_anlongieren_biig.jpg 2016-12-09T00:00:00+01:00

„Das Ziel der Dressurarbeit und der Ausbildung soll sein: Motivierte, gehfreudige, elastische Pferde, die ihre volle Bewegungsmöglichkeit entfalten können und sich auch so freudig präsentieren.“ Rudolf Zeilinger weiß genau, wie viel er seinen Pferden zumuten kann. Er möchte sie in seiner Arbeit motivieren, sieht sie als Partner und entwickelt mit ihnen Losgelassenheit, eine optimale Selbsthaltung und eine immer bleibende Gehfreude.

Man sieht den Pferden von Rudolf Zeilinger an, dass sie Freude daran haben, mit ihm zusammen zu arbeiten. Aufbauend auf den Werten der Ausbildungsskala fördert der Ausbilder die Gesunderhaltung seiner vierbeinigen Schüler. Er weiß: Erst wenn eine innere und äußere Losgelassenheit beim Pferd erreicht ist, ist es bereit, weiter gefördert zu werden. In diesem Video beginnt er im ersten Ausbildungsjahr zweier Remonten mit den Grundlagen. Es geht darum, sie an eine neue Umgebung zu gewöhnen, Vertrauen zu ihnen aufzubauen und das Halftern, Putzen, Anbinden und Trensen zur Routine werden zu lassen.

Das Laufenlassen ist eine gute Möglichkeit den Remonten die Reithalle zu zeigen. Wichtig ist dabei die treibende Peitschenhilfe, die - kontrolliert von mehreren Hilfspersonen entlang der Mittellinie - auf ein geregeltes Vorwärts achtet und zu häufige Handwechsel unterbindet. Das junge Pferd benötigt Sicherheit und klare Regeln, damit es Vertrauen entwickelt und für die nächsten Schritte vorbereitet ist: für das Anlongieren und das Satteln.

Weitere Teile der Serie:

Rudolf Zeilinger

Durch ruhige, gefühlvolle aber konsequente Arbeit ist er seit vielen Jahren als erstklassiger Ausbilder und Trainer für feines Dressurreiten bekannt. Neben erfolgreichen Einzelreitern trainiert er unter anderem die dänische Nationalmannschaft und erreichte mit ihr den vierten Platz auf der Olympiade 2012 in London.

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Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

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Dehnungshaltung Teil 2: Das junge Pferd

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 1: Basisübungen

Karin Hess-Müller

Durch die Arbeit an der Hand können viele Lektionen mühelos und stressfrei unabhängig von Alter und Ausbildungsstand des Pferdes vorbereitet und erlernt werden. Das schafft Abwechslung, motiviert und vertieft die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

Dauer: 20:30 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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