Die Schule des Pferdes Teil 1: Vorbereitung des Anreitens



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„Das Ziel der Dressurarbeit und der Ausbildung soll sein: Motivierte, gehfreudige, elastische Pferde, die ihre volle Bewegungsmöglichkeit entfalten können und sich auch so freudig präsentieren.“ Rudolf Zeilinger weiß genau, wie viel er seinen Pferden zumuten kann. Er möchte sie in seiner Arbeit motivieren, sieht sie als Partner und entwickelt mit ihnen Losgelassenheit, eine optimale Selbsthaltung und eine immer bleibende Gehfreude.

Man sieht den Pferden von Rudolf Zeilinger an, dass sie Freude daran haben, mit ihm zusammen zu arbeiten. Aufbauend auf den Werten der Ausbildungsskala fördert der Ausbilder die Gesunderhaltung seiner vierbeinigen Schüler. Er weiß: Erst wenn eine innere und äußere Losgelassenheit beim Pferd erreicht ist, ist es bereit, weiter gefördert zu werden. In diesem Video beginnt er im ersten Ausbildungsjahr zweier Remonten mit den Grundlagen. Es geht darum, sie an eine neue Umgebung zu gewöhnen, Vertrauen zu ihnen aufzubauen und das Halftern, Putzen, Anbinden und Trensen zur Routine werden zu lassen.

Das Laufenlassen ist eine gute Möglichkeit den Remonten die Reithalle zu zeigen. Wichtig ist dabei die treibende Peitschenhilfe, die - kontrolliert von mehreren Hilfspersonen entlang der Mittellinie - auf ein geregeltes Vorwärts achtet und zu häufige Handwechsel unterbindet. Das junge Pferd benötigt Sicherheit und klare Regeln, damit es Vertrauen entwickelt und für die nächsten Schritte vorbereitet ist: für das Anlongieren und das Satteln.

Weitere Teile der Serie:

Die Schule des Pferdes Teil 2: Anlongieren und erstes Satteln

Rudolf Zeilinger

Durch ruhige, gefühlvolle aber konsequente Arbeit ist er seit vielen Jahren als erstklassiger Ausbilder und Trainer für feines Dressurreiten bekannt. Neben erfolgreichen Einzelreitern trainiert er unter anderem die dänische Nationalmannschaft und erreichte mit ihr den vierten Platz auf der Olympiade 2012 in London.

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Mit lösender Arbeit zu innerer und äußerer Losgelassenheit

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

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Die gelungene Parade Teil 1: Technik und Gefühl

Reinhart Koblitz

Die gelungene Parade ist der Schlüssel zu gutem Reiten und basiert auf dem richtigen Zusammenspiel der Hilfen. Keine andere Lektion wird so oft angewendet und ist gleichzeitig mit so viel Unsicherheit und Unwissen verbunden.

Dauer: 16:05 Minuten

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Die gelungene Parade Teil 2: Übergänge in der Praxis

Reinhart Koblitz

Korrektes Reiten geschieht „von hinten nach vorne“, wie man so schön sagt. Reinhart Koblitz zeigt in diesem Video, was genau das in der Praxis und vor allem für das Reiten von halben und ganzen Paraden bedeutet.

Dauer: 19:09 Minuten

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Das Korrekturpferd Flamingo Teil 1

Anja Beran

In dieser Videoreihe wird die besondere Entwicklung des Westfalen-Wallachs Flamingo über einen Zeitraum von vier Jahren dokumentiert. Dieser erste Teil zeigt den 8-jährigen Wallach kurz nachdem er nach einer längeren Weidepause zu Anja Beran und ihrem Team kam.

Dauer: 11:59 Minuten

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Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

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