Die Schule des Pferdes Teil 1: Vorbereitung des Anreitens



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„Das Ziel der Dressurarbeit und der Ausbildung soll sein: Motivierte, gehfreudige, elastische Pferde, die ihre volle Bewegungsmöglichkeit entfalten können und sich auch so freudig präsentieren.“ Rudolf Zeilinger weiß genau, wie viel er seinen Pferden zumuten kann. Er möchte sie in seiner Arbeit motivieren, sieht sie als Partner und entwickelt mit ihnen Losgelassenheit, eine optimale Selbsthaltung und eine immer bleibende Gehfreude.

Man sieht den Pferden von Rudolf Zeilinger an, dass sie Freude daran haben, mit ihm zusammen zu arbeiten. Aufbauend auf den Werten der Ausbildungsskala fördert der Ausbilder die Gesunderhaltung seiner vierbeinigen Schüler. Er weiß: Erst wenn eine innere und äußere Losgelassenheit beim Pferd erreicht ist, ist es bereit, weiter gefördert zu werden. In diesem Video beginnt er im ersten Ausbildungsjahr zweier Remonten mit den Grundlagen. Es geht darum, sie an eine neue Umgebung zu gewöhnen, Vertrauen zu ihnen aufzubauen und das Halftern, Putzen, Anbinden und Trensen zur Routine werden zu lassen.

Das Laufenlassen ist eine gute Möglichkeit den Remonten die Reithalle zu zeigen. Wichtig ist dabei die treibende Peitschenhilfe, die - kontrolliert von mehreren Hilfspersonen entlang der Mittellinie - auf ein geregeltes Vorwärts achtet und zu häufige Handwechsel unterbindet. Das junge Pferd benötigt Sicherheit und klare Regeln, damit es Vertrauen entwickelt und für die nächsten Schritte vorbereitet ist: für das Anlongieren und das Satteln.

Weitere Teile der Serie:

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