Die Schule des Pferdes Teil 2: Anlongieren und erstes Satteln



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In diesem Video nimmt Rudolf Zeilinger den Zuschauer an die Hand und demonstriert anhand seiner beiden Remonten ganz genau seine Vorgehensweise – vom ersten Anführen, über die korrekte halbe Parade an der Longe, bis hin zum kontrollierten Longieren in allen Gangarten mit dem Sattel auf dem Rücken. Das Longieren ist dabei kein Selbstzweck, es dient der gezielten Vorbereitung auf das Reiten.

Das erste Longieren und Satteln eines jungen Pferdes muss wohl überlegt sein. Schlechte Erfahrungen können die Remonte ein Leben lang zeichnen. Beim ersten Longieren begrenzt Rudolf Zeilinger den Zirkel an der offenen Seite, um ein Ausbrechen zu verhindern. Der Deutsche Meister nimmt beim Anlongieren immer die Hilfe eines Peitschenführers in Anspruch, denn das prompte und willige Reagieren auf die vorantreibende Peitschenhilfe ist besonders wichtig für die weitere Ausbildung. 

Kann sich das Pferd auf beiden Händen kontrolliert im Schritt, Trab und Galopp bewegen, kann mit dem ersten Auflegen des Sattels begonnen werden. Das ungewohnte Gewicht auf dem Rücken und vor allem das Gefühl des Gurts um den Bauch können beim Youngster zunächst Platzangst auslösen und zu Bocksprüngen führen. Wichtig ist, dass der Gurt nur gerade so stramm angezogen ist, dass er nicht unter den Bauch rutschen kann. Rudolf Zeilinger demonstriert, wie einfach und entspannt die Gewöhnung an den Sattel und die Longe erfolgen kann, wenn man dem Pferd Zeit gibt, es nicht überfordert und ihm durch klare Regeln Sicherheit vermittelt.

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