Die Schule des Pferdes Teil 3: Das Anreiten & die ersten Schritte auf der Ausbildungsskala



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Blindes Vertrauen innerhalb des Teams ist die erste Voraussetzung für ein sicheres Anreiten des jungen Pferdes. Der Reiter muss über einen sicheren Sitz verfügen, darf keine Angst haben und sollte über ein gewisses Maß an Erfahrung im Umgang mit jungen Pferden verfügen. Der Longenführer hat beim ersten Reiten eine ebenso verantwortungsvolle Position. Er muss ruhig und dicht am Pferd bleiben, um die Sicherheit des Reiters zu garantieren. Zunächst legt sich der Reiter über den Rücken des Pferdes und wird einige Runden geführt. Hat sich das Pferd an das zusätzliche Gewicht gewöhnt, setzt er sich in den Sattel. Das ruhige Stehenbleiben muss dabei von Anfang an konsequent geübt werden.


Ganz allmählich verlängert Rudolf Zeilinger die Longe und entlässt Pferd und Reiter auf den Zirkel. Die Geduld bei der vorbereitenden Arbeit (siehe Die Schule des Pferdes Teil 1 und 2) zahlt sich jetzt aus: die beiden Remonten gewöhnen sich schnell an das Reitergewicht und traben schon bald gelassen mit dem Reiter auf dem Zirkel. Wichtig ist das kontrollierte und ruhige Absteigen nach dem Reiten, bei dem der Führer zunächst den Blick des Pferdes nach hinten verdeckt, um ein Erschrecken zu vermeiden.

Dieses Video zeigt nicht nur das erste Anreiten, sondern auch die weitere Entwicklung der beiden Beispielpferde. Sieben Wochen nach dem ersten Anreiten: Es gilt, die ersten drei Punkte der Ausbildungsskala zu verbessern. Ziele sind eine leichte, gleichmäßige Anlehnung, eine Kopfhaltung eher vor als hinter der Senkrechten, eine innere und äußere Gelassenheit des Pferdes und das Ausbalancieren in allen Gangarten. Rudolf Zeilinger betont: Das Wichtigste in der Ausbildung ist, dem Pferd nicht mehr aber auch nicht weniger abzuverlangen als es in der Lage ist, zu leisten. So erhält man seine Motivation und kann sich über stetige Erfolgserlebnisse freuen.

Weitere Teile der Serie:

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