Schule der Légèreté Teil 12: Schrittarbeit mit korrekter Dehnungshaltung



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Das lockere Handgelenk – eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine gute Handeinwirkung. Essentiell ist es auch bei der Integration der Abkau- und Biegeübungen in die Schrittarbeit. Der französische Ausbilder Philippe Karl betont: „Es muss immer heißen: Lockeres Maul, plus dehnbarer Hals, plus Genickbeugung.“ Dazu gehört nicht nur die Handeinwirkung, sondern auch das richtige Treiben, das korrekte Tempo und die Einhaltung des Taktes.

Aber woher weiß man, wie eine korrekte Dehnungshaltung aussieht oder in welchem Winkel das Genick gebeugt sein soll? Philippe Karl demonstriert nicht nur das, in diesem Video zeigt er auch variable Herangehensweisen bei Pferden unterschiedlicher Rassen, Gebäude und Vorerfahrungen. Ein Vollblüter von der Rennbahn muss beispielsweise erst einmal lernen, sich nicht auf die Hand zu lehnen. Ein Dressurpferd, das im Hals immer eingerollt wurde, wird hingegen an das Öffnen des Genicks herangeführt.

Philippe Karl erklärt außerdem, welche Vorteile die französische Kandarenzügelführung mit sich bringt, wie sich die Handeinwirkung bei der Biegung mit Beizäumung von der ohne unterscheidet und wie man mit Konterbiegung die Pferdeschulter kontrolliert. Eine zentrale Bedeutung bekommt auch der stabile Reitersitz: „Wie eine Statue soll der Reiter sitzen aber nur bis zu den Handgelenken, die Hände und Finger müssen flexibel und beweglich sein.“
 
 
Weitere Teile der Serie:

 

Du lernst in diesem Video:

  • Lerne die schrittweise Integration von Abkau-und Biegeübungen im Sattel
  • So erkennst du die richtige Dehnungshaltung und Genickbeugung
  • Nimm Übungen für eine gute Haltung im Schritt für dein Training mit
  • Beobachte, welche Vorteile die französische Kandarenzügelführung mit sich bringt

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

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