Schule der Légèreté Teil 13: Trabarbeit



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Nachdem das Pferd die Grundlagen der Hilfengebung im Halten und im Schritt erlernt hat, können sie in die schnelleren Gangarten übertragen werden. Wichtig ist auch hier zunächst die Überprüfung, ob das Pferd im Maul nachgibt. Selbst, wenn es im Schritt gut funktioniert, kann das im Trab ganz anders aussehen. Der französische Ausbilder Philippe Karl weiß Rat und zeigt seinen Schülern in diesem Video, wie sie ihre Pferde auch im Trab mit der richtigen Einwirkung unterstützen.

Philippe Karl hat eine klare Meinung darüber was eine gute Dehnungshaltung und Genickbeugung ist und was nicht. Er erklärt unter anderem, wie man sein Pferd mit der Übung „Aktion – Reaktion“ dazu auffordern kann, sich an den Zügel heran zu dehnen. Das Pferd darf sich weder auf den Zügel lehnen, noch hinter ihm verkriechen. Die richtigen Übungen gepaart mit einer präzisen Einwirkung können da Wunder bewirken.

Viele stellen sich die Frage, in welcher Haltung ein junges Pferd denn nun geritten werden sollte. Nach Philippe Karl ist das zweitrangig. Natürlich darf es keine schädigende Position à la Rollkur-Manier sein, „entscheidend ist doch aber, dass ich mein Pferd zu jeder Zeit in jeder beliebigen Kopf-Hals-Position reiten kann, ohne dass es sich verspannt oder Widerstände zeigt.“ Die Trabübungen in diesem Video arbeiten auf dieses Ziel hin.
 
 
In diesem Video lernst du:
 
  • wie Du die grundlegende Hilfengebung in den Trab überträgst

  • wie Du Deinem Pferd auch im Trab das korrekte Nachgeben und Biegen beibringst

  • wie Du das Lehnen auf die Hand oder das Verkriechen hinter dem Zügel Schritt für Schritt kompensieren kannst

Weitere Teile der Serie:
Schule der Légèreté Teil 12: Schrittarbeit mit korrekter Dehnungshaltung
Schule der Légèreté Teil 14: Die Grundlagen der Galopparbeit

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Mobilisation & erstes Versammeln des jungen Pferdes an der Hand & unterm Reiter

Anja Beran

Durch korrektes Reiten wird ein wesentlicher Beitrag zur Gesunderhaltung des Pferdes geleistet. Manuel Jorge de Oliveira und Anja Beran zeigen gymnastische Übungen, durch die das Pferd lernt seinen Rücken zu benutzen, sanft zur Versammlung gelangt und ins Gleichgewicht findet.

Dauer: 19:05 Minuten

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Grundlegende Arbeit zur Gymnastizierung einer jungen Remonte

Anja Beran

Zusammen mit ihrem Mentor Manuel Jorge de Oliveira und ihrem Team zeigt Anja Beran in diesem Video den Aufbau einer typischen Trainingseinheit und das Erarbeiten der Seitengänge, die dabei helfen das junge Pferd geschmeidig zu machen und es gerade zu richten.

Dauer: 08:25 Minuten

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Dressurtraining am Hang

Christopher Bartle

Dieses Video zeigt Vielseitigkeitsreiter Andreas Ostholt beim Dressurtraining mit Bundestrainer Christopher Bartle. Die leichte Steigung neben dem Dressurplatz bietet hervorragende Möglichkeiten, die Schub- und Tragkraft der Pferde zu trainieren und dem Reiter ein besseres Gefühl für das Versammeln zu vermitteln.

Dauer: 13:09 Minuten

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Dressurtraining mit jungem Vielseitigkeitspferd - Verbesserung des Trabs

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Trakehner Wallach Parmenides ist ein großrahmiger Vielseitigkeitstyp, dessen Stärken beim Springen und im Gelände liegen. Sein Trab ist wenig ausdrucksvoll, lässt sich aber durch richtiges Gymnastizieren und Geraderichten deutlich verbessern.

Dauer: 11:46 Minuten

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