So lernen Pferde Reiterhilfen, Teil 3: Lerntheorie – Zügel- und Schenkelhilfen



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Der richtige Einsatz der Zügel- und auch der Schenkelhilfen hängt von der richtigen Technik ab und wirkt über Druck erhöhen und Druck nachlassen. Britta Schöffmann erklärt, warum 'Druck' zunächst einmal nichts Verwerfliches ist, bei welcher Zügel- oder Schenkelhilfe Druck auf und wieder abgebaut wird und warum passendes Timing und richtige Intensität der Einwirkungen dem Pferd helfen, die Reiterhilfen zu verstehen.

"Der Reiter muss dabei lernen, auch mal abwarten zu können", betont Britta Schöffmann, "und dem Pferd so erst einmal die Chance geben, durch Ausprobieren herausfinden zu können, welche Reaktion die gewünschte ist." Auf der anderen Seiten sollten alle Hilfen so klar und eindeutig sein, dass Sensibilisierung statt Desensibilisierung eintritt.

Am Beispiel eine jungen Stute wird das beginnende Zusammenspiel von Zügel- und Schenkelhilfen und seine Wirkung auf das Pferd demonstriert. Die Darstellung typischer Reiterfehler hilft, die Zusammenhänge zu verstehen. Ein Exkurs zum Thema "Strafen beim Reiten" zeigt außerdem, warum Strafen keine Lösung ist.
 

Themen: Zügelhilfen, Annehmen, Nachgeben, Riegeln, starre Zügelfaust, Abkauen, Anlehnung, Schenkelhilfen, Druck, Timing, Intensität, Sensibilisierung, Verhaltensformung, Strafe

Weitere Teile der Serie:

Du lernst in diesem Video:

  • wieso Abwarten dem Pferd helfen kann
  • das passiert beim Riegeln
  • warum Strafen beim Reiten keine Lösung ist

Dr. Britta Schöffmann

Die Journalistin und ehemalige Grand-Prix-Reiterin hat ihr Hobby Pferd zum "vielseitigsten Beruf der Welt" gemacht: Sie reitet, lehrt und schreibt. Ihre Bücher rund um Dressurausbildung werden weltweit gelesen.

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