Malakil Teil 3: Die Arbeit unter dem Sattel mit dem jungen Pferd



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In diesem Video lernst du:

  • mit welchen Hilfen du einen gleichmäßigen und regulierbaren Schritt erreichst
  • wie du die Seitengänge mit deinem jungen Pferd unter dem Sattel erarbeitest
  • wann und wie du gymnastizierende Zirkuslektionen wie die Polka am besten üben kannst

„Was im Schritt nicht geht, wird im Trab schlecht gehen und im Galopp gar nicht.“, erklärt Anja Beran und lässt ihre Kollegin Sylvia Wimmer erst einmal an Malakils Schritt arbeiten. Warum der Hengst besonders viel Zeit braucht, um rund werden zu können, wie seine Halsmuskulatur Stück für Stück aufgebaut wird, wie der Reiter mit Sitz und Zügelhaltung den Schritt variiert und ein gleichmäßiges Schreiten erreicht – all das erfährst Du in diesem Video.

Bei Schenkelweichen, Schulterherein, Travers und Traversale zahlt sich die Vorbereitung an der Hand aus: Malakil kennt bereits die Hilfen und verhält sich geschmeidig unter dem Sattel. Schau Dir an, welche Hilfengebung korrekt ist, wie Du einen fließenden Übergang zwischen Schulterherein und Travers erarbeitest und was Du machen kannst, wenn sich Dein Pferd im Seitengang verwirft.

Im Trab ist es wichtig, dass der Vorwärtsdrang von Malakil erhalten wird, er muss allerdings gut regulierbar sein. Das Ziel ist es, mit der Zeit mit unsichtbaren Hilfen zu kommunizieren. Das Angaloppieren hat Malakil bereits aus dem Schritt gelernt. Wichtig ist dabei, ihn nicht mit der Hand formen zu wollen, sondern ihm Freiheit im Hals zu gewähren. Anja Beran hat dafür – inspiriert vom natürlichen Verhalten des Pferdes - noch einen Trick parat, der den versehentlichen Kreuzgalopp verhindert!


Weitere Teile der Serie:
Malakil Teil 1: Das erste Longieren & Satteln
Malakil Teil 2: Grunderziehung und Seitengänge an der Hand

Anja Beran

Anja Beran ist Leiterin des renommierten Ausbildungsbetriebs „Gut Rosenhof“. Seit über 25 Jahren bildet die feinfühlige Reiterin Pferde nach klassischen Prinzipien bis zum höchsten Niveau aus.

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