Helios’ Weg zum Dressurpferd Folge 7: Lektionen mit weniger Aufwand und mehr Ausdruck reiten



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Im Alter von neun Jahren ist Helios nun schon recht gefestigt in den Lektionen, doch Uta Gräfs Ziel ist es, sie mit noch weniger Aufwand zu reiten. Dazu bedarf es einer guten Vorbereitung und Hilfengebung. Sich von etwas aufwändigeren Hilfen, zum Beispiel bei den fliegenden Galoppwechseln, wegzuarbeiten und mit geringerer Einwirkung auszukommen, ist Thema dieses Kurzfilms.

Zwar kann Helios schon die Serienwechsel zu 4 und 3 Sprüngen, doch Uta Gräf möchte sie noch schöner und müheloser reiten. Dazu arbeitet sie zunächst an der Verbesserung des Galopps als Vorarbeit zu einer verbesserten Versammlung. Schwer sitzen und an „Angaloppieren“ denken und gleichzeitig zur Hand reiten. Wichtig ist der Ausbilderin der Gedanke „nach dem Wechsel ist vor dem Wechsel“, denn in der Serie kommt es ihr darauf an, dass sie Helios gleich nach dem ersten Wechsel schnell wieder gut vor den Hilfen hat.

Nach der Galopparbeit folgt der Feinschliff in der Trabtour: mit Trab-Schritt-Trab-Übergängen schließt Uta Gräf Helios und ermuntert ihn zum „Hineinfedern“ in die Parade mit ein, zwei kleineren Tritten, was nicht nur eine gute Vorarbeit für die spätere Piaffe sein kann, aber auch eine sinnvolle Übung ist, um den Ausdruck im Trab zu verbessern. Im Laufe des Films wird der Trab zunehmend ausdrucksvoll und Uta Gräf demonstriert, dass es wichtig ist, dem Pferd den vermehrten Ausdruck mit einem guten Gefühl in Verbindung zu bringen. Helios lernt so, sich in diesem Trab wohl zu fühlen.

Weitere Teile der Serie:

 

Uta Gräf

Uta Gräf hat sich durch ihre feine Reitweise in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Dressursport.

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