Theorie-Vortrag 2: Die Rolle der Vorhand



https://cdn.wehorse.com/video/image/big/302092_pk_theorie_die_rolle_der_vorhand_trailer_big.jpg 2017-09-28T00:00:00+02:00

Ist es wirklich die Hinterhand, die – entsprechend der offiziellen Lehre – als „Motor“ des Pferdes seinen Bewegungsablauf bestimmt? Spielt nicht vielmehr die Vorhand die ausschlaggebende Rolle, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Ausbildung des Pferdes? Diese grundlegenden Fragen analysiert der französische Reitmeister Philippe Karl, unterstützt von der Biologin Dr. Tamina Pinent, in diesem verfilmten Theorievortrag.

Tamina Pinent präsentiert zunächst eine unter ihrer Leitung durchgeführte wissenschaftliche Studie, die einen klaren Zusammenhang zwischen Aufrichten des Pferdehalses und Anheben des Widerristes zeigt – ohne Reiter ebenso wie mit Reiter. Anschließend erläutert Philippe Karl am Beispiel des Wendens, des Springens, der Passage und des Schulschritts die Auswirkungen dieses anatomischen Zusammenhangs beim Reiten und die Konsequenzen für die Ausbildung des Pferdes.

Philippe Karl, ehemaliger Bereiter des berühmten Cadre Noir in Saumur in Frankreich, ist bekannt für seine messerscharfen Analysen und seine unverblümte Kritik am modernen Dressursport. Mit Hilfe zahlreicher Fotos und eigenhändiger Zeichnungen verdeutlicht er die zentrale Rolle der Vorhand und erklärt, warum das Aufrichten des Halses – in Verbindung mit einer zeitlich begrenzten, korrekten Dehnungshaltung – im Gegensatz zu Rollkur und Hyperflexion „klassisch“ und damit Voraussetzung für die Gesunderhaltung des Pferdes unter dem Sattel ist.

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

> mehr

wehorse Videotipps

Die Schule der Légèreté Teil 8: Springen an der Longe und unter dem Reiter

Philippe Karl

Springen, dem Vermögen des Pferdes angepasst, ist an der Hand und unter dem Sattel eine hervorragende Möglichkeit das Pferd zu gymnastizieren und zu dehnen. Für Philippe Karl gehört es ganz selbstverständlich zu Ausbildung eines jeden Pferdes.

Dauer: 09:02 Minuten

Hier geht es zum Video

Theorievortrag: Versammlung – Wunsch & Wirklichkeit

Philippe Karl

Der französische Reitmeister Philippe Karl nimmt in diesem verfilmten Theorie-Vortag eines der zentralen Elemente der Ausbildung unter die Lupe: die Versammlung. Ausgehend von der offiziellen Lehre über Versammlung, analysiert er den genauen Bewegungsablauf des Pferdes und zeigt in anschaulichen Bildern weitverbreitete Irrtümer und Trugschlüsse auf.

Dauer: 69:20 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Schule der Légèreté Teil 3: Vorbereitende Arbeit vom Boden aus

Philippe Karl

Das Maul des Pferdes ist heilig. Die Einwirkung der Reiterhand sollte dem Pferd bereits vom Boden aus verständlich gemacht werden, um möglichst schonend und sanft durchgeführt werden zu können.

Dauer: 11:44 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Schule der Légèreté Teil 6: Reiten auf Kandare

Philippe Karl

Nach der Gewöhnung vom Boden aus nutzt Philippe Karl später vom Sattel aus die verschiedenen Effekte des Trensen- und des Kandarengebisses. Dazu reitet er in der sogenannten Fillis-Führung, denn damit kann der Ausbilder mit beiden Zügeln differenziert einwirken.

Dauer: 09:16 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Schule der Légèreté Teil 2: Longieren als wichtiger Teil der Ausbildung

Philippe Karl

Das Longieren ist für Philippe Karl nicht nur eine Art sein Pferd aufzuwärmen und zu lösen, es ist vielmehr eine gute Möglichkeit es an die Hilfen zu gewöhnen und zu gymnastizieren. Hilfszügel und starres „in-der-Runde-gehen“ lehnt er ab.

Dauer: 07:28 Minuten

Hier geht es zum Video