Theorie-Vortrag 2: Die Rolle der Vorhand



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Ist es wirklich die Hinterhand, die – entsprechend der offiziellen Lehre – als „Motor“ des Pferdes seinen Bewegungsablauf bestimmt? Spielt nicht vielmehr die Vorhand die ausschlaggebende Rolle, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Ausbildung des Pferdes? Diese grundlegenden Fragen analysiert der französische Reitmeister Philippe Karl, unterstützt von der Biologin Dr. Tamina Pinent, in diesem verfilmten Theorievortrag.

Tamina Pinent präsentiert zunächst eine unter ihrer Leitung durchgeführte wissenschaftliche Studie, die einen klaren Zusammenhang zwischen Aufrichten des Pferdehalses und Anheben des Widerristes zeigt – ohne Reiter ebenso wie mit Reiter. Anschließend erläutert Philippe Karl am Beispiel des Wendens, des Springens, der Passage und des Schulschritts die Auswirkungen dieses anatomischen Zusammenhangs beim Reiten und die Konsequenzen für die Ausbildung des Pferdes.

Philippe Karl, ehemaliger Bereiter des berühmten Cadre Noir in Saumur in Frankreich, ist bekannt für seine messerscharfen Analysen und seine unverblümte Kritik am modernen Dressursport. Mit Hilfe zahlreicher Fotos und eigenhändiger Zeichnungen verdeutlicht er die zentrale Rolle der Vorhand und erklärt, warum das Aufrichten des Halses – in Verbindung mit einer zeitlich begrenzten, korrekten Dehnungshaltung – im Gegensatz zu Rollkur und Hyperflexion „klassisch“ und damit Voraussetzung für die Gesunderhaltung des Pferdes unter dem Sattel ist.

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

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Theorievortrag: Versammlung – Wunsch & Wirklichkeit

Philippe Karl

Der französische Reitmeister Philippe Karl nimmt in diesem verfilmten Theorie-Vortag eines der zentralen Elemente der Ausbildung unter die Lupe: die Versammlung. Ausgehend von der offiziellen Lehre über Versammlung, analysiert er den genauen Bewegungsablauf des Pferdes und zeigt in anschaulichen Bildern weitverbreitete Irrtümer und Trugschlüsse auf.

Dauer: 69:20 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 8: Springen an der Longe und unter dem Reiter

Philippe Karl

Springen, dem Vermögen des Pferdes angepasst, ist an der Hand und unter dem Sattel eine hervorragende Möglichkeit das Pferd zu gymnastizieren und zu dehnen. Für Philippe Karl gehört es ganz selbstverständlich zu Ausbildung eines jeden Pferdes.

Dauer: 09:02 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 10: Piaffe und Passage

Philippe Karl

Der Wille des Pferdes vorwärts zu gehen, kombiniert mit einer guten Hankenbeugung ist die Basis einer guten Piaffe. Philipp Karl nutzt verschiedene Möglichkeiten um mit seinen Pferden die Piaffe zu erarbeiten und sie ins perfekte Gleichgewicht zu bringen. Eine gute Passage kann wirklich jedes Pferd lernen, wenn man den Spanischen Schritt mit dem Trab gefühlvoll zusammenführt, das ist eine Erfahrung die der renommierte Ausbilders immer wieder gemacht hat.

Dauer: 21:17 Minuten

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Zirkusschule Teil 1: Grundlagen & richtiges Belohnen

Bea Borelle

Die Grundvoraussetzung für das Erlernen aller Zirkuslektionen ist eine klare Verständigung zwischen Pferd und Ausbilder. Dazu gehören eine präzise Hilfengebung und das richtige Belohnen bzw. das positive Verstärken einer gewünschten Reaktion. Bea Borelle zeigt in diesem Video die Grundlagen für einen systematischen Trainingsaufbau.

Dauer: 14:29 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 4: Basisarbeit unter dem Sattel

Philippe Karl

Die Abkau- und Biegeübungen werden von Philippe Karl vom Boden aus in die Arbeit unter dem Sattel übertragen. Danach erarbeitet er einfache Übergänge zwischen Schritt und Trab. Korrekt gerittene Seitengänge sind schließlich der Schlüssel zu richtiger Gymnastizierung des Pferdes.

Dauer: 18:39 Minuten

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