Gymnastizierende Arbeit an der Hand Teil 5: Übertreten



https://cdn.wehorse.com/video/video/image/big/300160_05_kr_gymnastizierende_arbeit_an_der_hand_uebertreten_big.jpg 2018-05-03T00:00:00+02:00

Einstieg in die Seitengänge an der Hand
Als Einstieg in die Seitengänge an der Hand bietet sich das Übertreten an. Dein Pferd tritt auf einem kleinen Kreis um dich herum - wie der Zeiger einer Uhr, dessen Mittelpunkt du bist. Für dich gilt es, ein Gefühl für das Zusammenspiel des inneren und des äußeren Zügels zu entwickeln. Der äußere Zügel begrenzt, die innere Schulter soll weichen.

Mehr Beweglichkeit & geschmeidigeres Auf- und Abfußen
Das Übertreten macht man nicht 20 Minuten am Stück. Es dient dem Lösen, kräftigt den Rücken und ist am effektivsten in kurzen Reprisen. Du sollst dein Pferd dabei nur begleiten und ihm mit deiner Hand keine Stütze bieten. Im Fokus liegen dabei das Geschmeidigmachen der Hanken, die Beweglichkeit und die Schulterkontrolle.

Trab-, Schritt- und Halten-Übergänge im Übertreten
Das Übertreten beginnst du am besten im Schritt. Zwischendurch hältst du dein Pferd immer wieder an. Viele Übergänge verbessern die Durchlässigkeit. Wenn es dir mit feinen Hilfen gelingt, kannst du es auch im Trab oder auf der großen Zirkellinie ausprobieren. Das Kauen signalisiert dir den Weg in die Losgelassenheit. Wichtig: Viele Handwechsel!


Du lernst in diesem Video:
    • Wie du mit dem Übertreten beginnen kannst
    • Auf welche Hilfengebung es ankommt und wie du ein Gefühl für das richtige Zusammenspiel entwickelst
    • Wie du das Übertreten auch im Trab und auf großen Linien üben kannst

Weitere Teile der Serie:

Kathrin Roida

Kathrin Roida hat sich der klassischen Dressur verschrieben. An der Hand und unter dem Sattel bildet sie Pferde artgerecht und nachhaltig aus. Mit ihrer Arbeit möchte sie die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter fördern.

> mehr

wehorse Videotipps

Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

Hier geht es zum Video

Die gelungene Parade Teil 1: Technik und Gefühl

Reinhart Koblitz

Die gelungene Parade ist der Schlüssel zu gutem Reiten und basiert auf dem richtigen Zusammenspiel der Hilfen. Keine andere Lektion wird so oft angewendet und ist gleichzeitig mit so viel Unsicherheit und Unwissen verbunden.

Dauer: 16:05 Minuten

Hier geht es zum Video

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

Hier geht es zum Video

Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

Hier geht es zum Video

Gewöhnung an erste Geländesprünge

Ingrid Klimke

Das Reiten in ungewohnter Umgebung und auf unterschiedlichen Untergründen festigt die Trittsicherheit und das Selbstvertrauen junger Pferde. Die richtige Gewöhnung an erste Geländesprünge und Wasserdurchritte legt den Grundstein für das weitere Training.

Dauer: 21:44 Minuten

Hier geht es zum Video