Gymnastizierende Arbeit an der Hand Teil 5: Übertreten



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Als Einstieg in die Seitengänge an der Hand bietet sich das Übertreten an. Dein Pferd tritt auf einem kleinen Kreis um dich herum - wie der Zeiger einer Uhr, dessen Mittelpunkt du bist. Für dich gilt es, ein Gefühl für das Zusammenspiel des inneren und des äußeren Zügels zu entwickeln. Der äußere Zügel begrenzt, die innere Schulter soll weichen.

Das Übertreten macht man nicht 20 Minuten am Stück. Es dient dem Lösen, kräftigt den Rücken und ist am effektivsten in kurzen Reprisen. Du sollst dein Pferd dabei nur begleiten und ihm mit deiner Hand keine Stütze bieten. Im Fokus liegen dabei das Geschmeidigmachen der Hanken, die Beweglichkeit und die Schulterkontrolle.

Das Übertreten beginnst du am besten im Schritt. Zwischendurch hältst du dein Pferd immer wieder an. Viele Übergänge verbessern die Durchlässigkeit. Wenn es dir mit feinen Hilfen gelingt, kannst du es auch im Trab oder auf der großen Zirkellinie ausprobieren. Das Kauen signalisiert dir den Weg in die Losgelassenheit. Wichtig: Viele Handwechsel!

Weitere Teile der Serie:
Gymnastizierende Arbeit an der Hand Teil 1: Grundlagen der Bodenarbeit
Gymnastizierende Arbeit an der Hand Teil 2: Seitliches Mobilisieren
Gymnastizierende Arbeit an der Hand Teil 3: Longenarbeit & Freilaufen
Gymnastizierende Arbeit an der Hand Teil 4: Abkau- & Biegeübungen 
Gymnastizierende Arbeit an der Hand Teil 6: Versammelnde Seitengänge
Gymnastizierende Arbeit an der Hand Teil 7: Piaffe
Gymnastizierende Arbeit an der Hand Teil 8: Galopparbeit
Gymnastizierende Arbeit an der Hand Teil 9: Passage
Gymnastizierende Arbeit an der Hand Teil 10: Freiarbeit
 

Du lernst in diesem Video:

  • Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um mit dem Übertreten zu beginnen
  • Die richtige Hilfengebung und das Gefühl für das Zusammenspiel entwickeln
  • Lerne, wie du das Übertreten auch im Trab und auf großen Linien üben kannst
  • Verbessere die Durchlässigkeit mit Übergängen: Kathrin Roida zeigt, wie es geht

Kathrin Roida

Kathrin Roida hat sich der klassischen Dressur verschrieben. An der Hand und unter dem Sattel bildet sie Pferde artgerecht und nachhaltig aus. Mit ihrer Arbeit möchte sie die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter fördern.

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