Uta Gräf & Lenny Teil 3: Wege zur guten Anlehnung im Dressurreiten



https://cdn.wehorse.com/video/stream/0/0/0/0/0/4/6/1/de/images/cover.jpg 2018-05-11T00:00:00+02:00

Anlehnung entwickeln & Fleiß erhalten
„Sein Hals ist von Haus aus nicht der am schönsten geformte Hals, den man je gesehen hat“, so Uta Gräf über Lenny. Dafür hat er viele andere Qualitäten. Ihr Ziel ist es, dem Wallach dabei zu helfen, an ihre Hand heranzutreten und eine gesunde Anlehnung zu entwickeln. Wie sie das macht und warum der Fleiß dabei essentiell ist, zeigt Uta dir im Video. 


Das Genick soll der höchste Punkt sein
Uta reitet Lenny lieber erst einmal in etwas zu hoher Halshaltung als zu eng. Sie erklärt dir, wie sie Lenny immer wieder vor sich bringt und ihm hilft, das Genick langfristig zum höchsten Punkt werden zu lassen. Die Ausbildungsschritte sollte man immer gut an die Eigenschaften des Pferdes anpassen. „Bei einem anderen Pferd könnte eine andere Vorgehensweise besser geeignet sein.“

Übergänge & Außengalopp mit Geduld erarbeiten
Beim Durchparieren soll Lenny langsam lernen, den Hals fallen zu lassen, anstatt sich herauszuheben. Im Galopp fängt Uta damit an, die Galoppsprünge zu verkürzen und ab und zu den Außengalopp einzubauen. Bei allen Lektionen gilt: Geduld ist entscheidend. Manche Dinge brauchen einfach etwas Zeit und am Anfang muss auch noch nicht alles perfekt sein.

 

Weitere Teile der Serie:
 

 

Du lernst in diesem Video:

  • Pferde, die schnell eng im Hals werden, an eine korrekte Anlehnung heranführen
  • Die Ausbildungsschritte an die Eigenschaften des Pferdes anpassen
  • Hilfen, um den Galopp zu verbessern

Uta Gräf

Uta Gräf hat sich durch ihre feine Reitweise in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Dressursport.

> mehr

Ähnliche Videos

Just Paul Folge 4: Treibende Hilfen & feine Anlehnung

Ingrid Klimke

Erlebe in dieser Videoreihe, wie Ingrid Klimke den jungen Wallach Just Paul über einen Zeitraum von zwei Jahren nach bewährten klassischen Grundsätzen ausbildet. Zu Beginn ist es wichtig, dem jungen Pferd die Hilfen verständlich zu machen, damit es lernt, immer feiner auf kleinste Signale zu reagieren.

Dauer: 14:26 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

Hier geht es zum Video

Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major a.D. Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

Dauer: 20:01 Minuten

Hier geht es zum Video

Die gelungene Parade Teil 2: Übergänge in der Praxis

Reinhart Koblitz

Korrektes Reiten geschieht „von hinten nach vorne“, wie man so schön sagt. Reinhart Koblitz zeigt in diesem Video, was genau das in der Praxis und vor allem für das Reiten von halben und ganzen Paraden bedeutet.

Dauer: 19:09 Minuten

Hier geht es zum Video

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es, mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

Hier geht es zum Video