Natural Horsemanship verstehen Teil 16: Zirkeln & das Führen aus der Sattellage



https://cdn.wehorse.com/video/video/image/big/300200_16_natural_horsemanship_teil01_zirkeln_big.jpg 2018-08-27T00:00:00+02:00

Eine der wichtigsten Übungen im Natural Horsemanship
Das sogenannte Zirkeln bedeutet, dass dein Pferd die Verantwortung dafür übernimmt, die Gangart beizubehalten. Das bedeutet, dass du nicht - wie man es oft beim Longieren sieht - alle paar Schritte neu treiben musst, sondern dass du dein Pferd z.B. einmal antraben lässt und es weitertrabt bis du ein neues Signal gibst.

Gangart erhalten: Ein riesiger Gewinn
Jenny und Peer zeigen dir im Video wie das Zirkeln in der Praxis genau funktioniert. Dazu führst du einen dritten Energiezustand ein: neutral. Du schickst dein Pferd auf den Zirkel und schickst es beim Stehenbleiben einfach noch einmal los. Dein Pferd soll über die Aufgabe nachdenken und sie verstehen. Das erste Zwischenziel: Weiterlaufen auch hinter deinem Rücken.

Das Führen aus der Sattellage
Beim Führen aus der Sattellage soll dein Pferd vorangehen bis du hinter seiner Schulter mit ihm mitgehen kannst. Es behält von alleine sein Tempo bei. Das funktioniert sowohl nah am Pferd, als auch von weiter weg und eignet sich sehr gut, um deinem Pferd Neues zu zeigen.


Du lernst in diesem Video:
    • wie du deinem Pferd beibringst, eine Gangart von alleine beizubehalten
    • den dritten Energiezustand „neutral“ kennen und wie du ihn richtig einsetzt
    • das Führen aus der Sattellage aus unterschiedlichen Distanzen kennen

Weitere Teile der Serie: 

Jenny Wild & Peer Claßen

Jenny Wild und Peer Claßen sind echte Pferdeversteher. Als Lehrer des Natural Horsemanship bringen sie Menschen bei, die Perspektive des Pferdes sehen und verstehen zu lernen. Mit ihren alltagstauglichen Übungen helfen sie dabei, die Beziehung zum Pferd neu zu entdecken und zu vertiefen.

> mehr

wehorse Videotipps

Die Schule der Légèreté Teil 2: Longieren als wichtiger Teil der Ausbildung

Philippe Karl

Das Longieren ist für Philippe Karl nicht nur eine Art sein Pferd aufzuwärmen und zu lösen, es ist vielmehr eine gute Möglichkeit es an die Hilfen zu gewöhnen und zu gymnastizieren. Hilfszügel und starres „in-der-Runde-gehen“ lehnt er ab.

Dauer: 07:28 Minuten

Hier geht es zum Video

The Gentle Touch-Bodenschule Teil II: Garzer lernt erste Verständigungsübungen

Peter Kreinberg

Im zweiten Teil der Serie zeigt Peter Kreinberg am Beispiel des frisch gelegten Wallachs „Garzer“, wie mit Hilfe seiner The Gentle Touch® Methode aus einem unaufmerksamen, eigenwilligen Youngster ohne Manieren in kurzer Zeit ein aufmerksamer und interessierter Partner wird, der sich willig anleiten läßt. Er zeigt, wie Aufmerksamkeit gewonnen und eine Verständigungsgrundlage entwickelt werden können.

Dauer: 12:36 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Schule der Légèreté Teil 8: Springen an der Longe und unter dem Reiter

Philippe Karl

Springen, dem Vermögen des Pferdes angepasst, ist an der Hand und unter dem Sattel eine hervorragende Möglichkeit das Pferd zu gymnastizieren und zu dehnen. Für Philippe Karl gehört es ganz selbstverständlich zu Ausbildung eines jeden Pferdes.

Dauer: 09:02 Minuten

Hier geht es zum Video

The Gentle Touch-Bodenschule Teil III: Garzer lernt Mitarbeit und Kontrolle

Peter Kreinberg

Im dritten Teil dieser Serie erarbeitet Peter Kreinberg mit dem Hannoveraner-Wallach „Garzer“ mit Übungsreihen aus dem Repertoire seiner The Gentle Touch® Methode gute Manieren am Boden sowie die Voraussetzung für sicheres Verladen. Schwerpunkte sind zweckmäßige Leitseilarbeit und solides Anti-Schreck Training.

Dauer: 20:48 Minuten

Hier geht es zum Video

Notizen zur klassischen Reitkunst Teil 1: Anlongieren des jungen Pferdes

Klaus Krzisch

Erster Oberbereiter Klaus Krzisch war rund 45 Jahre an der Spanischen Hofreitschule tätig. Der gefragte Ausbilder und Trainer äußert sich in diesem Video über die Grundsätze der klassischen Dressur und demonstriert das korrekte Anlongieren des jungen Pferdes.

Dauer: 20:15 Minuten

Hier geht es zum Video