Vom Sitzen zum Einwirken Teil 3: Entwicklung der Einwirkung I



https://cdn.wehorse.com/video/video/image/big/566_de_vom-sitzen-zum-einwirken-teil-3-entwicklung-der-einwirkung-1-dr-britta-schoeffmann_cover.jpg 2019-03-22T00:00:00+01:00
Die richtige Einwirkung entwickeln
Der Grundsitz stimmt, die einzelnen Hilfen werden immer besser – und doch geht das Pferd noch nicht an den Zügel, geschweige denn sicher durchs Genick. „Das ist völlig normal“, weiß Britta Schöffmann. „Der erste große Schritt für jeden lernenden Reiter nach der Balance ist, egal in welcher Altersklasse, der hin zur Einwirkung.“
 
Körperbeherrschung und Gefühl
Richtig, das heißt zielführend, einwirken zu können, erfordert neben Körperbeherrschung bereits ein großes Maß an Gefühl für den richtigen Moment jeder Einzelhilfe sowie auch eine mentale Übersicht über die entsprechende Situation auf und mit dem Pferd. Das zu erlernen braucht Zeit.
 
Übungen für eine bessere Einwirkung
Am Beispiel einer 12-jährigen Reiterin und einem ehemaligen Schulpony zeigt die Ausbilderin, wie ein solches Lernen für den noch unerfahrenen Reiter aussehen kann, über welche Lektionen dies gelingt und auf welche Schwerpunkte sie dabei achtet. Am Ende der Lehrsequenz soll (und wird) der Hilfszügel ausgeschnallt werden.
 
Du lernst in diesem Video:
  • Übungen, mit denen du eine korrekte Einwirkung erarbeiten kannst
  • warum sitzen noch nicht einwirken bedeutet
  • welche Rolle ein Hilfszügel bei der Entwicklung der Einwirkung spielen kann
Weitere Teile der Serie:
 

Dr. Britta Schöffmann

Die Journalistin und ehemalige Grand-Prix-Reiterin hat ihr Hobby Pferd zum "vielseitigsten Beruf der Welt" gemacht: Sie reitet, lehrt und schreibt. Ihre Bücher rund um Dressurausbildung werden weltweit gelesen.

> mehr

wehorse Videotipps

Das Korrekturpferd Flamingo Teil 1

Anja Beran

In dieser Videoreihe wird die besondere Entwicklung des Westfalen-Wallachs Flamingo über einen Zeitraum von vier Jahren dokumentiert. Dieser erste Teil zeigt den 8-jährigen Wallach kurz nachdem er nach einer längeren Weidepause zu Anja Beran und ihrem Team kam.

Dauer: 11:59 Minuten

Hier geht es zum Video

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Dressurausbildung Teil 1: Aus der Grundausbildung des jungen Pferdes

Dr. Reiner Klimke

Der erfolgreichste Dressurreiter der Welt, Dr. Reiner Klimke, erklärt und demonstriert in dieser Videoreihe die korrekte Ausbildung von Pferden nach den klassischen Grundsätzen - ein Thema heute aktueller und wichtiger denn je, auch wenn die Videotechnik inzwischen weiter ist.

Dauer: 18:15 Minuten

Hier geht es zum Video

Helios' Weg zum Dressurpferd Folge 1: Seitengänge & Galoppwechsel verbessern

Uta Gräf

Für diese Ausbildungsserie mit Uta Gräf wurde ihr Training mit dem 7-jährigen Helios in regelmäßigen Abständen gefilmt und die Entwicklung des Wallachs von einem „normal“ veranlagten zu einem „richtig guten" Dressurpferd begleitet. In der ersten Folge arbeiten die beiden an Seitengängen und fliegenden Galoppwechseln.

Dauer: 16:24 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Schule der Légèreté Teil 6: Reiten auf Kandare

Philippe Karl

Nach der Gewöhnung vom Boden aus nutzt Philippe Karl später vom Sattel aus die verschiedenen Effekte des Trensen- und des Kandarengebisses. Dazu reitet er in der sogenannten Fillis-Führung, denn damit kann der Ausbilder mit beiden Zügeln differenziert einwirken.

Dauer: 09:16 Minuten

Hier geht es zum Video