Sitz und Hilfengebung der klassischen Reitkunst



https://cdn.wehorse.com/video/image/big/200170-5_sitz_biig.jpg 2015-01-01T00:00:00+01:00

Ein Reiter, der nicht geschmeidig und symmetrisch sitzt, kann für den Pferderücken und die Gliedmaßen zu extremer Belastung werden und langfristig gesundheitliche Probleme verursachen. Schon deshalb sollte man als Reiter immer bestrebt sein, sich selbst zu überprüfen und am eigenen Sitz zu arbeiten.

Reiten ist eine Körpersprache. Um feine, verständliche Hilfen geben zu können, muss der Reiter seinen Körper sehr gut beherrschen lernen. Vor allem der Rumpf des Reiters nimmt großen Einfluss auf den Pferderücken und hilft bei richtiger Position das Pferd durch den Sitz vor den Hilfen zu haben. Am Beispiel verschiedener Seitengänge und Übergänge wird in dem Video deutlich wie wenig sichtbare Schenkel- und Zügelhilfen bei korrektem Sitz nötig sind. Physiotherapeut René Frim erläutert einige Aspekte des Reitersitzes aus physiotherapeutischer Sicht.

Anja Beran

Anja Beran ist Leiterin des renommierten Ausbildungsbetriebs „Gut Rosenhof“. Seit über 25 Jahren bildet die feinfühlige Reiterin Pferde nach klassischen Prinzipien bis zum höchsten Niveau aus.

> mehr

wehorse Videotipps

Mit lösender Arbeit zu innerer und äußerer Losgelassenheit

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

Hier geht es zum Video

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

Hier geht es zum Video

Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

Hier geht es zum Video

Grundlegende Arbeit zur Gymnastizierung einer jungen Remonte

Anja Beran

Zusammen mit ihrem Mentor Manuel Jorge de Oliveira und ihrem Team zeigt Anja Beran in diesem Video den Aufbau einer typischen Trainingseinheit und das Erarbeiten der Seitengänge, die dabei helfen das junge Pferd geschmeidig zu machen und es gerade zu richten.

Dauer: 08:25 Minuten

Hier geht es zum Video

Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

Hier geht es zum Video