Notizen zur klassischen Reitkunst Teil 5: 2. Ausbildungsjahr mit fliegendem Wechsel, Piaffe und Passage



https://cdn.wehorse.com/video/stream/0/0/0/0/0/6/0/0/de/images/cover.jpg 2019-05-13T00:00:00+02:00
Aufwärmphase mit Seitengängen
Seitengänge wie das Schulterherein und die Traversale sind wunderbar geeignet, um das Pferd aufzuwärmen. Die Gelenke werden geschmiert und der Kreislauf fährt hoch, sodass dein Pferd gut vorbereitet in die Arbeitsphase starten kann. Schau dir außerdem im Video an, worauf Klaus Krzisch bei den Übergängen besonderen Wert legt.
 
Den fliegenden Wechsel erarbeiten
Das Pferd bestimmt immer das Tempo der Ausbildung, nicht der Reiter. Mit dem jungen Pferd in diesem Video beginnt Klaus Krzisch im 2. Ausbildungsjahr mit den fliegenden Galoppwechseln. Den Weg dorthin kannst du in diesem Video wunderbar nachvollziehen. Ganz wichtig: Lerne, wie du dein Pferd auf keinen Fall überforderst und Stress vermeidest.
 
Piaffe und die ersten Passagetritte
Die Piaffe klappt schon einwandfrei mit touchierendem Helfer am Boden. Der nächste Schritt: Die Hilfe vom Boden aus immer weiter reduzieren. Dem Pferd nach der Piaffe die ersten Passagetritte verständlich zu machen, ist keine leichte Aufgabe. Klaus Krzisch zeigt dir, wie er es macht.
 
Du lernst in diesem Video:
  • eine beispielhafte Aufwärmphase mit Seitengängen kennen
  • wie du den fliegenden Wechsel mit deinem Pferd erarbeiten kannst
  • mit welcher Methode du deinem Pferd die ersten Passagetritte verständlich machen kannst

Weitere Teile der Serie:
Notizen zur klassischen Reitkunst Teil 1: Anlongieren des jungen Pferdes
Notizen zur klassischen Reitkunst Teil 2: Erstes Aufsitzen & Reiten der Remonte
Notizen zur klassischen Reitkunst Teil 3: Erstes Ausbildungsjahr mit ersten Seitengängen
Notizen zur klassischen Reitkunst Teil 4: Piaffe an der Hand erarbeiten
Notizen zur klassischen Reitkunst Teil 6: Kandarenführung, fliegende Wechsel und Pirouetten

Klaus Krzisch

Klaus Krzisch war rund 45 Jahre an der Spanischen Hofreitschule tätig und ist ihr Erster Oberbereiter. Vor allem seine Soloauftritte mit dem Ausnahmehengst Siglavy Mantua waren legendär und reihen ihn unter die großen Reitmeister unserer Zeit ein.

> mehr

Ähnliche Videos

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

Hier geht es zum Video

Das Korrekturpferd Flamingo Teil 1

Anja Beran

In dieser Videoreihe wird die besondere Entwicklung des Westfalen-Wallachs Flamingo über einen Zeitraum von vier Jahren dokumentiert. Dieser erste Teil zeigt den 8-jährigen Wallach kurz nachdem er nach einer längeren Weidepause zu Anja Beran und ihrem Team kam.

Dauer: 11:59 Minuten

Hier geht es zum Video

Dehnungshaltung Teil 1: Die Biomechanik des "Vorwärts-abwärts"

Reinhart Koblitz

Das Reiten in korrekter Dehnungshaltung ist für die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter von zentraler Bedeutung. Jeder Reiter sollte deshalb die biomechanischen Zusammenhänge des korrekten ‚Vorwärts-abwärts“ kennen und dieses Wissen mit in den Sattel nehmen.

Dauer: 11:10 Minuten

Hier geht es zum Video

Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

Dauer: 20:01 Minuten

Hier geht es zum Video

Ausbildung an der Hand Teil 1: Basisübungen

Karin Hess-Müller

Durch die Arbeit an der Hand können viele Lektionen mühelos und stressfrei unabhängig von Alter und Ausbildungsstand des Pferdes vorbereitet und erlernt werden. Das schafft Abwechslung, motiviert und vertieft die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

Dauer: 20:30 Minuten

Hier geht es zum Video