Die Schule der Légèreté Teil 5: Vom richtigen Angaloppieren, über fliegende Wechsel zur Pirouette



https://cdn.wehorse.com/video/video/image/big/488499-5_klassische_dressur_biig.jpg 2014-12-04T00:00:00+01:00

Das richtige Angaloppieren ist entscheidend für die Arbeit im Galopp. Dabei hilft es, wenn das Pferd schon zu einem bestimmten Maß mit den Seitengängen vertraut ist. Auch im Galopp korrigiert Philippe Karl die Haltung des Pferdes immer wenn nötig. Kommt es vorne zu tief gibt er eine Aufwärtsparade, kommt es zu hoch, veranlasst er das Pferd durch Einwirkung in die Maulwinkel und Biegen den Hals fallen zu lassen.

Es gibt eine Vielzahl von Hufschlagfiguren, um dem Pferd das Erlernen des Galopps zu erleichtern. Wenn es dann sicher galoppiert und beweglich nach allen Seiten ist, kann man sich an die fliegenden Wechsel wagen. Auch hier hat Philippe Karl eine besondere Methode, die er anschaulich erklärt. Nach den Vorübungen wechselt er nämlich auf dem Zirkel zunächst vom Handgalopp in den Außengalopp.

Die Galopppirouette setzt eine schon sehr hohe Versammlungsfähigkeit des Pferdes voraus. Sie wird zunächst als Schrittpirouette vorbereitet und dann allmählich über gezielte Gymnastik im Galopp entwickelt.

Weitere Teile der Serie:

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

> mehr

wehorse Videotipps

Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

Hier geht es zum Video

Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

Hier geht es zum Video

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

Hier geht es zum Video

Dehnungshaltung Teil 2: Das junge Pferd

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

Hier geht es zum Video