Die Schule der Légèreté Teil 5: Vom richtigen Angaloppieren, über fliegende Wechsel zur Pirouette



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Das richtige Angaloppieren ist entscheidend für die Arbeit im Galopp. Dabei hilft es, wenn das Pferd schon zu einem bestimmten Maß mit den Seitengängen vertraut ist. Auch im Galopp korrigiert Philippe Karl die Haltung des Pferdes immer wenn nötig. Kommt es vorne zu tief gibt er eine Aufwärtsparade, kommt es zu hoch, veranlasst er das Pferd durch Einwirkung in die Maulwinkel und Biegen den Hals fallen zu lassen.

Es gibt eine Vielzahl von Hufschlagfiguren, um dem Pferd das Erlernen des Galopps zu erleichtern. Wenn es dann sicher galoppiert und beweglich nach allen Seiten ist, kann man sich an die fliegenden Wechsel wagen. Auch hier hat Philippe Karl eine besondere Methode, die er anschaulich erklärt. Nach den Vorübungen wechselt er nämlich auf dem Zirkel zunächst vom Handgalopp in den Außengalopp.

Die Galopppirouette setzt eine schon sehr hohe Versammlungsfähigkeit des Pferdes voraus. Sie wird zunächst als Schrittpirouette vorbereitet und dann allmählich über gezielte Gymnastik im Galopp entwickelt.

Weitere Teile der Serie:

Die Schule der Légèreté Teil 4: Basisarbeit unter dem Sattel

Die Schule der Légèreté Teil 6: Reiten auf Kandare

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

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wehorse Videotipps

Dehnungshaltung: Die Biomechanik des "Vorwärts-abwärts"

Reinhart Koblitz

Das Reiten in korrekter Dehnungshaltung ist für die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter von zentraler Bedeutung. Jeder Reiter sollte deshalb die biomechanischen Zusammenhänge des korrekten ‚Vorwärts-abwärts“ kennen und dieses Wissen mit in den Sattel nehmen.

Dauer: 11:10 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

Dauer: 20:01 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

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