Anlehnungsprobleme: Roucky ist schnell zu eng im Hals



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Es kommt immer wieder vor, dass Pferde zu eng im Hals werden und dabei nicht richtig vor den treibenden Hilfen sind. Sie sind dabei sehr leicht im Genick. Diese Pferde haben in der Vergangenheit noch nicht verstanden, dass sie an die Hand heranziehen dürfen. So wie der 9-jährige Roucky, den Uta im Video reitet. Er ist ein motiviertes und eifriges Pferd. Trotz seines Fleißes zieht er oft nicht an die Hand heran, sondern ist zu leicht in der Anlehnung und wird daraufhin zu eng im Genick. Schau dir im Video an, wie Uta Gräf mit ihm an der korrekten Anlehnung arbeitet. 

Der Schwerpunkt der Reiteinheit ist, dass Roucky beginnt sich zu lösen und an die Hand zu ziehen. Ob er dabei eher eine hohe oder tiefe Anlehnung sucht, ist erst mal nicht so wichtig. Denn bei Pferden wie Roucky ist es häufig so, dass sie nicht über den Weg in die Tiefe anfangen sich im Genick zu öffnen. Sie werden immer enger, je mehr der Reiter versucht, sie nach unten zu korrigieren. Über die stetige Arbeit am Zug an die Hand reagiert Roucky selbst und beginnt sich den Zügel zu holen. Feinfühlig geht Uta mit der Hand mit und gibt ihm so ein gutes Gefühl. 

Auf diesem Weg bestärkt Uta den Wallach darin, dass er loslassen darf und die Hand etwas Positives ist. Die kontinuierliche Arbeit an der Anlehnung zahlt sich langfristig aus: Schon in dieser Einheit beginnt Roucky sich immer mehr im Genick zu öffnen und sucht den Weg in die Dehnung zu suchen. 

Du lernst in diesem Video:

  • Anlehnungsprobleme im Zusammenhang zu verstehen
  • mit welchen Übungen du den Zug zur Hand verbessern kannst
  • deinem Pferd beim Reiten ein gutes Gefühl zu geben

Uta Gräf

Uta Gräf hat sich durch ihre feine Reitweise in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Durch ihre ungewöhnliche Kombination anspruchsvoller Dressurreiterei mit naturnaher Pferdehaltung steht sie Patin für eine sich verändernde Einstellung zum Pferd und zum Dressursport.

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