Die Schule der Légèreté Teil 7: Gymnastizierung durch kombinierte Seitengänge



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Die Kombination verschiedener Seitengänge gibt dem Reiter die Möglichkeit die Kontrolle über die Balance, die Biegung und die Bewegung des Pferdes zu verbessern. Dabei hat jeder Seitengang eine unterschiedliche Wirkung auf das Pferd. Im Schulterherein wird zum Beispiel vermehrt die innere Schulter des Pferdes belastet, im Renvers die äußere.

Die kombinierten Seitengänge reitet Philippe Karl gern auf einer „Acht“. Durch diese Übungen mit immer unterschiedlichen Bewegungsrichtungen kann der Reiter mit der Balance des Pferdes spielen und es gewinnt an Geschmeidigkeit und Beweglichkeit. Eine andere Möglichkeit, z. B. der Wechsel vom Travers zum Konter-Schulterherein, trainiert vermehrt die Hinterhand. Zu guter letzt lassen sich alle Seitengänge fließend miteinander kombinieren.

Weitere Teile der Serie:

Die Schule der Légèreté Teil 6: Reiten auf Kandare

Die Schule der Légèreté Teil 8: Springen an der Longe und unter dem Reiter

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

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