Die Schule der Légèreté Teil 7: Gymnastizierung durch kombinierte Seitengänge



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Die Kombination verschiedener Seitengänge gibt dem Reiter die Möglichkeit die Kontrolle über die Balance, die Biegung und die Bewegung des Pferdes zu verbessern. Dabei hat jeder Seitengang eine unterschiedliche Wirkung auf das Pferd. Im Schulterherein wird zum Beispiel vermehrt die innere Schulter des Pferdes belastet, im Renvers die äußere.

Die kombinierten Seitengänge reitet Philippe Karl gern auf einer „Acht“. Durch diese Übungen mit immer unterschiedlichen Bewegungsrichtungen kann der Reiter mit der Balance des Pferdes spielen und es gewinnt an Geschmeidigkeit und Beweglichkeit. Eine andere Möglichkeit, z. B. der Wechsel vom Travers zum Konter-Schulterherein, trainiert vermehrt die Hinterhand. Zu guter letzt lassen sich alle Seitengänge fließend miteinander kombinieren.

Weitere Teile der Serie:

Die Schule der Légèreté Teil 6: Reiten auf Kandare

Die Schule der Légèreté Teil 8: Springen an der Longe und unter dem Reiter

Philippe Karl

Philippe Karl war 13 Jahre lang Bereiter des berühmten Cadre Noir in Frankreich. Er hat sich als Ausbilder, Buchautor und Gründer der Ecole de Légèreté weltweit einen Namen gemacht.

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wehorse Videotipps

Mit lösender Arbeit zu innerer und äußerer Losgelassenheit

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

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Die gelungene Parade Teil 1: Technik und Gefühl

Reinhart Koblitz

Die gelungene Parade ist der Schlüssel zu gutem Reiten und basiert auf dem richtigen Zusammenspiel der Hilfen. Keine andere Lektion wird so oft angewendet und ist gleichzeitig mit so viel Unsicherheit und Unwissen verbunden.

Dauer: 16:05 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Das Korrekturpferd Flamingo Teil 2

Anja Beran

In diesem zweiten Teil der Videoreihe wird die Entwicklung des Korrekturpferdes Flamingo zunächst nach knapp drei und noch einmal nach sieben Monaten Ausbildung bei Anja Beran gezeigt. Deutliche Veränderungen sind sichtbar. Manuel Jorge de Oliveira und Dr. Gerd Heuschmann kommentieren wichtige Aspekte der Ausbildung.

Dauer: 13:32 Minuten

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Dehnungshaltung: Die Biomechanik des "Vorwärts-abwärts"

Reinhart Koblitz

Das Reiten in korrekter Dehnungshaltung ist für die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter von zentraler Bedeutung. Jeder Reiter sollte deshalb die biomechanischen Zusammenhänge des korrekten ‚Vorwärts-abwärts“ kennen und dieses Wissen mit in den Sattel nehmen.

Dauer: 11:10 Minuten

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