Rückentätigkeit & Bewegungsqualität verbessern



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Ein optimaler Trainingsaufbau muss auf die individuellen Stärken und Schwächen eines Pferdes angepasst werden. Der 6-jährige Sandrolino bewegt sich flüssig und taktrein. Die Bewegungen schwingen aber nicht optimal über den Rücken. Dieses Phänomen ist bei Pferden mit kompaktem Exterieur und kurzem Rücken häufig zu beobachten.

Ausbilder Olaf Müller arbeitet deshalb mit Sandrolino zunächst daran, seine Beweglichkeit zu verbessern. Er wählt dazu ein gemäßigtes Tempo, bei dem das Pferd nicht so leicht auf die Vorhand fällt und seine Bewegungen besser sortieren kann. Viele Übergänge innerhalb und zwischen den Gangarten auf gebogenen Linien aktivieren das innere Hinterbein und helfen die Muskulatur des Pferdes zu lockern. Beim Training unterstützt wird Olaf Müller von Pferdewirtschaftsmeister Falk Stankus.

Bereits sechs Wochen später zeigt sich, wie das Training die Bewegungsqualität des Wallachs verbessert hat und er seinen Reiter über einen locker schwingenden Rücken in der Bewegung mitnimmt.

Olaf Müller

Olaf Müller ist Reitlehrer und Ausbilder aus Leidenschaft. Seine reiterlichen Fertigkeiten wurden und werden geprägt von George Theodorescu, Michael Bünger und Marc de Broissia.

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Die gelungene Parade Teil 2: Übergänge in der Praxis

Reinhart Koblitz

Korrektes Reiten geschieht „von hinten nach vorne“, wie man so schön sagt. Reinhart Koblitz zeigt in diesem Video, was genau das in der Praxis und vor allem für das Reiten von halben und ganzen Paraden bedeutet.

Dauer: 19:09 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Dehnungshaltung Teil 2: Das junge Pferd

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

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Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

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