Die feine Dressur: Handarbeit und Seitengänge



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Warum es sich kompliziert machen, wenn es doch so einfach ist? Wenn ein junges, unerfahrenes Pferd zusammen mit einem unroutinierten Reiter Seitengänge erarbeiten soll, kommt es schnell zu kleineren Kommunikationsproblemen. Sitzt der Reiter falsch oder kann er seine Hilfen nicht klar kommunizieren, schleichen sich schnell Fehler ein. Erarbeitet man die Seitengänge hingegen erst einmal ohne Reitergewicht an der Hand, wird das Pferd nicht durch das Reitergewicht irritiert. Und der Reiter hat das Pferd neben sich genau im Blick. So kann er genau auf die korrekte Ausführung des Seitengangs achten und das Pferd unterstützen. Die Handarbeit kann so wunderbar die Arbeit im Sattel vorbereiten und deinem Pferd das Lernen leichter machen.

In der klassischen Handarbeit, die Anja Beran dir hier demonstriert, beginnt man zuerst mit dem Übertreten. Das Übertreten ist noch kein richtiger Seitengang, löst allerdings dein Pferd und macht es geschmeidig für die weite Arbeit. 

Der nächst schwerere "richtige" Seitengang ist das Schulterherein. Bei der klassischen Handarbeit geht der Mensch hier auf Höhe der Pferdeschulter. Das Pferd geht auf drei Hufschlägen und kommt so mit der Schulter in die Bahn herein. 

Weitere Teile dieser Serie
Die feine Dressur: Körperbau, Bewegung und Temperament beurteilen

Du lernst in diesem Video:

  • Grundsätze der klassischen Handarbeit
  • Übertreten und Übertreten an der Hand
  • Vorteile Seitengänge vom Boden aus zu erarbeiten

Anja Beran

Anja Beran ist Leiterin des renommierten Ausbildungsbetriebs „Gut Rosenhof“. Seit über 25 Jahren bildet die feinfühlige Reiterin Pferde nach klassischen Prinzipien bis zum höchsten Niveau aus.

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