Die gelungene Parade Teil 2: Übergänge in der Praxis



https://cdn.wehorse.com/video/image/big/200320-2_parade_praxis_biig.jpg 2014-12-20T00:00:00+01:00

Pferde denken nicht, wie wir Menschen, sondern reagieren auf das, was sie im Moment wahrnehmen und spüren. Das sollte man sich vor allem beim Reiten immer wieder bewusst machen. Um harmonische Übergänge und Tempo-Unterschiede reiten zu können, muss man seine Hilfengebung richtig koordinieren können. Nachdem der technische Ablauf im ersten Teil der Serie bereits erklärt wurde, zeigt Reinhart Koblitz hier, was es für die praktische Umsetzung heißt, ein Pferd von hinten nach vorne zu reiten. Dabei ist die Vorbereitung und die richtige Reihenfolge der Hilfen wichtig. Ob aus dem Schritt, Trab oder Galopp, für korrekt gerittene halbe und ganze Paraden, muss der Reiter lernen, sein Pferd an Kreuz und Schenkel zu halten und ein Gefühl für das richtige Maß und Timing der Hilfen zu entwickeln.

 

Du lernst in diesem Video:

  • der richtige Reitersitz für die Hilfengebung
  • Paraden aus dem Trab: Timing, Hilfengebung und Übergang
  • Paraden aus dem Galopp: Timing, Hilfengebung und Übergang

Weitere Teile der Serie:

Die gelungene Parade Teil 1: Technik und Gefühl

Reinhart Koblitz

Er ist Reitlehrer aus Berufung mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Seine Schüler förderte er in dieser Zeit vom Reitabzeichen bis hin zu größten Turniererfolgen und Championaten (Olympiade).

> mehr

wehorse Videotipps

Mit lösender Arbeit zu innerer und äußerer Losgelassenheit

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

Hier geht es zum Video

Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

Hier geht es zum Video

Paul Stecken unterstützt Ingrid Klimke beim Training für eine Dressurpferdeprüfung Klasse L

Ingrid Klimke

Für den 5-jährigen Dresden Mann steht demnächst die Sichtung zum Bundeschampionat an. Ingrid Klimke übt in dieser Trainingseinheit die einzelnen Elemente der bevorstehenden Dressuraufgabe und wird dabei von ihrem Mentor Major Paul Stecken unterstützt.

Dauer: 24:58 Minuten

Hier geht es zum Video

Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

Hier geht es zum Video

Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

Hier geht es zum Video