Die Bedeutung der Piaffe Teil 1: Einleitung & erste Schritte



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Die Piaffe ist ein wichtiges Kernelement der klassischen Dressur. Sie ist nicht das Ziel, sondern ein Mittel Vertrauen zum Ausbilder herzustellen und den Gehorsam des Pferdes zu schulen. Außerdem verbessert sie das Gleichgewicht und die prompte Reaktion auf die reiterlichen Hilfen. Wie die Kniebeuge beim Menschen lockert und kräftigt die Piaffe den Körper des Pferdes.

Die Piaffe kann besonders gut an der Hand vorbereitet werden. Das Pferd lernt genau auf die Körpersprache des Ausbilders zu achten und entsprechend fein zu reagieren. Dabei gilt es soviel Energie auf das Pferd zu übertragen, dass übermäßige treibende Hilfen, die den Takt stören könnten, nicht nötig sind.

Nach den ersten Übungen vom Boden aus kann das Gelernte auch unter dem Reiter umgesetzt werden. Natürlich darf die Motivation gerade in der Lernphase nicht dadurch leiden, dass man das Pferd überfordert, deshalb sind kurze Reprisen das oberste Gebot.

Weitere Teilde der Serie:

Richard Hinrichs

Er ist einer der bekanntesten Vertreter der klassischen Reitkunst in Deutschland. Richard Hinrichs bildet Pferde an der Hand und unter dem Sattel aus und unterrichtet Schüler in der klassischen Reiterei bis zur Hohen Schule.

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wehorse Videotipps

Ausbildung an der Hand Teil 3: Piaffe

Karin Hess-Müller

Die Piaffe verlangt ein hohes Maß an Versammlung und Feinabstimmung zwischen Mensch und Pferd. Vom Boden aus lässt sich diese Lektion stressfrei und mit Leichtigkeit erarbeiten und für das Training unterm Sattel vorbereiten.

Dauer: 18:00 Minuten

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Erste Ausbildungsschritte der jungen Remonte

Anja Beran

Durch systematische und pferdegerechte Ausbildung kann von Anfang an vermieden werden, dass die Remonte viel falsch macht. Anja Beran und ihr Team geben Einblicke in die Arbeit mit jungen Pferden – vom ersten Anlongieren bis zur Gewöhnung an Trense, Sattel und Reiter.

Dauer: 19:29 Minuten

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Dehnungshaltung Teil 1: Die Biomechanik des "Vorwärts-abwärts"

Reinhart Koblitz

Das Reiten in korrekter Dehnungshaltung ist für die Gesunderhaltung des Pferdes bis ins hohe Alter von zentraler Bedeutung. Jeder Reiter sollte deshalb die biomechanischen Zusammenhänge des korrekten ‚Vorwärts-abwärts“ kennen und dieses Wissen mit in den Sattel nehmen.

Dauer: 11:10 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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Die gelungene Parade Teil 2: Übergänge in der Praxis

Reinhart Koblitz

Korrektes Reiten geschieht „von hinten nach vorne“, wie man so schön sagt. Reinhart Koblitz zeigt in diesem Video, was genau das in der Praxis und vor allem für das Reiten von halben und ganzen Paraden bedeutet.

Dauer: 19:09 Minuten

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