Die Bedeutung der Piaffe Teil 1: Einleitung & erste Schritte



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Die Piaffe ist ein wichtiges Kernelement der klassischen Dressur. Sie ist nicht das Ziel, sondern ein Mittel Vertrauen zum Ausbilder herzustellen und den Gehorsam des Pferdes zu schulen. Außerdem verbessert sie das Gleichgewicht und die prompte Reaktion auf die reiterlichen Hilfen. Wie die Kniebeuge beim Menschen lockert und kräftigt die Piaffe den Körper des Pferdes.

Die Piaffe kann besonders gut an der Hand vorbereitet werden. Das Pferd lernt genau auf die Körpersprache des Ausbilders zu achten und entsprechend fein zu reagieren. Dabei gilt es soviel Energie auf das Pferd zu übertragen, dass übermäßige treibende Hilfen, die den Takt stören könnten, nicht nötig sind.

Nach den ersten Übungen vom Boden aus kann das Gelernte auch unter dem Reiter umgesetzt werden. Natürlich darf die Motivation gerade in der Lernphase nicht dadurch leiden, dass man das Pferd überfordert, deshalb sind kurze Reprisen das oberste Gebot.

Weitere Teilde der Serie:

Die Bedeutung der Piaffe Teil 2: Unterstützende Gymnastizierung & Motivation durch Abwechslung

Die Bedeutung der Piaffe Teil 3: Kombination der Piaffe mit anderen Aufgaben

Richard Hinrichs

Er ist einer der bekanntesten Vertreter der klassischen Reitkunst in Deutschland. Richard Hinrichs bildet Pferde an der Hand und unter dem Sattel aus und unterrichtet Schüler in der klassischen Reiterei bis zur Hohen Schule.

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Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

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Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

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Grundlegende Arbeit zur Gymnastizierung einer jungen Remonte

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Dauer: 08:25 Minuten

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Korrektes Reiten geschieht „von hinten nach vorne“, wie man so schön sagt. Reinhart Koblitz zeigt in diesem Video, was genau das in der Praxis und vor allem für das Reiten von halben und ganzen Paraden bedeutet.

Dauer: 19:09 Minuten

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Schwung entwickeln und verbessern

Ingrid Klimke

Unterstützt von ihrem Mentor Major Paul Stecken arbeitet Ingrid Klimke die 4-jährige Trakehner Stute Eternity nach klassischen Grundsätzen. Auch Eternitys erster Turnierstart wird gezeigt, bei dem sich die Stute bewundernswert reell ausgebildet präsentiert.

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Ausbildung an der Hand Teil 1: Basisübungen

Karin Hess-Müller

Durch die Arbeit an der Hand können viele Lektionen mühelos und stressfrei unabhängig von Alter und Ausbildungsstand des Pferdes vorbereitet und erlernt werden. Das schafft Abwechslung, motiviert und vertieft die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

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