Von der Weide zum Wettkampf: Springpferde ausbilden



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Die Pferdeausbildung in den 1970er Jahren unterschied sich in ihren Grundsätzen nicht von der Vorgehensweise heute. Nachdem ein Pferd sicher und ausbalanciert den Reiter auf seinem Rücken tragen kann und die Reiterhilfen in der Dressurarbeit verstanden hat, wird es an das Springen gewöhnt. Zunächst beginnt man mit dem Freispringen und ganz kleinen Sprüngen. Langsam steigert man dann die Anforderungen und gewöhnt so das Pferd an richtige Hindernisse. Dank diesem langsamen Vorgehen gewinnt das Pferd vertrauen zu seinen Fähigkeiten und bekommt immer mehr Freude am Springen.

Wie immer in der Pferdearbeit gilt auch in der Springpferdeausbildung: "Man sollte immer mit dem Kleinen beginnen und dann langsam die Anforderungen steigern." Nach diesem Prinzip geht es für das junge Springpferd unter dem Sattel weiter. Zunächst überwindert man nur kleine Sprünge auf dem Platz. Je sicherer und kräftiger das Pferd mit den Monaten wird, desto mehr steigern sich die Abmessungen und erste Distanzen kommen dazu. Wie genau man damals vorging, dass erfährst du im Video. 

In den 1970er Jahren war auch das Springen im Gelände noch ein ganz normaler Bestandteil der Pferdeausbildung. Generell wurde jedes Pferd im Gelände geschult, da sich dadurch seine Balance und vorallem auch die Motivation zur Mitarbeit gesteigert wird. Im Video wird kleinschrittig gezeigt, wie die ersten Geländesprünge überwunden werden. Später folgen auch Gräben, Tief- und Wassereinsprünge. Natürlich hatten auch damals manche Pferde Bedenken vor diesen neuen Aufgaben: Deshalb gibt es im Video viele Tipps, mit denen das Springpferd ganz in Ruhe jede neue Aufgabe meistern konnte.

Weitere Teile dieser Serie:
Von der Weide zum Wettkampf: Jungpferde einreiten
Von der Weide zum Wettkampf: Dressurausbildung bis zur Klasse L

Du lernst in diesem Video:

  • Basis der Springpferdeausbildung in den 1970er Jahren
  • Strukturiertes Ausbilden junger Springpferde
  • Junge Springpferde an Hindernisse heranführen
  • Erste Geländesprünge überwinden

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