Die Bedeutung der Piaffe Teil 3: Kombination der Piaffe mit anderen Aufgaben



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Durch passende Lektionen und Übergänge kann die Piaffe vorbereitet und verbessert werden. Die gymnastizierende Wirkung der Piaffe darf man dabei nicht isoliert sehen, sondern eingebettet in die Gesamtheit aller Übungen, die das Pferd geschmeidiger, kräftiger, ausdrucksvoller und letztlich schöner machen. Denn die so verbesserte Elastizität des Pferdes wirkt sich positiv auf das gesamte weitere Training aus.

Eine wichtige Grundlage für den gewünschten Erfolg ist, dass der Ausbilder klare Gedanken fasst und ein deutliches inneres Bild vor Augen hat. So fällt es dem Pferd viel leichter auf die Hilfen des Reiters richtig und immer feiner zu reagieren. Ein logisch strukturierter Aufbau der Reitstunde und vielfältige Abwechslung hilft zusätzlich das Pferd zu motivieren.

Weitere Teile der Serie:

Die Bedeutung der Piaffe Teil 1: Einleitung & erste Schritte

Die Bedeutung der Piaffe Teil 2: Unterstützende Gymnastizierung & Motivation durch Abwechslung

Richard Hinrichs

Er ist einer der bekanntesten Vertreter der klassischen Reitkunst in Deutschland. Richard Hinrichs bildet Pferde an der Hand und unter dem Sattel aus und unterrichtet Schüler in der klassischen Reiterei bis zur Hohen Schule.

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wehorse Videotipps

Andreas Busacker arbeitet mit 4-jährigem Hengst an Takt und Losgelassenheit

Ingrid Klimke

Ingrid Klimke und ihr Mann Andreas Busacker zeigen, wie sie den jungen Hengst Danaro darin unterstützen, sich mehr auf die Reiterhilfen zu konzentrieren, einen gleichmäßigen Takt zu finden und sich in allen drei Gangarten losgelassen zu bewegen.

Dauer: 09:15 Minuten

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Die Arbeit mit Reitschülerin Laura an der Hilfengebung

Ingrid Klimke

Der 5-jährige Saint Ledger steht noch ganz am Anfang seiner Ausbildung. In dieser Unterrichtseinheit geht es vor allem um die Gewöhnung an die Hilfen und das Erreichen der Losgelassenheit auf einem fremden Dressurplatz.

Dauer: 09:08 Minuten

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Mit lösender Arbeit zu innerer und äußerer Losgelassenheit

Reinhart Koblitz

Die Losgelassenheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Pferd körperlich optimal trainiert werden kann und mental dazu in der Lage ist, feine Reiterhilfen wahrzunehmen und Neues schnell und willig zu erlernen. Reinhart Koblitz erklärt, wie man die Losgelassenheit des Pferdes durch lösende Arbeit und korrekte Einwirkung des Reiters erreicht.

Dauer: 10:44 Minuten

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Ausbildung an der Hand Teil 2: Spanischer Schritt

Karin Hess-Müller

Der Spanische Schritt ist eine wertvolle gymnastizierende Übung, mit der die Beweglichkeit der Schulter des Pferdes vergrößert und der Raumgriff verbessert werden kann.

Dauer: 12:52 Minuten

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Anlehnung und Durchlässigkeit verbessern

Ingrid Klimke

Zu Beginn der zweiten Phase der Ausbildungsskala gilt es mit dem losgelassenen Pferd eine sichere Anlehnung zu erarbeiten. Darunter versteht man eine stete, weich-federnde Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand, die niemals rückwärts wirkt, sondern die Bewegung von hinten aufnimmt und so die Voraussetzung für ein an den Hilfen stehendes, durchlässiges Pferd schafft.

Dauer: 16:26 Minuten

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