#Interview mit Diana Wader & Kira Schlenger: Working Equitation WM in Spanien
Wenige Tage nach den Weltmeisterschaften der Working Equitation in Jerez de la Frontera sprechen Diana Wader und Kira Schlenger mit Christian Kröber über ihr besonderes Championat. Die beiden deutschen Reiterinnen geben Einblicke in ihre Erfahrungen, das starke Teamgefüge und die sportlichen Herausforderungen der vier Teilprüfungen.
Im Mittelpunkt steht die anspruchsvolle Rinderarbeit, die für die deutsche Equipe zum entscheidenden Moment wurde. Außerdem geht es um die Entwicklung der Working Equitation in Deutschland, die Unterschiede zu den traditionellen Nationen Portugal und Spanien und die Frage, wie sich der Sport weiter professionalisieren kann.
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Produktion: Olivia Herrmann
Vermarktung: Carolina Hofmann
Podcast Transkript
Dieses Transkript wurde durch eine KI erstellt und nicht gegengelesen.
[SPEAKER 1]
[00:00:00-00:00:10]
Heute zu Gast zwei der vier Teammitglieder der deutschen Equipe bei den Working Equitation Weltmeisterschaften am vergangenen Wochenende. Kira Schlenger und Jana Wader.
[SPEAKER 2]
[00:00:12-00:00:57]
Was ist besonders wichtig für uns? Wir lieben uns an Sport. Also Working Equitation ist wirklich ein ganz toller Sport, ist einfach noch relativ klein in Deutschland, immer noch. Obwohl es auf so großen Bühnen wie in Aachen letztes Jahr oder Pferd International oder auch stattfindet, tatsächlich wirklich auf sehr hohem Niveau. Da wünschen wir uns natürlich mehr Begeisterung oder auch Offenheit, immer von allen anderen Disziplinen da auch reinzuschauen, sich das mal anzugucken, sich dafür zu interessieren, weil es wirklich spannend ist für Pferde und Reiter und wir natürlich immer uns auch freuen über Zuwachs. Das ist das Wichtigste für uns, dass einfach diese Disziplin immer größer wird, angenommen wird und viele einfach vielleicht auch die Begeisterung mit uns teilen können, als Helfer, Zuschauer oder eben Reiter.
[SPEAKER 3]
[00:00:57-00:01:14]
Herzlich willkommen zum WeHors Podcast. Heute mit Christian Kröber. WeHors ist deine Lernplattform, auf der du täglich Inspirationen, Trainingstipps und das Wissen der besten Trainer bekommst, um gemeinsam mit deinem Pferd jeden Tag besser zu werden.
[SPEAKER 1]
[00:01:15-00:02:56]
Nach der WM ist vor der WM. Nachdem vor einigen Wochen in Aachen insbesondere die olympischen Disziplinen im Fokus standen, hatten die Working Equitation Reiterinnen und Reiter ihre Weltmeisterschaften, die sogenannten Vave World Championships. Championships in Andalusien, in Jerez de la Frontera am vergangenen Wochenende. Mit dabei waren Kira Schlenger und Diana Wader, die heute bei uns im Podcast sind. Sie sind zwei von vier Teammitgliedern der deutschen Mannschaft, die sich am Ende auf dem vierten Rang platzierte, hinter den favorisierten Portugiesen, Franzosen und Spaniern. Insgesamt mit einem beachtlichen Resultat auch in der Einzelwertung. Darüber wollen wir heute sprechen und auch diese WM einmal in den Fokus rücken, die sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Bevor wir starten, gibt es noch ein Update bei uns aus dem Maschinenraum. Ab sofort gibt es den neuen KI-Coach bei uns in der App. Damit bekommst du einen ganz persönlichen Trainingsbegleiter für dich und dein Pferd. Du trackst deine Einheiten in der App, der Coach analysiert dein Training, erkennt Muster über Wochen und gibt dir konkrete Impulse für die nächste Einheit. Aus jedem Tipp führt direkt der nächste passende Schritt, zum Beispiel in eine Übung aus einem unserer 400 Kurse. So kannst du besser werden und zielgerichteter trainieren, getreu dem Motto tracken, verstehen und besser werden. Dazu ist der KI-Coach ohne Aufpreis der Zeit verfügbar in deiner WeHouse-Mitgliedschaft. Also viel Spaß damit, probiert es einfach aus bei uns in der App. Herzlich willkommen hier bei uns im Podcast, Diana Wader und Kira Schenger.
[SPEAKER 4]
[00:02:57-00:02:57]
Hallo!
[SPEAKER 1]
[00:02:58-00:03:19]
Schön, dass ihr da seid. Wenige Tage nach den Weltmeisterschaften der Working Equitation in Jerez de la Frontera in der Königlich Andalusischen Reitschule. Diana, du bist ja schon eine erfahrene Championsreiterin. Kira, du hast dein Debüt gefeiert auf Championsniveau im Working Equitation. Wie hast du dieses Wochenende erlebt?
[SPEAKER 4]
[00:03:20-00:03:38]
Also es war natürlich ein riesengroßes Erlebnis und ein riesiges Abenteuer. Also es fing ja schon viel früher vorher an, dass wir die Vorbereitung gemeinsam und einfach ein geiles Team zusammengestellt haben und da einfach richtig Bock drauf hatten. Und es war natürlich die Atmosphäre alleine, das war echt ein Hammererlebnis.
[SPEAKER 1]
[00:03:39-00:04:16]
Kira, du bist Zehnte im Einzel geworden. Mit der deutschen Equipe ist es am Ende der Vierte rang geworden. Wir sprechen gleich noch ein bisschen über die Ergebnisse im Detail und wie es dann dazu kam, dass ihr leider Gottes knapp die Medaillenplätze zumindest in der Mannschaft verpasst habt. Diana, du bist Dreizehnte geworden mit deinem Toni, einem Lusitano. Und du hast schon Championatserfahrung, warst schon auf diesem Niveau unterwegs. Aber eine Weltmeisterschaft in Andalusien, in gewisser Weise auch eine der Wiegen der Working Equitation, ist auch für dich was Besonderes gewesen.
[SPEAKER 2]
[00:04:17-00:04:54]
Auf jeden Fall. Also erfahren, finde ich, kann man das auch nicht. Ich war jetzt auf der EM vor zwei Jahren in Tschechien. Das war mein erstes Championship und jetzt bei der Weltmeisterschaft. Das war ein Hammererlebnis. Also allein in Spanien eben auf diesen Plätzen, unter diesen Palmen, mit den ganzen Kollegen aus aller Welt. Das war schon was ganz Besonderes, auf das wir hingefiebert hingearbeitet haben, auf jeden Fall. Ich glaube, in so einer Kulisse wird es auch erstmal gar nicht wieder stattfinden. So wie du sagst, so eine Hofreitschule gibt es halt ja auch nur vier auf der Welt. Und da in diesem Rahmen reiten zu dürfen, war schon der Hammer für uns als Team.
[SPEAKER 1]
[00:04:55-00:05:28]
Lass uns zunächst einmal ins sportliche Ergebnis reingehen. Du, Diana, warst 13. In der Einzelwertung die drittbeste Deutsche. Ihr wart generell, zumindest drei von euch, recht eng beieinander. Kira, du warst 10. Dann gibt es die Hannah Gelsinius, die war 11. Du warst 13. Diana. Und eure vierte Reiterin Svea Teubel war auf dem 37. Rang. Mit der Mannschaft ist es der vierte Platz gewesen. Diana, wie bewertest du euer WM-Resultat? Wie zufrieden? Seid ihr.
[SPEAKER 2]
[00:05:29-00:08:11]
Ja, also auf jeden Fall in der Mannschaft. Wir sind super happy, muss man mal generell sagen. Wir haben super vorbereitet, super geritten, tolles Team, tolle Umgebung, tolle Fans. Also es war wirklich einfach herausragend vom Erlebnis. Wir sind super gut reingestartet mit einem Silberrang in der Dressur im Team. Zwei Platzierungen, Kira und mich einzeln. war was Besonderes, auf jeden Fall unter die Top 8 zu reiten in der Dressur, im Steel Trail dann nochmal auf einem Silberrang im Team, nach dem Speed Bronzerang mit sechs Punkten zu den Spaniern vor uns und eigentlich ganz gutem Abstand zu den Viertplatzierten. Deswegen waren wir da auch noch eigentlich sehr guter Dinge, nach vier Tagen Wettkämpfen schon. Und gingen dann in den fünften Tag die Rinderarbeit rein und waren sicher, wir holen uns eigentlich den Silberplatz zurück. Das war das, worauf wir auf Angriff gegangen sind, weil wir in der Rinderarbeit immer auch gut sind und gut waren und uns gut vorbereitet haben. Und als dann die Rinderherde eben doch ziemlich verrückt gespielt hat und das Ganze sich über neun Stunden dann da erstreckt hat über den Tag und unsere vier Ritte und wirklich die Hoffnung bis zum letzten Ritt und bis zum letzten Rind, da war es natürlich schon enttäuschend. Wir sind rausgeritten und waren einfach enttäuscht. Enttäuscht über das, was wir nicht zeigen konnten, was wir können am Rind. Nicht enttäuscht dann im Endeffekt für andere Nationen, die es dann besser gemacht haben oder vor uns waren, sondern einfach, weil wir es können. Wir konnten nichts davon abrufen. Und ich glaube, als Mannschaft haben wir international ein super, super gutes Bild gezeigt. Also wir sind wahrgenommen worden und haben sehr viel Feedback von außen bekommen, dass wir wirklich toll geritten sind. Unsere Pferde gut in Shape waren, super Team, also auch von der Wahrnehmung außerhalb freundlich. Wir haben uns für andere mitgefreut. Es war einfach ein großes, sagen wir mal, wie ein olympisches Dorf, halt bei uns ein Weltmeisterdorf. Jeder hat sich mit den anderen Nationen super verstanden, hat sich ausgeholfen. Ja, und dann war natürlich die Enttäuschung irgendwie da. Und natürlich sitzt man dann mal auch mit ein paar Tränen vor der Box. Das ist so und umarmt sich. Und dann geht es aber auch weiter. Und dann kann man aber auch stolz sein auf so eine Einzelleistung von der Kira. Zehnter Platz, einzeln, Hammer einfach. Und auch den vierten Platz von der deutschen Mannschaft. Natürlich ist der vierte Platz immer irgendwie undankbar. Aber es ist ein vierter Platz auf einer Weltmeisterschaft mit so einem jungen Team, mit so viel Vorbereitung, mit so viel, glaube ich, Emotion. Wir sind irgendwie gefühlt Weltmeister der Herzen für unsere deutschen Fans und für uns selbst. Und das ist das Wichtigste. Und jetzt ich persönlich mit meinem 13. Platz. Dressur cool, Steeltrail gut, Speedtrail nicht ganz so nach meinen Vorstellungen vielleicht, aber auch da, ich bin echt super happy, dass der Toni das in der Kulisse auch so mitgemacht hat.
[SPEAKER 1]
[00:08:12-00:08:30]
Kira, Diana sprach es an, du warst nach der Dressur die Vierte, dann im Speedtrail der Sechste Rang und im Speedtrail bist du dann ein bisschen weiter hinten auf Rang 30 gelandet. Vielleicht einmal vorweg, bevor wir jetzt über die Resultate da sprechen, mit was für einem Ziel bist du zu den Weltmeisterschaften gefahren?
[SPEAKER 4]
[00:08:31-00:09:17]
Also ein richtiges Ziel in dem Sinne hatte ich tatsächlich gar nicht, sondern ich war einfach nur mega happy, dass ich überhaupt mit kann und habe natürlich schon mich darauf vorbereitet. Und da will man natürlich schon auch zeigen, was man kann. Also es ging mir eher so ein bisschen darum, dass ich einfach zufrieden mit unserer Leistung bin. Egal, was für ein Platz es wird, natürlich egal. Es ist nie ganz, aber ich wollte einfach zeigen, was wir können, was wir geübt haben. Und das, finde ich, haben wir sehr gut geschafft. Und dass es natürlich dann auch noch ein Vierter in der Dressur und ein Sechster im Steel Trail wird, das war natürlich Hammer. Und am Ende dann habe ich so gedacht, na gut, jetzt noch einmal Speed und unter die Top Ten am Ende kommen, wäre schon cool. Und das haben wir geschafft. Also war dann so das Ziel, was ich mir dann dort ein bisschen gesteckt habe, haben wir dann noch erreicht. Ja, genau.
[SPEAKER 1]
[00:09:17-00:09:46]
Man muss dazu sagen, es gibt in jeder der vier Teilsegmente jeweils ein Streichergebnis, was man einbringen kann. Analog des olympischen Modus, oder man kann ja sagen, nicht mehr olympischer Modus, das war ja mal so. Analog des Modus in den Weltmeisterschaften von Aachen beispielsweise bei den Spring- und Roussou-Rettern, dort war es so. Also es gibt auch ein Streichergebnis. Woran lag es bei dir, Kira, dass am Ende im Speedtrail du ein bisschen weiter zurückgefahren bist?
[SPEAKER 4]
[00:09:47-00:10:34]
Also Speed ist noch nie so ganz unseres bisher gewesen. Wir haben da viel dran gearbeitet und für uns war das schon ein guter Speed. Also wir konnten schon zeigen, was wir gekriegt haben. Es war halt leider ein bisschen ärgerlich, dass die Stange bei mir gefallen ist. Es gibt sieben Strafkunden. Das macht halt bei so einem großen Start viel aus. Also da zählt echt jede Sekunde. Und sieben Sekunden drauf ist natürlich, da rutscht man schneller hinten. Das war ärgerlich, auch in den Tonnen und so hätten wir ruhig noch ein bisschen enger rumkommen können, aber das sind alles Sachen, wo mir vorher schon klar war, Das ist jetzt noch nicht so unsere Top-Disziplin, also dass wir da in der Dressur und im Stil deutlich mehr punkten können, als wir es vorher. Und für das nächste Jahr wird dann auch noch der Speed mehr geübt. Dann können wir da auch noch zeigen, was wir können.
[SPEAKER 1]
[00:10:34-00:10:53]
Diana, man muss aber sagen, dass die Weltspitze, zu der er ja unzweifelhaft zählt, inzwischen unglaublich eng zusammen ist, wenn man sich die Zeiten anschaut. Das sind ja jetzt nicht 10, 20 Sekunden in Teilen, sondern die sind alle eng beieinander und trennen ja nur wenige Sekunden.
[SPEAKER 2]
[00:10:54-00:11:53]
Ja, also tatsächlich war das dort auch so, wir waren so ein bisschen gespannt, was wird so die Top-Zeit werden können, weil manchmal liegen wirklich auch noch schon größere Abstände, aber dieser Speed war relativ eng gesteckt auf kleinem Raum, das heißt auch irgendwie technisch mit zwei, drei längeren Strecken. Und da hat man dann schon irgendwann gemerkt, okay, das wird vorne nicht richtig eng zugehen. Irgendwann geht der nicht mehr so richtig schneller, sondern da geht es wirklich dann um den Fehler. Und so wie es uns passiert ist, jeder von uns hatte halt irgendwo leider einen Fehler, sei es eine Stange und diese Stange fällt halt so schnell. Du stößt einmal dagegen, sieben Sekunden. Sieben Sekunden in so einem Trail dann wieder rauszuholen, ist ja schwierig. Oder du triffst den Ring nicht, fünf Sekunden. Also das war dann so das Verhängnis von ganz vielen am Ende tatsächlich. Die Portugiesen hatten dann alle die Probleme mit der Glockengasse und hatten da ihre Strafsekunden. Also das war am Ende dann schon auf einem kurzen technischen Parcours die Zeiten rauszuholen. Da musst du voll das Riesen. Und vor das Risiko bedeutet immer auch Fehleranfälligkeit.
[SPEAKER 1]
[00:11:54-00:12:23]
Mit in eurer Mannschaft waren ja auch Hannah Gelsinus und Svea Teubel, die auch Teil der Equipe waren und die ja auch gemeinsam mit euch gute Leistungen gemacht haben. Die Svea war in den ersten beiden Teilprüfungen zwar das Streichergebnis, hat sich dann aber steigern können in Richtung der Speedtrails und auch Hanna, die ja auch eure Pferde, während wir sprechen, gerade nach Hause fährt, die auch einfach eine Säule des Teams ist, die Hanna.
[SPEAKER 2]
[00:12:24-00:13:46]
Ja, auf jeden Fall. Also das gesamte Team, so wie wir es vorhin schon angesprochen haben, hat einfach super gematcht. Wir haben sehr viel Zeit miteinander verbracht, viele Calls, viele Abende gemeinsam genächtigt, also wirklich sehr viel auch Persönliches kennenlernen können, weil ich meine, so eine Mannschaft, wir sind über Deutschland verstreut und dann wird eine Mannschaft festgelegt und dann willst du auch eine Mannschaft sein. Und ich finde, das haben wir super hinbekommen. Hanna natürlich super erfahren. Sie ist ein Pro. Pferde sind ihr Leben und Lebensunterhalt. Das sieht man, das merkt man natürlich in jeder Minute. Sie hat da sehr viel Input für unser ganzes Team, sei es wirklich reittechnisch, die ganzen Details, Pferde, eben jetzt auch die Betreuung der Pferde auf der Reise. Also das ist schon so ein Fixpunkt für uns auch gewesen auf jeden Fall. Und die Svea natürlich mit Coming aus der Dressur, reiterlich sehr tolle Erfolge auch im Vorfeld. so unterschiedlich wir eigentlich von den Charakteren sind, also wirklich sehr unterschiedlich, so gut haben wir zusammen funktioniert, weil jeder so seinen Teil mit einbringen konnte. Der eine ist eher der Ruhige und sorgt dann eben auch für die entsprechende Ruhe. Der andere ist super emotional, der dritte hat irgendwie immer die Power und macht die Ansagen. Und so haben wir, glaube ich, sowohl reiterlich unterschiedliche Schwerpunkte mitgebracht, als auch einfach von unseren Charakteren.
[SPEAKER 1]
[00:13:48-00:14:14]
Kira, ein solches Teamgefüge ist ja auch immer wichtig und gerade wenn es dann in die entscheidenden Phasen geht, ist natürlich die Frage, wie verhält man sich teamtaktisch? Gab es dann zum Beispiel vor dem Speed Trail eine Teamorder, wo man sagt, reitet bitte nicht so viel auf Risiko, sondern wir wollen das gute Ergebnis nach Hause reiten vor der Rinderarbeit? Oder ging es in jeder Teilprüfung darum, Gas, Gas, Gas, jeder versucht das beste Resultat zu erzielen?
[SPEAKER 4]
[00:14:15-00:15:05]
Also wir waren wirklich bei dem einfach immer das Beste geben, jeder holt das Beste raus und es ist nicht schlimm, wenn Fehler passieren. Also das war von Anfang an klar, wir haben immer gesagt, einfach alles geben und wenn Fehler passieren, das ist normal, das kann passieren, aber wir sind hier, um irgendwie das Beste zu zeigen und da muss man auch einfach ein Stück weit... Und das haben wir alle gemacht. Und wenn es dann mal nicht geklappt hat, ist schade. Aber ich finde, wir haben alle eine super Leistung abgegeben und wirklich das Beste rausgeholt. Wir waren zu jeder Zeit, hat jeder mit dem anderen mitgefiebert und sich gefreut oder war auch mal kurz vielleicht enttäuscht. dem anderen und dann ging es aber wieder weiter und jeder hat wirklich da immer jedem den Rücken gestärkt und das war einfach schon wirklich cool, sodass man auch sich sicher sein konnte, ich kann alles geben und was dann rauskommt, sehen wir, aber das Team ist auf jeden Fall hinterher.
[SPEAKER 1]
[00:15:06-00:15:40]
Es hat sich ja auch enorm professionalisiert. Die Bundestrainerin ist Britta Rasche-Merk, inzwischen übrigens seit sieben Jahren. Co-Trainer ist Mitya Hinspeter, der selber ja erfahren auf diesem Weltmeisterschaftsniveau ist und auch Teamweltmeister 2018 war. Euer Chef-Team, Markus Grüter, das ist der erste Vorsitzende von Working Equitation Deutschland. Also ihr habt auch ein sehr, sehr erfahrenes Team um euch herum gehabt. Wie wichtig sind dann auf einem solchen Championat Bundestrainerinnen und Co-Trainer und Chef de Kiep? Nehmen die nochmal einen positiven Impact, Diana?
[SPEAKER 2]
[00:15:41-00:17:05]
Ja, auf jeden Fall. Also ich meine, die Bundestrainerin war sowohl in der Vorbereitung natürlich immer dabei, als auch vor Ort super wichtig beim Abreiten, dann kurz auf dem Weg zum Reitreiten in die Prüfung, Rausreiten aus der Prüfung, definitiv. Das heißt vor allem für den reiterlichen Input, sage ich jetzt mal, für die Sicherheit vielleicht, auch die Tage schon davor, wenn du ankommst, die Pferde erstmal locker machst und so weiter, immer zwei von uns am Ohr, definitiv. Und dann würde ich sagen, war schon der Markus auch als Chef de Kiep, der war halt immer so am Mann. Also der war der, der uns abgeklatscht hat, wenn wir zum Rind rein sind und abgeklatscht, wenn wir raus sind. Der hat uns Wasser, Cola und Knabberzeug besorgt. Also er war so auch der sehr stark emotionale und organisatorische Teammate an unserer Seite. Und dann einfach über allem wir als Team. Das fand ich diesmal wirklich, also das war wirklich richtig cool. Also dieses Team mit unseren Grooms auch, das ist ja auch nicht selbstverständlich, sind auch nochmal vier Individuen, die zwar da sind, um uns und unsere Pferde zu betreuen, aber es sind ja auch noch Menschen, die bei 38 Grad dann da vor sich hin grillen und trotzdem alles für uns geben. Das war schon einmalig, ja. Also ich glaube, das gesamte Gefüge samt dann vielleicht auch den Tierarzt, den wir dabei hatten und, und, und, Helfern, die uns die Rinder sozusagen ein bisschen analysiert haben, da alles gegeben haben. Also das ist dann schon so ein gesamter Kreis an Leuten, der so seinen Input liefert, ja.
[SPEAKER 1]
[00:17:06-00:17:07]
Das Rinderanalyse-Panel.
[SPEAKER 2]
[00:17:08-00:17:23]
Ja, genau. Richtig. Sehr wichtig. Ja, weil du kannst nicht jedes sehen. Du kannst nicht jede Arbeit sehen und dann passiert vielleicht mal irgendwas mit einem Rind, dass du dann auch später arbeiten musst und dann ist es natürlich super. Es gibt jemanden, der dir sagt, was gut läuft, was nicht so gut läuft.
[SPEAKER 1]
[00:17:25-00:17:59]
Eben, wir haben es schon kurz berührt, das Thema Rinderarbeit. Ich habe mir danach die Ergebnisliste angeschaut und es sind lediglich neun Reiter, die nicht disqualifiziert wurden in der Rinderarbeit. Eigentlich ja etwas sehr Ungewöhnliches, eigentlich ist es eher andersrum, dass man sagt, vielleicht sind neun disqualifiziert und die anderen bringen vielleicht das Ergebnis nach Hause. Rinderarbeit ist die vierte Teildisziplin, auch was ganz Besonderes. Der Working Equitation. Woran lag es, dass diese Rinderarbeit so komplex war bei den Weltmeisterschaften, Diana?
[SPEAKER 2]
[00:18:00-00:19:45]
Ja, tatsächlich. Also wir haben uns die Rinder in der Früh angeschaut, als die abgeladen wurden und hatten da noch gefunden, das sieht ja ganz nett aus soweit. Und dann als wir dann die ersten ein, zwei Teams, du schaust dir noch ein, zwei Teams an, wenn es die Startreihenfolge zulässt, damit du so ein bisschen einschätzen kannst, wie sie sich verhalten und so weiter. Und da haben wir dann schon gemerkt, ach du je, die ziehen Richtung Ausgang. Und dann muss man auch so ein bisschen verstehen, so eine Rinderherde versucht natürlich immer wieder die gleichen Dinge zu tun. Das heißt, wenn die immer wieder zum Ausgang rennen und es schaffen, da hinzukommen, dann werden die das auch beim nächsten Team versuchen. Also war für uns schon klar, wir müssen generell mal schauen, dass die Herde überhaupt auf der anderen Seite bleibt und wir wirklich nur einen Rind rausholen können. Und dazu hat es halt wirklich drei oder vier Pferde gebraucht, um überhaupt die Rinder auf der richtigen Seite zu halten. Und das hat das so komplex gemacht. Also die Rinder waren sehr, sehr schnellläufig und wie gesagt, hatten einen extremen Drang zum Ausgang. Nichtsdestotrotz, wir sind da mit viel Ruhe rein. Wir müssen sagen, alle unsere vier Pferde haben top mitgearbeitet. Also auch in Ruhe stehen bleiben, zurückgehen. Die kennen ja ihren Job. Die möchten auch gern den Erfolg ein Rind zu holen und haben da super mitgemacht. Die Hannah als unsere Teamchefin, gerade in der Rennarbeit, hat super dirigiert, das Team zusammengehalten. Jeder einzelne von uns hat wirklich versucht, eine blockierende Wand zu sein mit seinem Pferd und die Herde da zu halten. Also wir haben, glaube ich, taktisch und von allem, was wir... Kannten und Konten super zusammengearbeitet. Aber das sollte dann einfach nicht sein. Ich meine, bei anderen Teams, es waren sehr, sehr gute Teams am Rind dabei, das ist so. Nichtsdestotrotz bist du immer ein bisschen davon abhängig, dass sich vielleicht mal zwei, drei Rinder abspalten, dass sich mal irgendwie die Herde teilt, dass vielleicht ein Rind sich mal auf den Weg macht. Ja, das ist halt dann das Quäntchen Glück. Soll aber die Leistung der anderen auch nicht unbedingt schmälern, muss man jetzt auch vielerlei sagen.
[SPEAKER 1]
[00:19:46-00:20:06]
Kira, wie habt ihr euch auf das Thema Rinderarbeit vorbereitet? Die anderen, Talbereiche, Dressur, Trail, Speed Trail, das sind Dinge, die kann man ja auch alleine üben oder mit dem Trainer zu Hause als Team in dem Trainingslager. Aber Rinderarbeit ist ja schon was Besonderes, weil so eine Rinderherde hat ja nicht jeder im Garten stehen. Wie seid ihr da rangegangen?
[SPEAKER 4]
[00:20:06-00:21:00]
Das stimmt, ja. Das ist immer ein bisschen mit mehr Aufwand verbunden. Aber wir haben uns da schon sehr gut drauf vorbereitet. Wir haben auch im Team dann Rinder organisiert, da im Team geübt und auch einfach verschiedene Taktiken ausprobiert, was funktioniert am besten, wer steht an welcher Position. Auch Dinge, wenn zum Beispiel ein Rind wieder zurückläuft, wie arbeiten wir dann, um es wieder nach oben zu bringen? Auch Zeit rein investiert und haben das auch echt gut gemacht. Also auch im Training hat das echt super funktioniert. Aber wir konnten halt leider jetzt auf der WM nicht zeigen, was wir geübt haben. Das war halt leider sehr schade. Aber wir haben trotzdem einen super Job gemacht und wir waren mega darauf vorbereitet. Und ja, manchmal ist das dann leider so, das sind auch nur Tiere. Und da spielt dann auch, wie die ja sagen, ein bisschen Glück auch noch mit.
[SPEAKER 1]
[00:21:01-00:21:20]
Aber Kira, dann muss man ja sagen, so eine... Dieser Rinderteil, der ist ja dann schon auch ein bisschen ein Gamble. Also das kann ja funktionieren, aber keiner weiß ja, und das ist für alle gleich, wie die Rinder sind. Also man kann sich klar natürlich darauf vorbereiten, aber du weißt halt nie, wie sind die drauf.
[SPEAKER 4]
[00:21:21-00:22:09]
Ja, total. Glück, dass wir im Training tatsächlich auch schon sehr unterschiedliche Herden hatten. Also wir hatten ein bisschen ruhigere, die so ein bisschen verteilter standen und sich jetzt nicht von alleine sehr schnell bewegt haben. Wir hatten aber auch die letzte Herde, die wir hatten, die waren schon auch ein bisschen frecher. Also die waren schon auch lustig drauf. Also da konnten wir dann auch so ein bisschen üben, okay, wenn es ein bisschen schneller wird, dass man da auch schnell genug reagiert. Also das haben wir schon gut üben können. Aber klar, natürlich, wie gesagt, sind einfach auch Tiere und die sind alle auch immer ein bisschen anders drauf, je nachdem, wie die natürlich auch aufgewachsen sind, was sie kennen. Welche Art von Rinder, das spielt ja auch eine Rolle. Also die einen sind ja auch immer ein bisschen gemütlicher, die anderen ein bisschen schneller. Und das muss man dann natürlich auch anpassen, wie man dann mit dem Rind arbeitet.
[SPEAKER 2]
[00:22:11-00:22:31]
Und natürlich auch die Umgebung. Ich meine, es wurde ja von außen nach innen verlegt in die Hofreitschule, was Wahnsinn war vom Ambiente. Aber ich kann mir natürlich auch vorstellen, auch für so eine Rinderherde, hat das ja auch einen Einfluss. Viele Leute, die ganze Arena voll von oben, das erkennen die ja auch nicht. Und dann verhalten die sich vielleicht auch nochmal anders als gedacht.
[SPEAKER 1]
[00:22:32-00:23:04]
Man spricht ja im Kontext gerade der Teamwertung häufig auch über das Teamgefüge und auch über die Teamstimmung. Und man hat beispielsweise bei der Weltmeisterschaft in Aachen bei den Springreitern gesehen, da sind vier Reiter, die unterstützen sich gegenseitig, die analysieren auch. Da geht keiner zum Interview, sondern schaut lieber, dass der Nächste unterstützt wird, dass man dem eine bestmögliche Chance gibt, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wie war so der Teamzusammenhalt unter euch? War das ein ähnlicher Spirit?
[SPEAKER 2]
[00:23:04-00:24:21]
Ja, auf jeden Fall. Also ich meine, schon jetzt fährt die Hannah mit unseren Pferden zum Beispiel die ganze Strecke zurück, schickt uns Updates, macht das Futter, versorgt die, sorgt dafür, dass die wieder auf den LKW gehen und so weiter. Auch das ist ja schon ganz selbstverständlich. Und damit hat es begonnen. Also ich glaube, als klar war, welches Team sozusagen fahren wird, haben wir jeden Tag telefoniert. Wir haben einzeln trainiert, gemeinsam trainiert, alle Tipps ausgetauscht, wirklich, also um jeden weiterzubringen. Und dann eben mit der gemeinsamen, sagen wir mal, Vorbereitung noch in Wigrat vor der Abreise. Dann die Hannah, die die Pferde schon runter begleitet hat. Und jeder von uns hat, also es wäre nie in Frage gekommen, dass wir den anderen nicht sehen können beim Reiten. Das Einzige, wo wir ein bisschen Schwierigkeiten hatten, war im Speed, weil wir so eng aufeinander waren. Das heißt, da konnten wir wirklich den anderen erzählen. Aber so lang es möglich war, vom Pferd runter an die Seite und dann mit Fahnen und Gänsehaut und völligem emotionalen Überschuss sozusagen da mitverfolgen, für den anderen mitleiden und mit Daumen drücken. Und das ging von der eine holt Wasser, der andere misst, der nächste fühlt die Pferde. Also das war wirklich unausgesprochen, immer eine Meinung, immer ein Zusammenhalt. Da gab es wirklich kein Blatt zwischen uns.
[SPEAKER 1]
[00:24:21-00:25:13]
Die Portugiesen und die Spanier, die das Ganze ja historisch dominieren in der Working Equitation, wie wir ja alle wissen, die ja auch die traditionellen Nationen sind, die den Einzelweltmeister stellen und die Mannschaft, die am Ende den Teamwettbewerb gewonnen hat. Die haben jetzt auch in diesem Jahr dominiert, zumindest im Sinne, dass bei der Mannschaft die Portugiesen gewonnen haben, die Franzosen auf zwei, die ja auch durchaus eine lange Historie im Bereich Working Equitation haben, die Spanier auf drei. Und Deutschland ist kein traditionelles Working Equitation Land. Es hat sich in den letzten Jahren ja entwickelt, dass Deutschland sehr stark geworden ist. Was ist so aus eurer Sicht der größte Unterschied noch zwischen diesen Traditionsnationen und euch als Challenger sozusagen, der immer wieder jetzt auf Weltmeisterschaften vorne mit dabei ist als Nation?
[SPEAKER 2]
[00:25:14-00:28:13]
Ja, also ich... Ich glaube, bei uns die Historie, wir sind ja beide noch relativ frisch dabei, muss man jetzt einfach sagen. einfach mal sagen, die Historie in Deutschland ist jetzt nicht nur fünf Jahre alt, sondern auch schon ein paar 15, 20 Jahre alt immerhin. Und die Begeisterung dafür ist super groß. Ich glaube auch dann die Liebe teilweise zu Portugal und Spanien, die dann da drin steckt und auch zu den Pferden. Wobei man sagen muss, gerade in Deutschland versuchen wir schon auch die Rassevielfalt hochzuhalten. Also in Deutschland startet der Haflinger, der Araber, genauso mit dem Lusitano, dem Warmblut. Also es ist wirklich sehr vielfältig. In den Rassen sozusagen, die bei uns teilnehmen, auch bis zur Masterclass, bis zu den höchsten Klassen. Es gibt auch Norweger, die da mitlaufen und wirklich fliegende Wechsel da performen und eine erste Rasse laufen, was cool ist, auf jeden Fall. Was uns vielleicht noch unterscheidet, ja, das sind halt Länder natürlich, die an noch kleineren... Einzelheiten vielleicht feilen, die wir uns dann hart erarbeiten, die wir uns dann abschauen, die wir analysieren, die wir dann irgendwie für uns umsetzen. Das sind vielleicht so die Themen. Ich glaube, so reiterlich, dressurmäßig, Grundausbildung und so weiter, da fehlt es uns per se an nichts. Also da würde ich schon für uns alle sprechen wollen. Also ich glaube, wir haben alle Grundausbildung, wir haben gute Trainer, sowohl zu Hause als auch Bundestrainer. Wir haben gut ausgebildete Pferde. Wir sind, glaube ich, vielseitig auch reiterlich ausgebildet. Viele ja bei uns auch Profis. Das heißt, mal einen Sprung nehmen, die Hindernisse, Speed. Also das ist keine Challenge per se. Aber so diesen Sport, sagen wir mal, ins kleinste Detail zu verstehen und wirklich dann auch rauszuarbeiten, okay, in der Dressur ist... dass Schenkelweichen vielleicht ein bisschen abgewandelt zu dem Schenkelweichen in der FN-Dressur, sage ich mal. Also weil es vielleicht steiler ist, weil es vielleicht auf ein paar kleine andere Feinheiten ankommt, weil das Zulegen und Zurücknehmen einfach auf eine Worker-Weise einfach ein bisschen anders gesehen werden will. Das sind so die Feinheiten, an denen wir halt arbeiten oder die wir versuchen halt auch zu adaptieren und rauszufinden. Ansonsten glaube ich, sind wir da auf einem super Weg, das genauso auch aufs Parkett zu bringen. Sieht man ja auch in den Stil-Disziplinen, dass wir das sehr gut konnten. Und tatsächlich am Rind, das ist auch immer so, das weiß jeder selbst, man wird besser, je öfter man es tun kann. Und so wie du es vorhin gesagt hast, eine Rinderherde sich zu organisieren zu Hause, das hat halt einfach nicht jeder. Das heißt, im Vergleich machen wir das natürlich am seltensten. Dafür sehr, sehr gut. Für das, wie wenig wir es tun. Aber klar, hätten wir jetzt da irgendwie einmal die Woche eine Rinderherde zur Verfügung, liest du die nochmal anders. Dann hast du vielleicht auch mal so eine Herde. Und im Speed tatsächlich braucht es einfach nochmal ein anderes Training. Wir sind da sehr stark am Speed-Technik-Trainieren vielleicht zu Hause. Da braucht es halt viel Wiederholung am Turnier. Und wir reiten jetzt auch nicht jedes Wochenende Turniere. In Deutschland gibt es auch nicht so viele hochklassige Turniere vielleicht. Das heißt, ja, das sind so die zwei Disziplinen, wo wir einfach weiterarbeiten müssen. Wo wir einfach technisch zu Hause arbeiten müssen und aufschließen.
[SPEAKER 4]
[00:28:15-00:29:28]
Ich glaube, es spielt auch eine Rolle, dass der Sport bei uns jetzt auch erst wirklich... größer wird und natürlich auch mehr Möglichkeiten des Trainings, der Turniere und so gibt. Und das ist natürlich in Spanien und Portugal was ganz anderes. Also da wachsen die Kinder ja teilweise wirklich schon damit auf, eben in der Working Equitation auch an Turnieren teilzunehmen. Das hat man hier jetzt erst so langsam. Also das ist natürlich auch einfach die Erfahrung eine ganz andere. Das sieht man ja auch jetzt zum Beispiel bei Jana und mir, auch dass wir natürlich auch nicht aus der Working kommen, sondern auch Dressur springen. Das ist so Quereinsteiger, das gibt es da nicht so wirklich. Die fangen einfach schon mit der Working an. Das ist natürlich dann auch ein ganz anderer Startpunkt. Und ich denke, das macht natürlich schon auch was aus. Das heißt nicht, dass wir es nicht können, aber natürlich muss man da ja auch erstmal ein bisschen reinfinden. Was jetzt für mich zum Beispiel auch so aus der Dressur kommt, muss man sich schon so ein bisschen umstellen, weil jede Teildisziplin auch einfach nochmal andere Anforderungen hat. Und die Dressur, natürlich die Basis, hilft unheimlich, also keine Frage. Aber gerade so ein Speed und die Rinder, da muss man doch ein bisschen auch das Pferd ein bisschen anders reiten. Und das müssen die Pferde ja auch erstmal verstehen.
[SPEAKER 1]
[00:29:30-00:29:51]
Aber es gibt ja auch durchaus Rivalitäten. Ich habe das mal mitbekommen, dass es gerade die Portugiesen, die verstehen sich schon als klare Nummer eins in diesem Sport. Die haben ein gewisses Selbstverständnis, so ein bisschen wie die Brasilianer. Wir sind Rekordweltmeister im Fußball, sind die auch Rekordweltmeister im Working Equitation. An uns müsst ihr erstmal vorbei. Diana.
[SPEAKER 2]
[00:29:53-00:31:03]
Ja, das ist auf jeden Fall so. Und ich meine auch irgendwie zu Recht in vielen Teilen. Ich meine, wenn man sich dann die Prüfungen anschaut, das ist schon sehr geschmeidig. Das ist wirklich einfach auch in Augenweite dazuzuschauen. Dem strebt man ja auch hinterher, oder Kira? Also ich finde, man steht da schon und das ist einfach was Besonderes. So, nichtsdestotrotz hat man auch gesehen, wenn dann die Rinderarbeit mal anders läuft und der Speed vielleicht auch nicht ganz so, dann wird gezittert und da brauchst du die Portugiesen nicht mehr ansprechen kurz vorher. Also die hatten dann schon auch ein bisschen Angst um ihren Mannschaftsweltmeistertitel. Zu Recht hätte jeder, jeder wäre da auf dem Steinert da gesessen und hätte gehofft und gebangt. Aber klar, also das sind einfach Traumritte. Das ist deren Natur, so wie die Kira es vorhin gesagt hat. Die Tochter von Gilberto, die sind irgendwie sechs und zwölf oder vierzehn. Die reiten schon auf eine Art und Weise, da stehst du nur staunend da. Das ist wirklich toll anzusehen mit einem Selbstverständnis für die Pferde. Und ja, das ist einfach toll. Und da können sie sich natürlich auch was drauf einbilden. Aber sie sind natürlich nicht unbedingt unschlank, wie die Franzosen gezeigt haben.
[SPEAKER 1]
[00:31:05-00:31:58]
Deutschland hatte schon mal eine Equipe, die auch Weltmeister geworden sind, 2018. Und das war auch so die Gründungszeit oder die Gründungsphase von Working Equitation in Deutschland. Es wurde verbannt. Hanswesen aufgebaut. Und eines der Themen, die immer vorweggestellt wurden, ist, dass es auch... Rasse offen ist, dass viele verschiedene Rassen am Start sind. Du hast es eben schon mal angesprochen, Diana Warmblüter. Es gibt die goldenen Pintos von Midja Hinzpeter. Es gibt aber natürlich auch die traditionellen Rassen, die da unterwegs sind, nämlich PAEs, also die Pferde der reinen spanischen Rasse und Lusitanus. Jetzt habt ihr ein Team gebildet mit ausschließlich Lusitanus und gar keinen in Deutschland beheimateten Pferden ursprünglich. Ist ja auch was Spannendes, dass ihr euch dann doch orientiert an den iberischen Pferden.
[SPEAKER 2]
[00:31:58-00:33:15]
Ja, tatsächlich war das keine Absicht. Also schlussendlich fahren die vier Besten, die über zwei Jahre Qualifikationen erreiten, international sich zeigen und so weiter. Also dass es jetzt schlussendlich vier Lusitanos waren, ist schön für uns jetzt oder für den Lusitano-Verband oder wie auch immer, aber das ist kein Muss. Und ich glaube, wenn man mal noch beachtet, wie wir teilweise zu unseren Pferden kamen, gestellte Pferde, mein Pferd, einfach, ich wusste gar nicht, dass ich Working reiten würde, der stand einfach im Stall und dann habe ich den gekauft. Deswegen war das jetzt gar keine Auswahl von, ich wollte einen Lusitano zum Beispiel. Und tatsächlich hatten wir ja auch in der Vergangenheit eben in den letzten Teams immer auch Warmblüter dabei, PRE dabei, Golden Pinto dabei und haben uns jetzt da gar nicht unbedingt jetzt nur an dieser Rasse orientiert tatsächlich. Vor allem, weil es jetzt auch, ich fand es super spannend auf der WM auch Mustangs zu sehen oder Kamak-Pferde. Oder, oder, die alle ihre Vorteile mitbringen für den Sport, die dann halt am Rind sich dahin wieseln und dann als Kamagi halt das Rind da rausschnappen. Also da hat schon jede Rasse auch seine Vorteile. Deswegen ja, also das war jetzt dieses Jahr wirklich Zufall tatsächlich, kein Fokus irgendwie. Ich finde, reiterlicher Erfolg, aber keine Auswahl quasi der Rasse.
[SPEAKER 1]
[00:33:16-00:33:40]
Dadurch, dass Working Equitation zumindest auf Weltmeisterschaftsniveau ein relativ junger Sportart ist, das waren die siebten Weltmeisterschaften unter dem Dach der WAVE, dem Weltverband, die ausgerichtet wurden, ist ja Working Equitation auch immer so eine Geschichte, wie bin ich zu dem Sport eigentlich gekommen? Kira, du warst vorher Dressurreiterin beispielsweise. Wie ist dein Weg zum Working Equitation gewesen?
[SPEAKER 4]
[00:33:41-00:35:11]
Also tatsächlich hat den Jazz, also mein Lusitano, trotzdem für die Dressur gekauft, was ja auch nicht so normal ist, sage ich mal. Aber ich bin über meine Mama eben zu der Rasse Lusitano gekommen und war auch nicht so geplant, aber ich hatte mich dann einfach in ihn verliebt und bin dann dazu entschieden, tatsächlich vom Warmblüter auf den Lusitano umzusteigen. Bin aber der Dressur treu geblieben, also auch mit ihm bis zum St. Georg. Und bin dann auch über meine Mama, die tatsächlich so ein paar Working Equitation Lehrgänge angefangen hat zu reiten und mir dann gesagt hat, komm, probier das doch auch mal aus. Das macht echt Spaß. Und so kam ich dann dazu, habe das dann mit ihrem Pferd damals einmal gemacht und habe dann so über den Winter mit dem Jazz einfach mir auch mal ein paar Hütchen aufgestellt, ein bisschen Slalom mal ausprobiert und habe gemerkt, dass das schon echt Spaß macht und das Pferd echt Spaß macht, einfach weil es abwechslungsreich ist. Und bin dann das Jahr darauf einfach mal auf ein Turnier gefahren und habe das mal ausprobiert. Und ja, bin dann tatsächlich dabei geblieben. Also auch Dressur mache ich noch sehr gerne. Ist einfach auch zeitlich natürlich ein bisschen schwierig, weil die Working-Turniere oft über mehrere Tage sind. Und man natürlich jetzt nicht dann am nächsten Wochenende gleich wieder los will auf das Turnier. Einfach das Pferd. Deswegen ist die Dressur jetzt ein bisschen in den Hintergrund gerückt. Aber ich vermisse manchmal das Dressur-Viereck dann doch auch ein bisschen.
[SPEAKER 1]
[00:35:12-00:35:41]
Nun sind, wie du ja sagst, diese Working Equitation Events, die sind deutschlandweit, die sind zeitintensiv, da fährt man nicht für eine Prüfung hin, sondern man muss drei Tage bleiben, weil du hast alle Teilprüfungen im Laufe des Wochenendes. Wie kriegst du es unter einen Hut? Wie schaffst du auch, so eine WM-Vorbereitung durchzuziehen? Es gibt ja kein klassisches Profitum, wie es in anderen Sportarten oder auch Reitsportdisziplinen gibt, bisher im Working Equitation. Wie managst du das, Kira?
[SPEAKER 4]
[00:35:43-00:36:39]
Also ich habe jetzt tatsächlich das Glück, dass ich auch noch Studentin bin und dann dadurch auch in der Zeit ein bisschen flexibler. Also ich war jetzt auch viel... tatsächlich bei unserer Teamkollegin Hannah aus dem Training und habe mit ihr zusammen trainiert. Konnte ich natürlich auch nur machen, weil ich die Zeit hatte, um da hochzufahren, mit ihr zusammen zu trainieren. Und das ist schon zeitintensiv, auf jeden Fall. Da muss man echt ein bisschen planen, ein bisschen managen, einfach schauen, wie man das hinbekommt, auch die Turniere, die dann eben manchmal schon mittwochs anfangen, wo man dann mittwochs schon hinfahren muss, das ist natürlich nicht immer so einfach, aber es ist auf jeden Fall machbar, wenn man es will und es ist auch immer ein Erlebnis, also weil es schon in Belgien, in Niederlande, auf den Turnieren, das ist natürlich, da erlebt man auch immer wieder was, das ist schon auch Cool und einfach auch immer wieder mit den gleichen Leuten, die man dann da trifft und das einfach ein richtig, richtig schöner Zusammenhalt unter den Workern.
[SPEAKER 1]
[00:36:40-00:37:07]
Diana, du bist im normalen Leben bei einer namhaften Bohrer- und Werkzeugmarke beheimatet. Beruflich zumindest. Wie schaffst du das unter einen Hut zu bringen, dieses quasi Profitum in der Working Equitation, weil das, was ihr betreibt, ist ja wie ein Profi, das zu betreiben, auf Weltmeisterschaftsniveau, aber zeitgleich auch im normalen Berufsalltag vor Wurzel zu sein.
[SPEAKER 2]
[00:37:08-00:38:17]
Ja, tatsächlich, das ist schon eine Herausforderung. Also schlussendlich mein Team, also ich bin ja Vertriebsleiterin, das heißt, ich habe ein Team, die stehen total hinter mir. Das heißt, wenn ich nicht da bin, dann einerseits fiebern die bei uns mit, andererseits... halten, die das Team am Laufen machen, ihren Vertrieb, machen ihren Umsatz. Das ist richtig cool zu wissen. Das heißt, in den Zeiten, in denen ich halt viel da bin, im Winter und so weiter, außerhalb der Turniersaison, verbringen wir viel Zeit zusammen und bauen halt auch viel im Team auf, sodass, wenn ich halt weg bin, das einfach von alleine sehr, sehr gut läuft. Das ist cool. Für mich persönlich ist es natürlich schon anstrengend. Also es ist ein ganz normaler Fulltime-Job im Endeffekt. Dann habe ich den Toni und noch einen Nachwuchspferd. Fahre noch irgendwie 30 Minuten zum Stall mittlerweile. Und ja, das ist natürlich aufwendig, zeitintensiv. Die Familie muss damit ziehen, die Freunde müssen damit ziehen. Viele sieht man dann auch mal eine Zeit lang nicht mehr so viel. Jetzt so nach der WM muss man das vielleicht mal wieder ein bisschen aufleben lassen. Aber klar, für so ein großes Ziel, das irgendwie in seinem Leben mal zu erleben und zu erreichen mit einem Pferd, das einem irgendwie am Herzen liegt, dafür lohnt sich das irgendwie, kurze Nächte zu haben, viel zu arbeiten und das zu kombinieren.
[SPEAKER 1]
[00:38:17-00:38:23]
Und gucken die Kollegen dann im Vertriebsteam vielleicht auch dann kurz mal in den Livestream? Das wurde ja auch auf YouTube übertragen.
[SPEAKER 2]
[00:38:23-00:38:38]
Oh ne Witz, ja, das war wirklich so. Sie haben ihr ein Foto geschickt, da saßen die alle, die hatten letzte Woche halt ein Meeting, also in die ganzen Führungskräfte und haben mir dann ein Foto geschickt und haben wirklich abends bei einem Bier in dem Restaurant den Livestream laufen lassen und sich meine Sussur angeguckt. Das war schon cool.
[SPEAKER 1]
[00:38:39-00:38:53]
Dann musst du eigentlich auch bei denen eine kleine Feier starten. Ich meine, vierter Platz, es ist was zu feiern. Ihr habt was erreicht mit der Mannschaft und auch im Einzelresultat. Vielleicht musst du da mal was trinken. Worker, Wein aus Spanien oder Portugal?
[SPEAKER 2]
[00:38:54-00:39:36]
Ja, auf jeden Fall. Nein, ich bin ja heute schon wieder in der Arbeit eigentlich. Und die Calls, die ich heute schon hatte, waren alle so, wie war es? Und wir haben mitgefiebert und wir sind so stolz auf dich und so. Das ist schon cool. Ich glaube, wir leben viel von dem Stolz der anderen jetzt auch gerade, weil du es ja auch erst verarbeiten musst. Und das ist schon schön, doch. Total. Also überhaupt alle unsere Fans, vielleicht können wir das an der Stelle auch kurz, es waren extrem viele Deutsche angereist, wirklich Wahnsinn. Die standen da acht Stunden auch in der Sonne, haben uns angefeuert, wirklich waren da immer an unserer Seite sozusagen, auf die war jede Sekunde Verlass und das hat uns schon auch mitgetragen. Deswegen auch echt riesen Dank an alle unsere Fans, das muss man wirklich sagen.
[SPEAKER 4]
[00:39:37-00:39:49]
Und auch von zu Hause die Fans, das ist auch wirklich ein tolles Erlebnis gewesen, dass die da von zu Hause mitgefeiert haben, uns von zu Hause geschrieben haben und das mitverfolgt haben. Das hat schon echt Spaß gemacht, ja.
[SPEAKER 1]
[00:39:51-00:40:32]
Und es war in unserer WM Aachen Abschlussfolge einer meiner Predictions, dass der Reitsport auf YouTube übertragen werden soll. Im Livestream und die Worker Equitation hat es vorgemacht, dass das wunderbar funktioniert und es hat, glaube ich, mehr Menschen erreicht, als wenn es vorher anders gelaufen wäre und vielleicht verirrt sich der eine oder andere nochmal und sagt, okay, ich gucke mir das mal vielleicht wirklich intensiver an. Deswegen, das ist eine großartige Sache. Du bist ja, seid ihr zurück in Deutschland? Jetzt geht es ja um die Rückeingliederung wieder in den Alltag. Diana, du bist schon wieder mittendrin im Job, Kira. Wie sieht es bei dir aus? Genießt du jetzt noch ein bisschen die Tage danach oder geht es für dich im normalen Leben direkt weiter?
[SPEAKER 4]
[00:40:32-00:40:59]
Ja, also die Pferde zu Hause, die müssen dann jetzt auch mal wieder was schaffen. Das ist so das Erste. Also direkt wieder weiter im Stall. Und da habe ich jetzt noch ein bisschen Zeit, bis das Semester Mitte Oktober wieder losgeht. Also da kann ich nochmal kurz durchatmen. Und ich arbeite noch im Büro. Da werde ich dann jetzt auch noch ein bisschen Arbeit nachzuholen haben. Aber ansonsten hat der Alltag einen dann doch schneller auch irgendwie wieder, als man denkt.
[SPEAKER 1]
[00:41:01-00:41:26]
Ja, ihr Lieben, vielen Dank für eure Zeit, dass wir einen kleinen Einblick bekommen haben in die Weltmeisterschaften in Chires de la Frontera. Und ja, es ist, wir haben es ja eingangs gesagt, Diana, ich glaube vielleicht inzwischen ja auch die Freude über einen vierten Platz, ein tolles Ergebnis für Deutschland. Ein Ergebnis, auf das ihr auch in der Einzelwertung stolz sein könnt. Und das ist doch genügend Motivation, auch die nächsten Aufgaben anzugehen.
[SPEAKER 2]
[00:41:27-00:42:16]
Auf jeden Fall. Vielen Dank, dass du uns eingeladen hast. Wir haben uns echt total gefreut, weil, was ist besonders wichtig für uns, wir lieben unseren Sport. Also Working Equitation ist wirklich ein ganz toller Sport, ist einfach noch relativ klein in Deutschland, immer noch, obwohl es auf so großen Bühnen wie in Aachen letztes Jahr oder Pferd International oder auch stattfindet tatsächlich und wirklich auf sehr hohem Niveau. Da wünschen wir uns natürlich mehr. noch vielleicht Begeisterung oder auch Offenheit, immer von allen anderen Disziplinen da auch reinzuschauen, sich das mal anzugucken, sich dafür zu interessieren, weil es wirklich spannend ist für Pferde und Reiter und wir natürlich immer uns auch freuen über Zuwachs. Das ist das Wichtigste für uns, dass einfach diese Disziplin immer größer wird, angenommen wird und viele einfach vielleicht auch die Begeisterung mit uns teilen können. Als Helfer, Zuschauer oder eben Reiter.
[SPEAKER 1]
[00:42:18-00:42:51]
Und für alle, die interessiert sind, einfach Working Equitation googeln. Es gibt einen Verein, nämlich Working Equitation Deutschland. Wir haben es eben auch schon mal kurz anklingen lassen, wo der Markus Grüter ja auch erster Vorsitzender ist. Da kann man sich informieren und kann auch schauen, wo ist eigentlich in der Nähe die Möglichkeit. Denn am Ende ist es auch die Geschichte von euch beiden. Es sind Leute, die auch aktiv sich für diesen Sport entscheiden, damit das vorantreiben. Und das finde ich persönlich von außen betrachtet immer auch der spannende Fakt und auch der Reiz an Working Equitation, dass es sehr viele Menschen sind, die es einfach mit großer Leidenschaft betreiben.
[SPEAKER 2]
[00:42:52-00:42:53]
Auf jeden Fall, ja. Yep.
[SPEAKER 1]
[00:42:54-00:43:02]
Gut, dann euch eine gute Zeit bei der Rückeingliederung in den Alltag und weiter als Gute und bis bald. Ciao, ciao.
[SPEAKER 2]
[00:43:02-00:43:05]
Vielen, vielen Dank. Ciao, Christian. Ciao.
[SPEAKER 1]
[00:43:06-00:43:30]
Diese Folge wurde produziert von Olivia Herrmann, Vermarktung durch Carolina Hofmann, Organisation Nicola Schweiger. Und wenn ihr diese Podcast-Folge gemocht habt, lasst uns gerne eine Bewertung da. Auf Spotify, auf YouTube, überall dort, wo ihr uns findet. Schickt uns eine Nachricht. Wir lesen sie auch wirklich alle und freuen uns, wenn ihr das nächste Mal auch dabei seid. Ciao, ciao.











