Zügelhilfen besser verstehen und einsetzen durch das Halsringreiten



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Bei der Arbeit mit dem Halsring geht es darum, das Pferd durch Druck an der Schulter weichen zu lassen. Wolfgang Marlie zeigt in diesem Video welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt, den Halsring einzusetzen und wie er dazu beitragen kann, die Zügelhilfen besser zu verstehen und umzusetzen.

Am Boden kann das Pferd mit dem Halsring longiert werden. Es hat den Vorteil, dass man es am Kopf nicht einschränkt und verhindert, dass es über die Schulter ausbricht. Mit den im Video "Grundlagen der Hilfengebung: Vertrauen bilden und Signale vom Boden aus lehren" erklärten Hilfen und akustischen Signalen kann das Pferd auch mit dem Halsring zum Vorwärts-, Rückwärts- und Seitwärtsgehen veranlasst werden.

Unter dem Reiter ist deutlich zu erkennen, dass Rahmenerweiterung und -verkleinerung bei richtigem Treiben auch zügellos möglich sind: Das Pferd tritt zum Beispiel beim Rückwärtsrichten unter den Schwerpunkt, wölbt den Rücken und richtet sich von alleine auf. Für den Reiter ist das Halsringreiten eine gute Möglichkeit, um zu fühlen und zu erkennen, dass die Zügelhilfen lediglich zum Lenken und Verfeinern gedacht sind und nicht um das Pferd durch eine rückwärtswirkende Hand in eine bestimmte Form zu ziehen.

Themen: Hilfenverständnis, Hilfengebung, Bodenarbeit, reiten mit Halsring

Wolfgang Marlie

Seit mehr als 50 Jahren führt er die Reiterpension Marlie in Scharbeutz an der Ostsee. Dort eröffnen sein Team und er ihren Gästen neue Wege zu einer vertrauensvollen Verständigung mit Pferden. Sein Handwerk lernte Wolfgang Marlie unter anderem bei Größen der Reitkunst wie Egon von Neindorff.

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