Springteam auf Goldkurs, Richi Vogel im Pech, mit Expertin Janne-F. Meyer-Zimmermann - Folge 6
Die Springreiter sind in die Weltmeisterschaft von Aachen gestartet – und Deutschland legt mit drei fehlerfreien Runden stark vor. Christian Kröber und Jan Tönjes sprechen über die ersten Eindrücke, Sophie Hinners’ Spitzenritt, Richard Vogels Fehler und die eng umkämpfte Einzelwertung. Außerdem ist Weltmeisterin Janne Friederike Meyer-Zimmermann zu Gast und gibt ihre Einschätzung zum deutschen Team, den Favoriten und ihren Medaillentipps.
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Podcast Transkript
Dieses Transkript wurde durch eine KI erstellt und nicht gegengelesen.
[SPEAKER 1]
[00:00:02-00:00:07]
Das WeHoss Equipages WM-Spezial mit Jan Tönnies und Christian Kröber.
[SPEAKER 2]
[00:00:14-00:01:12]
Die zweite Woche ist angebrochen bei den Weltmeisterschaften von Aachen, insbesondere im Fokus. Die Springreiter, die gestern aus den Startblöcken kamen mit der ersten Qualifikation, das ist der Grundstein für die dann folgenden Finals in der Teamwertung und im Einzel. Die deutschen Reiter hatten drei strafpunktfreie Runden und eine Runde mit vier Punkten durch Richard Vogel, der derzeit das Streichergebnis bildet. Damit führt Deutschland in der Teamwertung auf Rang 2 die Equipe Belgiens und auf Rang 3 die Vereinigten Staaten von Amerika. Schaut man aufs Einzel, ist es ein sehr dichtes Feld, das derzeit angeführt wird vom Franzosen Julien Epaya mit Franck Gant de Vescary. Vor Harry Smulders und Scott Bresch, beste Deutsche ist Sophie Hinners. Zudem gab es auch das erste Gold in der Paradrissur im Grade 2 durch die deutsche Reiterin Heide-Marie Dresing. Es gibt also einiges zu besprechen. Hallo lieber Jan.
[SPEAKER 3]
[00:01:12-00:01:45]
Hallo lieber Christian. Gleich schon mal der Schlau-Scheißer-Alarm am Morgen. Das muss mal eben sein. Das war schon die erste Wertung. Also du hast Qualifikation gesagt. Ja, man qualifiziert sich. Also alle Reiter qualifizieren sich. Aber es ist eben schon eine Wertungsprüfung. Es ist ein Zeitspringen. Da gibt es einen blöden Faktor. Kann man alles bei Equipages. Ganz genau nachgucken auf der Website, wie das gerechnet wird. Aber wichtig ist eben, bei einer Qualifikation wird es ja vielleicht wieder bei Null anfangen im Nationenpreis. Und das ist ja nicht so, wie Ergebnisse von heute vom Zeitspringen. Die gehen ja schon mit in die Gesamtwertung rein. Also so viel Schlau-Scheißerei. So früh am Morgen muss sein.
[SPEAKER 2]
[00:01:46-00:02:40]
Sehr, sehr wichtig. Erste Wertung hast du absolut recht. Und in dieser ersten Wertung, lieber Jan, sieht man, das Feld ist unglaublich dicht. Die ersten 51 Paare sind innerhalb eines Strafpunkts, eines Abwurfs besser gesagt, also vier Strafpunkte insgesamt. Der Franzose Julien Epayar mit dem derzeitigen besten Ergebnis. Er hat null Punkte vor der heutigen ersten Runde in der Teamwertung. Harry Smulders auf 2, Scott Bresch auf 3, Sophie Hinners auf 4. Aus deutscher Sicht kann man sagen, wir haben in der Teamwertung gut vorgelegt, denn wir führen derzeit. Wenn wir einmal die Einzelritte durchgehen, Sophie Hinners, die als zweite Starterin kam, schauen wir zuerst auf den ersten Reiter, das war Markus Ening mit Coolio, der als allererster Starter, der 100 und ein paar zerquetschte, reinging in den Kurs in Aachen.
[SPEAKER 3]
[00:02:40-00:05:09]
Ja, 100 plus 44 zerquetschte, um es mit dir zu sagen. Ja, Markus war der allererste und da war der gar nicht glücklich. Das ist seine siebte Weltmeisterschaft, der weiß, wovon er spricht. Da gab es eine Diskussion, ob er oder Daniel Deuser als erster an den Start gehen sollten. Und da haben sie wohl viel hin und her diskutiert. So hat es Bundestrainer Otto Becker gesagt, schlug das Pendel dann Richtung Markus. Und er hat das auch gut begründen können. Er hat gesagt, Markus hat einen Plan, dem reitet er nach. Das ist gut, aber Daniel ist im Zweifelsfall etwas flexibler und kann dann vielleicht auch noch für die Mannschaft etwas schneller reiten. Und genau so ist dieser Plan dann aufgegangen. Das war eine super Runde von Coolio und Markus Ehing. Als erster bist du natürlich immer so ein bisschen der Pathfinder, also der Pfadfinder, der gucken muss, wie ist der Boden, wie sind die Linien wirklich, ist es so, wie man das abgetreten hat. Und Markus hat sich ein ganz bisschen geärgert, weil er zum Ende des Parcours da auf einer Distanz sagte, da bin ich ein bisschen aus dem Bahn geritten, hätte ich vielleicht in einen Galoppsprung sparen können. Das ist dann schon mal fast eine Sekunde und mit einer Sekunde weniger wäre der auch locker in der Top Ten gelandet. Jetzt ist er 20. Was immer noch super ist nach dem Zeitspringen. Ja, und dann kam eben Daniel. Mit Othello de Pullenboom. Und der hat gesagt, irgendwie erstes Springen ist Stechen. Was sonst? Also der ist da durch. Das war super. Da gab es so ungefähr bei dem Drittel des Parcours so eine Spitzkehre und dann über so eine gewählte Planke. Und da ist der wirklich... Was so wie die im Busch reiten, so eher diagonal drüber. Super und das Pferd sprang faszinierend. Daniel war total happy und das war ganz, ganz wichtig. Wobei zu dem Zeitpunkt muss man auch sagen, Daniel war Dritter. Reiter, Sophie dann schon mit einer Spitzenrunde vorgelegt hatte. Die hat auch lange in Führung gelegen, bestimmt ein, zwei Stunden. Und ja, dieser Sinclair, das ist ein Flugzeug, der springt ab, der springt hoch, aber trotzdem ist der schnell genug. Also das ist ja immer toll, wenn so ein Pferd hochspringt, sagen alle, was haut der für einen Sprung raus. Aber der ist natürlich lange in der Luft und du brauchst natürlich auch welche, die landen und dann schnell wieder weiter galoppieren. Und also das war eine Runde wie fürs... Wie fürs Lehrvideo Stechen oder Zeitspringen reiten mit Sophie Hinners, proudly presented by WeHorse. So nämlich.
[SPEAKER 2]
[00:05:09-00:05:41]
Man muss ja auch noch Ziele haben im Leben, da hast du absolut recht. Das wäre das Projekt 2027. Aber lass uns kurz bei Sophie Hinners bleiben. Du hast es ja eben beschrieben, sie führte dann knapp zwei Stunden, ging zunächst in Führung mit diesem wirklich tollen Ritt mit 72,28 Sekunden. Es ist schon wirklich beeindruckend, wie Sophie Hinners es einfach... Wochenende für Wochenende schafft, Top-Leistungen abzurufen. Das ist wirklich echte Weltklasse.
[SPEAKER 3]
[00:05:41-00:06:34]
Das ist also schon irre, was VW Equestrian, also Richard Vogel und David Will und Sophie ist da ja auch Teil in diesem Unternehmen, was die jedes Wochenende hinkriegen mit den unterschiedlichsten Pferden. Und natürlich jeder Parcours trainiert, von jedem Parcours nimmst du irgendetwas mit. Da musst du gar nicht großartig sein. Ich analysieren, sondern das ist dann vielleicht einfach nur das kleine Zucken im kleinen Finger oder im kleinen Zeh, was dann irgendwie nochmal einen Impuls gibt, keine Ahnung. Dürfen wir nicht vergessen, wenn wir von Iron Dame Sinclair sprechen, dann sprechen wir von dem Pferd, das in diesem Jahr beim Chio mit T vorne im großen Preis von... Aachen Zweiter geworden ist. Also das ist ja kein unbeschriebenes Blatt und im letzten Jahr auch bei den Europameisterschaften mit am Start war und da gab es ja Bronze für die deutsche Mannschaft. Also das ist ein Weltpferd und die beiden sind ein tolles Paar und der tolle runde Gänsehaut.
[SPEAKER 2]
[00:06:34-00:07:10]
Lass uns über Richard Vogel noch sprechen, lieber Jan. Richard Vogel, der als Schlussreiter dann gestern in diese erste Wertung hineinging, kassierte einen Fehler. Er hat danach sehr offen auch gesagt, das war ein klarer Reiterfehler. Die Erwartungen, die an Richard Vogel im Vorfeld der WM gestellt wurden, sind natürlich enorm. Der amtierende Sieger des Großen Preises von Aachen, in den Top 3 der Weltrangliste, der beste deutsche Reiter in einer sehr guten Verfassung auch in diesem Jahr mit United Touch. Wie hast du seinen Ritt gesehen?
[SPEAKER 3]
[00:07:10-00:11:35]
Genauso wie Richard das beschrieben hat. Also das fing sehr, sehr gut an. Und ich meine, das ist ja immer so eine etwas unorthodoxe Galoppade. Wenn er da reingaloppiert kommt, denkt man immer so, was? Was ist das? Ist das Galopp? Der hat ja so einen etwas eigenen Takt. Aber dann ritt der gleich los, wo du denkst, okay, ja, Zeit springt, verstanden. Was toll war, 1-2, das ging so, linke Hand los, Steilsprung, dann ging es über einen gelben Ochser, dann rechte Hand, dann kam gleich 3-AB. Das war ja das Besondere dieser Parcours, dass da tatsächlich drei zweifache Kombinationen insgesamt drin standen und 3-AB in den Nordrhein-Westfalen-Farben gehalten, war eben ein Ochser zum Einsprung, dann steil raus. Gerade United Touch, der ja eine riesen Übersetzung hat, wenn der mal ein Problem hat, dann meistens in Kombinationen. Das war ja zum Beispiel auch in Paris bei den Olympischen Spielen der Fall. Also da denkt man immer so ein bisschen, so. Und dann sprang der über den Ochser aber wirklich gut rein und wie dieses Pferd sich selber zurücknahm und wunderbar Platz zum Steilsprung hatte, das war schon so, dass du dachtest, okay, heute läuft's. Dann ging es eben rechts rum in so eine 360-Grad-Drehung im Prinzip, also wie so aus der Ecke kehrt. Und dann stand da ein Steilsprung, eine Planke, und zwar die hatte so eine gewellte Planke. Also optisch schwierig, eine dünne Planke. Und dann reitet der den wirklich... Ich glaube nur so viel hin, dass, nee, Daniel, der ist da auch super. Also alle drei Deutschen sind da super eng drum. Alle vier, Markus auch schon. Aber dann springt er aus dieser vollkommen winkligen Geschichte auch noch die tiefste Stelle der Planke. Ich glaube auf einen Millimeter genau. Und du denkst nur so, Gott, wie genial kann man denn bitte schön reiten. Wahnsinn. Dann ging das weiter, so eine gerade Linie, parallel zum Dressurviereck lang. Das waren zwei mächtige Ochse. Okay, mächtige Ochse, fünf Galoppsprünge dazwischen. Das ist natürlich irgendwie für ein Pferd wie United Touch so. Finger in der Backe weiter. Am Ende eine Mauer, so klassizistisch, so ein bisschen so Brandenburger Tor meets wahrscheinlich irgendeine Aachener Stadt. Side, die man kennen muss, wenn man sich mit der Aachener Stadtgeschichte auseinandergesetzt hat, was ich nicht getan habe. Rechtsrum weiter Ochse, alles gut. Dann kam die nächste, steil, steil, Liverpools, also ein Wasser unten drunter unter dem Steilsprung, beim Einsprung davor, beim Ausprung dahinter der Wassergraben. Da guckt er hin, das ist steil, steil, bei so einer großen Übersetzung denkst du ja auch immer ein bisschen so, nee, super, klasse, passt. Und dann ging es auf so eine Kehre und dann kam eben Schwarz-Weißer Ochse von einem berühmten Hersteller eines Autos, das, glaube ich, in Stuttgart vor allen Dingen produziert wird. Und dann ging es linksrum weiter. Auf einen rot-weißen Bank. Steil Sprung. Und das waren fünf Galoppsprünge eigentlich. Also wenn du ein groß übersetztes Pferd hattest. Und da sprang der ein bisschen groß rein und dann kam Richard so mit dem Oberkörper zurück und das sah jetzt gar nicht aus, als hätte der übermäßig eingewirkt. Aber mittlerweile sind die eben ein so eingespieltes Team, dass der viel zu viel zurückkam. So, und dann kriegt der keine Distanz und dann macht der mit dieser Riesenübersetzung einen dazu. Ja, und also das mit sechs Galoppsprüngen, das hättest du vielleicht mit so einer Fifi-Galoppade hingekriegt, aber nicht mit einer United Touch-Galoppade. Da fährt was chancenlos. So hat Richard das auch selber gesagt. Dann ging es linksrum weiter. Dann nochmal die dritte Kombination. Mächtige blaue Ochse, das sah wieder gut aus. Danach ein Riesenochse zum Schluss. Um, Vielleicht hätte er an denen auch nochmal 10 cm näher ranreiten können. So aus meiner Warte. Aber Gott, das lief ja alles gut. Aber da war dann natürlich der Fehler passiert. Und die letzte Zeit, also Julien Ampere hat mit 70,6 gewonnen. Und dann der zweitschnellste, der Harry Schmorris aus den Niederlanden, der war mit 71,96 dabei, also auch noch unter 72. Und damit man mal eine Idee hat, bei Ritchie waren das schon so 73. Ich glaube auch 9,6 oder so, müsste ich jetzt nachgucken. Plus die vier Strafpunkte. Also so richtig turboschnell, ich glaube ganz nach vorne, hätte es nicht gereicht. Wobei der natürlich auch seine Strategie nach dem Fehler sofort ein bisschen umgebaut hat. Also die Wendung wahrscheinlich eingelobt, Sprung mehr, nicht ganz so eng, nicht ganz so viel Risiko und so weiter. Hätte, hätte, Fahrradkette. Lieber Christian, über wen ich auch noch gerne sprechen würde, wäre der aktuell an dritter Stelle Rangierende, if you don't mind. Das ist Scott Brash. Hello Mango.
[SPEAKER 2]
[00:11:35-00:11:42]
Hello Mango. Scott Brash. Ein wunderschöner Name. Hello Mango. Traumhaft.
[SPEAKER 3]
[00:11:42-00:13:01]
Ja, denkt man sofort an eine Fuchstute, ist aber ein Schimmel. Also wenn du die Mango sehr, sehr lange irgendwo hinlegst, wird sie vielleicht dann zum Schimmel. Kleiner, schlechter Karl, aber nein. Das ist so spannend, weil ganz Großbritannien gesagt hat, wir nehmen Scott Brash mit. Aber natürlich kann Scott selber überlegen, welches Pferd er mitnimmt. Er hat ja diverse. Und dann sagte er, ja, mein WM-Pferd ist Hello Mango. Und alle so, what? Weil das ist eigentlich von der Papierform mehr so sein Pferd Nummer drei. Man muss sagen, Pferd Nummer drei im Stall von Scott Brash ist überall woanders auf der Welt Pferd Nummer eins. Aber irgendwie haben alle wohl gesagt, und das sage ich jetzt nicht als... Ferner Fachjournalist aus Deutschland, sondern das haben mir englische Kollegen gesagt. Sie haben alle gesagt, so ja, aber jeder weiß, Gott weiß, was er macht und jeder hofft auch, dass Gott weiß, was er macht. Und jetzt weiß jeder, dass Scott weiß, was er macht. Denn das war eine super Runde. So ein bisschen Joystick reiten, sah toll aus und war halt auch richtig schnell. War natürlich ein bisschen schade, weil der dann 500 Silber an es, glaube ich, ungefähr oder neunhundertstel schneller war als neunhundertstel waren es schneller als so viel hin, als die eben so lange geführt hatte. Aber ehrlich gesagt, mit so einem tollen Ritt und neunhundertstel, da wollen wir mal nicht zu streng sein.
[SPEAKER 2]
[00:13:01-00:13:22]
Im Übrigen, lieber Jan, habe ich jetzt die Zeit genutzt, während du die Ausführungen zu Scott Brash gemacht hast und ich kann das eins zu eins schießen in der Klugscheißer-Wertung hier in unserem Podcast. Vielleicht auch eine neue Kategorie, die wir einführen. Oh, jetzt kommt's. Denn Sophie Hinners war im großen Preis von Aachen nicht die zweite, sondern die vierte. Die dritte.
[SPEAKER 3]
[00:13:22-00:13:23]
Scheiße, dritte.
[SPEAKER 2]
[00:13:23-00:13:27]
Die dritte. Richard Vogel, José María La Roca.
[SPEAKER 3]
[00:13:27-00:13:28]
Ja, ja.
[SPEAKER 2]
[00:13:30-00:13:56]
Hinners und Ben Mayer. Und dann der fünftplatzierte Steve Gerda, der jetzt in dieser Einzelwertung auch der fünftplatzierte ist. Und das ist etwas Spannendes, denn er teilt sich den Rang mit Daniel Deuser mit 0,86 als Ergebnis. Das ist ja diese komplizierte Logik, die wir eben schon mal erklärt haben. Das Beste.
[SPEAKER 3]
[00:13:56-00:14:00]
Ja, du brauchst ein Mathematikstudium. Die Bestzeit. Kurzum, er hat 0,86.
[SPEAKER 2]
[00:14:01-00:15:01]
Genau, er hat 0,86, aber wir haben ja die Zeit, das kurz zu erklären. Also die Bestzeit, da nimmt man die Differenz, wenn ich jetzt der Fünfte bin, die Differenz zwischen meiner Zeit und der Bestzeit und die teile ich durch zwei. Ganz simpel. So kommen diese Ergebnisse zustande. Und wenn man jetzt mal weiterdenkt, also es ist ja heute die erste Runde des Nationenpreises, morgen am Freitag die zweite Runde des Nationenpreises. So weit, so gut. Es geht dann aber ins Finale auch der Einzelwertung am Sonntag. Und es ist ja so, sollten Reiter laut Reglement ex aequo sein, also mit der gleichen Fehleranzahl auf Rang 1, gibt es ein Stechen. Jetzt, wenn man die Liste anschaut, jeder hat da so eine Dezimalzahl quasi gezogen, außer der erste Julien Epper, ja, sollten Steve Gerdau und Daniel Deuser über alle Runden fehlerfrei sein und Julien Epper ja nicht. Und die anderen davor auch nicht, also Harry Smulders, Scott Brash, Sophie Hinders, gibt es dieses Jahr ein Stechen um Gold. Im Einzelnen.
[SPEAKER 3]
[00:15:01-00:15:16]
So, und jetzt kommt schlau, Schneißer, Frage Nummer drei. Gäbe es denn auch ein Stechen um Silber und Bronze? Weil ich natürlich dann finde, dass Sophie Hinders gefährlichst Gold gewinnt. Du hast sie ja eben so locker so einen Fehler gemacht. Wie sieht es denn da aus?
[SPEAKER 2]
[00:15:16-00:15:18]
Ah, das ist eine gute Frage.
[SPEAKER 3]
[00:15:18-00:15:22]
Das, liebe Hörer, recherchieren wir bis zur nächsten Folge. Bleiben Sie dran, es bleibt spannend.
[SPEAKER 2]
[00:15:22-00:16:19]
Also für alle, die es sich mal richtig geben wollen, wir können ja mal die Ausschreibung der WM in Aachen in den Shownotes verlinken. Also wer jetzt heute über Tag gar nichts zu tun hat, kann gerne mal die... 537 Seiten der Ausschreibung studiert. Und wenn ihr was Gutes rausgefunden habt, sagt einfach Bescheid. Gut, aber wenn wir jetzt noch einmal einen Strich drunter machen unter die Einzelwertungen, die üblichen Namen, die man vorne sieht, darüber hinaus, also Ben Mayer ist Achter, Nicola Philipp-Hartz, übrigens auch ein geteilter Achterrang, Ben Mayer, Nicola Philipp-Hartz, just by the way. Laura Kraut, Lily Keenan, Peter DeVos, Wilhelm Rewe, Bertram Allen, Markus Ening als 20. Rodrigo Pessoa bei seinen 537. Weltmeisterschaften, 21. Die Brandnames, die Topstars, die man erwartet, haben auch geliefert.
[SPEAKER 3]
[00:16:19-00:18:49]
Auf jeden Fall. Auch Thibaut Spitz und so, das ist ja einer, der jetzt ganz weit nach vorne kommt. Da gab es kaum oder wenig Überraschungen, das muss man sagen. Aber es sind natürlich auch ein paar. die nicht so weit vorne gelandet sind. Martin Fuchs hatte einen ziemlich blöden Fehler an der ersten zweifachen Kombination und musste dann auch richtig drücken, um Conor Jay erstmal wieder irgendwie ein bisschen in Schwung zu kriegen, dass er wieder mal nach vorne sprang zum Beispiel. Und das ist natürlich eigentlich, wo der kommt, auch immer ein Favorit, auch ein McLean Ward für die USA. Die sind zwar immer noch Dritte jetzt im Ranking, aber der ist irgendwo 33. Das ist nicht schlecht, aber das ist natürlich auch nichts, was dem Anspruch von McLean entspricht. Der ja eigentlich immer gewinnen möchte und das ja auch häufig genug tut. Harry Charles, Olympiasieger für Großbritannien in der Mannschaft und jetzt hier in der Mannschaft, ich glaube, das drittbeste Resultat, also auch ein bisschen weiter nach hinten gerutscht. Aber genau, der ist kurz vor Borghese Vogel. Letztendlich muss man immer was sagen. Wie gesagt, es ist immer spannend, dieses Zeitspringen und dann sagt man, oh, und die führen und jenes und so weiter. Aber ehrlich gesagt, wenn du am Sonntag einen Strich drunter machst und sagst, wo war der im Zeitspringen? Ach, nee, 37. Guck an. Also da passiert noch viel. Bei den Europameisterschaften im letzten Jahr, Da hat das Zeitspringen schon ein bisschen in der Spitze bis am Ende gewirkt. Kann auch passieren. Aber wenn ich denke, was wir gestern Abend für einen Regen in Aachen hatten, da muss man schon mal sagen, ich bin gespannt. spannend, wie heute Morgen der Boden aussieht. Das geht ja auch gleich los um 9 Uhr. Und das ist dann natürlich auch wieder so ein Faktor. Welche Pferde springen auf vielleicht etwas weicherem, etwas rutschigerem Boden? Natürlich wird alles gemacht, dass der Boden ideal ist, aber das ist eben nicht ein Ebel-Flut-Sandplatz, wie die Pferde das eigentlich in... 85 bis 90 Prozent der Fälle kennen. Also da kann vielleicht auch der eine oder andere, den man richtig als Favorit hat, der mag dann vielleicht schon bei der Landung nach dem Zweinsprung sagen, das ist aber rutschig und blöd. Also da ist alles drin. Und plus wissen wir, wie morgen das Wetter ist. Die Wetter-App sagt Sachen, die ich gar nicht schön finde, die ignoriere ich. Guckt man ja so lange drauf, bis das Wetter gut ist. Flutlicht, also da kann ganz viel noch passieren. Aber eben auch in jeder Mannschaft.
[SPEAKER 2]
[00:18:49-00:19:28]
In der Mannschaftswertung Deutschland vor Belgien und den Vereinigten Staaten. Hier liegen die insgesamt dann... Ersten sieben in der Reichweite eines Abwurfs. Irland ist auf dem siebten Rang von vielen durchaus auch favorisiert oder zumindest im engeren Favoritenkreis. Dazu Großbritannien, Frankreich, Niederlande, die Equipe Italiens, das durchaus etwas überraschender. Und dann, was ich auch spannend fand, weil die Nationen, das sind auch erstmal jetzt erwartungsgemäß, die man dort sieht, die Israelis auf einem neunten Rang.
[SPEAKER 3]
[00:19:28-00:20:04]
Ja, Marc Blumen. ist richtig schnell geritten. Er war irgendwie auch Top Ten. Das sind ja viele, die irgendwie... Teilweise aus Kolumbien kommen, lange schon in Florida leben und so weiter. Also diese israelische Mannschaft will da niemandem zu nahe treten, aber wie viel da wirklich Hebräisch sprechen, weiß ich nicht. Egal, es gibt ja auch die Zyprioten, Alexa Stice, die in Niedersachsen lebt und trainiert und eigentlich Südafrikanerin ist, aber irgendwie auf einmal auch Zypern. Nur so ein Beispiel, da gibt es ja... Zig Beispiele. Egal. Tatsächlich habe ich die Fragen vergessen.
[SPEAKER 2]
[00:20:06-00:20:10]
Dass ich das Ganze überzeugend fand, was die Israelis geleistet haben, insbesondere die Blumen.
[SPEAKER 3]
[00:20:10-00:20:15]
Ach so, ja. Ja, also Mark Blumen, die waren beide gut. Also der erste war richtig schnell mit dem Fuchs.
[SPEAKER 2]
[00:20:16-00:20:43]
Ja, dann gibt es den Daniel Blumen, der war auch straffpunktfrei. Und dann gab es Theodor Boris, die mit 4,12 das drittbeste Resultat war. Robin Moore. Der war das Streichergebnis. Spannend bei denen, finde ich, der Mark Blumen, der ist ja Kolumbianer, du hast es ja gerade schon kurz angerissen, der ist pünktlich zu den Weltmeisterschaften, hat er den Pass gewechselt und startet jetzt für die Israelis.
[SPEAKER 3]
[00:20:43-00:20:49]
Naja, man muss auch ein bisschen flexibel sein können im Leben, verstehst du?
[SPEAKER 2]
[00:20:50-00:20:57]
Wenn ich es übrigens sehe, der deutsche David Wilde, Chef de Kib bei den Saudi-Arabiern, das finde ich auch sehr, sehr spannend. Insgesamt...
[SPEAKER 3]
[00:20:57-00:21:33]
Ja, das macht er aber schon lange. Ich meine, der hat die super... durch die Olympischen Spiele geführt. Und David hat da wirklich Basisarbeit gemacht und hat da wirklich eine Truppe, sicherlich auch mit einem gewissen finanziellen Engagement im Hintergrund. Aber der hat ja richtig den nochmal mehr Reiten beigebracht. Und die waren schon bei den Olympischen Spielen schon gut. Und ja, ja, also der ist da brav auch im Trainingsdress. Ich rannte gestern mit meiner Salatschüssel in der Hand an ihm vorbei und er rief mir ein fröhliches Guten Hunger hinterher, wenn ich mich recht entsinne. Aber natürlich im Teamdress, wie sich das gehört, ja.
[SPEAKER 2]
[00:21:34-00:21:41]
31 Nationen insgesamt. Unten findet man Ungarn, Japan, Südafrika. Aber, lieber Jan...
[SPEAKER 3]
[00:21:41-00:21:46]
Simbabwe! Simbabwe ist die Sensation. Simbabwe ist...
[SPEAKER 2]
[00:21:46-00:21:48]
Ach ja, Simbabwe, die war fehlerfrei.
[SPEAKER 3]
[00:21:48-00:21:50]
Und die waren das allererste Mal dabei.
[SPEAKER 2]
[00:21:50-00:22:04]
Stimmt, die waren nicht fehlerfrei, sondern die waren das allererste Mal dabei. So was. Unglaublich, eine Reiterin, die Geschichte geschrieben hat für ihr Heimatland. Denn die erste, wie sagt man, simbabwische... Ich weiß gar nicht, wie man das nennt.
[SPEAKER 3]
[00:22:04-00:22:05]
Simbabwinesen?
[SPEAKER 2]
[00:22:05-00:22:08]
Simbabverreiterin. Simbabverreiterin.
[SPEAKER 3]
[00:22:08-00:22:14]
So, jetzt machen wir mal den nächsten Test. Wo liegt denn Simbabwe? Also okay, Afrika. Das ist sicher, aber mehr weiß ich nicht.
[SPEAKER 2]
[00:22:16-00:22:50]
Das kann man sagen. Das ist das ehemalige Rhodesien. Und es liegt nördlich von Südafrika. Früher zu britischer Kolonie Rhodesien. Deswegen gibt es da auch, weil das ist ja keine Schwarzafrikanerin, die da reist. sondern das ist ja eine, ich würde sagen, of European heritage, also eine weiße Reiterin, weil es dort noch auch eine signifikante ehemalige kolonialistische Bevölkerung, die Buren und so weiter, daher kommt das. Dazu Dominikanische Republik gab es auch.
[SPEAKER 3]
[00:22:50-00:23:04]
Ja, aber sind die das erste Mal beim Springen dabei? Die gibt es doch schon häufiger. Also Dressur gab es schon immer mal. Aber Zimbabwe ist natürlich auch immer so schön, weil man, ich weiß nicht, Aserbaidschan sind die auch dabei. Also irgendwie von A bis Z ist ja immer schön, wenn du dann Zimbabwe hast. Muss man ja sagen.
[SPEAKER 2]
[00:23:05-00:23:26]
Stimmt. Usbekistan. Gab's auch. Jan, wir haben einen ganz besonderen Gast nun bei uns bei unserem Podcast. Wir wollen das Ganze auch aus Athletensicht beleuchten. Und da freuen wir uns, die Mannschaftsweltmeisterin von 2010 hier bei uns begrüßen zu dürfen. Janne Friederike Meyer-Zimmermann. Schön, dass du heute Zeit hast für uns. Hallo, liebe Janne.
[SPEAKER 4]
[00:23:27-00:23:27]
Hallo.
[SPEAKER 3]
[00:23:28-00:23:30]
Ja, hi, klasse, cool, dass du da bist.
[SPEAKER 2]
[00:23:30-00:23:46]
Janne, gestern der Auftakt nach Mars für die deutsche Mannschaft, drei fehlerfreie Runden und eine Viererrunde durch Richard Vogel und United Touch. Du hast das Ganze natürlich eng verfolgt. Wie bewertest du denn den Auftritt an Tag 1 des deutschen Teams?
[SPEAKER 4]
[00:23:46-00:24:54]
Ja, das war natürlich abnormal, wie man so sagt. Also ich glaube, besser hätte es eigentlich nicht laufen können. Man muss ja sagen, die ganze Weltmeisterschaft bis hierhin lief einfach auch wirklich so wie ab. am Schnürchen und nun haben wir alle auf die Springreiter gewartet. Und ja, ich glaube, besser hätte es nicht sein können. Ich habe mich natürlich unheimlich für Sophie gefreut. Das war wirklich eine sensationelle Runde. Markus, dann gleich am Anfang. Ich glaube, wenn das keiner kann, dann er. Also ich glaube, dass der seine Runde genauso reitet, egal ob der erste Starter ist oder letzter Starter. Der ist unheimlich nervenstark und macht sich, glaube ich, auch so seinen eigenen Plan für den Parcours. Das heißt, das war sicherlich... Für ihn, auch wenn man sich ja nicht darüber freut, erster Starter zu sein, trotzdem auch reiterlich kein Nachteil. Und Daniel, super. Ja, Ritschi war ja auch eine gute Runde. Ein Fehler kann mal passieren. Er hat sich danach darüber geärgert. Klar, das verstehe ich aus Reitersicht. Aber ich bin mir sicher, dass bei dem heute auch noch eine Nullrunde folgt.
[SPEAKER 3]
[00:24:55-00:25:50]
Was ich ganz spannend fand, du hast es auch gerade gesagt, Otto Becker, der Bundestrainer, hat genauso argumentiert mit dem Startreiter. Das ist ja schon irgendwie blöd. Also mag nicht jeder so gerne. Und Markus war auch so ein bisschen überglücklich, war eigentlich, hatte ich den Eindruck. Aber dann hat Otto gesagt, ja, und was genau, was du gesagt hast? Otto hat gesagt, okay, Markus hat seinen Plan und den reitet er durch. Punkt. So. Im Nachhinein, okay, die letzte, da hätte man ein bisschen weiter Innenbahn, ein Galoppsprung weniger, wäre ja schneller gewesen. Hätte, hätte, Fahrradkette. Aber was ich spannend fand, er hat auch gesagt, letztendlich ist Daniel vielleicht noch ein... bisschen flexibler und wenn es gut läuft, der war dann ja dritter Reiter für die Mannschaft, dann kann der noch ein bisschen schneller reiten oder so weiter. Und das muss man sagen, diese Teamdynamik, du kennst es ja selbst, warst ja selbst Mannschaftsweltmeisterin, vielfach Nationenpreis. Wie erlebt man das so untereinander?
[SPEAKER 4]
[00:25:50-00:26:29]
Ja, ich glaube, es ist schon wichtig, dass man sich im Vorfeld einen guten Plan macht und trotzdem aber auch offen dafür ist, dass man auch von Tag zu Tag mal was ändert. Also ich kann mich daran erinnern, dass wir in Kentucky vom Zeitspringen dann zum Nationenpreis die Aufstellung auch nochmal geändert haben. Also die Reihenfolge sozusagen. Und gerade im Zeitspringen ist es ja so, dass man auch gern jemand hinten hat, der eben vielleicht auch nochmal volles Risiko gehen kann. Und dass man gerne vorne jemand hat, der einfach erstmal so eine sichere, solide, aber eben trotzdem auch schon grundschnelle Runde liefert. Und ich glaube, dass da Ottos Plan tatsächlich total aufgegangen ist.
[SPEAKER 2]
[00:26:29-00:26:59]
Dieser Plan ist ja... Zum einen die taktische Ausrichtung für dann das alles entscheidende Teamfinale. Nun, als du 2010 Weltmeisterin geworden bist, war das damals in Lexington. Ihr wart quasi zu Gast. Jetzt, 20 Jahre nach der Heim-WM 2006, ist... Die Weltmeisterschaft der Springreiter zurück in der Aachener Sörs. Schwingt das bei all der Taktik und auch der teaminternen Unterstützung, die es da gibt, die du ja auch eben beschrieben hast?
[SPEAKER 3]
[00:27:00-00:27:06]
Schwingt das dann doch im Hinterkopf mit? Ist der Druck doch ein bisschen höher oder können heute alle befreit aufreiten?
[SPEAKER 4]
[00:27:07-00:27:53]
Naja, ich glaube schon, dass alle befreit aufreiten können, weil die sind ja alle mit einem guten Gefühl gestern aus dem Parcours gekommen. Und vor allen Dingen, die Freude ist ja auch nochmal größer. Also ich glaube, es gibt nichts Schöneres, als so viele, wie soll man sagen, Freunde, Verwandte, Bekannte, alle im Stadion zu haben. Und das Aachener Publikum ist ja auch schon ohne eine Weltmeisterschaft einfach einmalig. Und ja, die letzten Tage hier haben, glaube ich, gezeigt, dass es wirklich was ganz, ganz, ganz Besonderes ist. Und dementsprechend bin ich mir sicher, dass jeder von den Reitern wirklich mit voller Unterstützung da einreiten wird und dementsprechend auch ermutigt ist, sowieso sein Bestes zu geben und einfach die Unterstützung im Rücken zu haben. Das ist einfach ein tolles Gefühl, so einreiten zu dürfen.
[SPEAKER 3]
[00:27:54-00:28:15]
Jetzt kommt natürlich gleich wieder die Journalistenfrage, die Unke. Super Aachener Publikum, super Aachener Stimmung, super Aachener Regen gestern. Das hat nach dem Springen gegossen wie aus Kübel, weiß ich nicht. Unfassbar. Wie ist denn der Aachener Boden so? Was meinst du?
[SPEAKER 4]
[00:28:15-00:28:57]
Ja, bisher glaube ich ganz gut. Das ist ja immer so ein Thema mit Gras. Also wenn ein Grasboden das kann, dann gehört der Aachener Boden sicherlich dazu. Aber man hat ja doch, wenn man ehrlich zu sich selber ist, an der einen oder anderen Stelle, der anderen Stelle auch mal ein Pferd rutschen sehen. Also ich glaube schon, dass auf jeden Fall mal längere Stollen gefragt sind. Dann hat man eben die ganzen Pferde, die alle über denselben Parcours galoppieren müssen. Also das ist schon, glaube ich, auch anspruchsvoll für den Boden, anspruchsvoll für den Parcoursbauer. Aber wir haben ja eigentlich nur gute Bilder gesehen. Das heißt, ich glaube, man kann sagen, dass das bisher sehr gut geglückt ist. Und ich bin mir sicher, dass das auch heute gut sein wird.
[SPEAKER 2]
[00:28:57-00:29:25]
Nun steht heute und morgen die Teamwertung an. Aber wenn man aufs Einzel schaut, sieht man auch viele der Top-Namen, die man auch vorne erwartet hätte, ganz oben in der Liste. Nach der ersten Wertungsprüfung ist für Julian Epper ja. Die Top 51 sind lediglich ein Abwurf voneinander entfernt. Wenn du jetzt mal ein bisschen nach vorne schaust, wen hast du auf dem Zettel für das Thema Einzelwertung? Wen guckst du dir besonders an zurzeit?
[SPEAKER 4]
[00:29:26-00:29:56]
Ja, ich glaube so Steve Gadda, das ist so ein typischer Champions-Reiter, dem man, wenn es um die Wurst geht, auf jeden Fall mal alles zutrauen kann im positiven Sinne. Ben Mayer ist sicherlich einer der Favoriten. Ich muss sagen, ich drücke natürlich auch Sophie ganz besonders die Daumen. Das ist einfach ein ganz, ganz konstantes Paar. Und ich könnte mir vorstellen, dass sie sich im Einzel auch sehr weit nach vorne schieben wird.
[SPEAKER 3]
[00:29:56-00:30:35]
Ich hätte da nochmal eine Frage, weil was ich irre fand, Das war ja eine ganz, ganz enge Kiste. Sophie hat lange geführt. Dann kam Scott Brash mit dieser Schimmelstute, wo sich ja ganz England fragt, warum nimmt er die mit? Das ist eigentlich sein Drittpferd. Aber er hat gesagt, fühlt sich gut an. Und dann haben auch alle gesagt, wenn Scott das sagt, dann soll der das machen. Der weiß das. Und der Bumm ist ja der Dritter. Aber dann kam Julian Epperjahr und dann ist er auf einmal über eine Sekunde, 1,36 war es glaube ich, schneller. Und das ist ja eine Welt in diesem Springen gewesen. Wie hast du den Ritt erlebt? Das würde mich interessieren.
[SPEAKER 4]
[00:30:35-00:31:26]
Ja, außergewöhnlich. Also Julien ist nicht umsonst bekannt dafür, dass er nicht nur einer der Besten, sondern eben vor allen Dingen auch der schnellste Reiter der Welt ist. Und dem fällt das ganz leicht, so in einer ganz hohen Frequenz, in einem hohen Rhythmus da durchzugaloppieren. Ich finde, bei ihm sieht es grundsätzlich immer schnell aus, aber es sieht auch nie gepest aus, sondern er hat einfach so ein ganz hohes Grundtempo, mit dem er vor allen Dingen auch durch die Kurve galoppiert. Er hat das Pferd ja noch nicht so lange jetzt auf dem Niveau. Ich finde es ein ganz tolles Pferd, ganz tolles Paar. Ich kann mir auch vorstellen, dass sie weit kommen. Ich weiß nicht, ob die Routine schon reicht, um das eben ganz bis zum Ende dann auch über die unterschiedlichsten Parcours und der Souveränität nach Hause zu reiten. Grundsätzlich ist ihm alles zuzutrauen.
[SPEAKER 2]
[00:31:27-00:31:40]
Liebe Janne, wir lassen dich natürlich hier nicht vom Haken. Ohne einen Tipp. Jetzt geht es erstmal um die Teamwertung. Was schätzt du, wer steht morgen Abend auf dem Podium? Wer sind deine Tipps für Bronze, Silber und Gold?
[SPEAKER 4]
[00:31:40-00:32:14]
Ja, ich hoffe natürlich, dass Deutschland auf dem Podium steht. Ich glaube, das hoffen wir alle. Da geht irgendwie auch jeder so davon aus. Die Belgier, denen würde ich es auch zutrauen. Man muss natürlich sagen, dass es irgendwie schade ist, dass Thomas nicht dabei ist, aber trotzdem glaube ich noch ein sehr starkes Team. USA habe ich im Vorfeld als stark empfunden. Die Franzosen, ganz klar. Also das sind schon... Einige, denen ich das zutrauen würde.
[SPEAKER 2]
[00:32:15-00:32:19]
Ja, wir haben hier ein relativ hartes Tippspiel. Du musst dich festlegen auf die Medaillen.
[SPEAKER 4]
[00:32:21-00:32:23]
Und ich muss auch sagen, wer erster, zweiter, dritter wird.
[SPEAKER 2]
[00:32:23-00:32:24]
Erster, zweiter, dritter, genau.
[SPEAKER 3]
[00:32:24-00:32:25]
You got it.
[SPEAKER 4]
[00:32:27-00:34:20]
Also, ich hoffe und wünsche mir, dass Deutschland Weltmeister wird. Zweiter. Man muss ja immer so ein bisschen überlegen, sagt man das, was man sich wünscht am meisten oder sagt man das, was wahrscheinlich ist. Tatsächlich. Glaube ich, USA ist immer für eine Medaille gut, muss man sagen. Die sind gut. Die streiten sich um Platz drei mit den... Belgien und ich könnte mir auch vorstellen, dass die Briten gewinnen und Deutschland auf den zweiten schieben. Aber das ist jetzt so, weil die einfach immer sehr stark waren in den letzten Jahren. Hoffe und wünsche ich mir, dass Deutschland Weltmeister wird. Deswegen muss man dann gucken. Aber ich glaube, das ist tatsächlich auch das Schöne an unserem Sport. Wir selber haben eine wahnsinnig starke Mannschaft. Wir haben aber auch andere starke Mannschaften, andere starke Reiter dabei. Und ich finde es einfach schön, dass am Ende doch auch viel möglich ist. Es geht gar nicht um das eine Streichergebnis. Aber wenn man mal zwei Reiter hat, die eben einfach nur mittelgut sind und eine andere Mannschaft drei gute hat und vielleicht ein Streichergebnis, was nicht so gut war, dann ist trotzdem die Mannschaft mit den drei guten vorne. Und manchmal ist es ja auch so, dass man irgendwie eine schöne Runde hat, aber trotzdem ein Fehler zu viel und dann summiert sich das und dann rutscht man doch einen Platz nach unten. Also ich würde da für mich gerne noch offen bleiben und freue mich richtig darauf, es wirklich live miterleben zu können und aufs Daumen drücken.
[SPEAKER 2]
[00:34:20-00:34:35]
Also wir drücken dem deutschen Team auf jeden Fall die Daumen für Heimgold. Dich wird man, Janne, in den nächsten Tagen in der ARD an der Seite von Carsten Soestmeier hören. Und vielen Dank, dass du dabei warst heute hier mal bei uns im Podcast. Gerne.
[SPEAKER 3]
[00:34:35-00:34:43]
Ja, heute noch im Podcast, heute Nachmittag auf der Showtreppe der ARD. Janne, Friederike, Meier, Zimmermann. Wow.
[SPEAKER 2]
[00:34:45-00:34:50]
Danach kann nichts kommen. Danke, liebe Janne und viel Spaß in den nächsten Tagen. Danke.
[SPEAKER 3]
[00:34:50-00:34:51]
Alles klar. Ciao.
[SPEAKER 2]
[00:34:51-00:35:01]
Ciao. Ja, da haben wir also die Einschätzung und auch den Tipp unserer Expertin Janne gehört. Nun schreiten wir zur Tat. Lieber Jan, leg du mal los. Was ist dein Tipp?
[SPEAKER 3]
[00:35:01-00:35:36]
Deutschland wird Weltmeister. Silber. Also ich glaube irgendwie die Belgier, ne? Die kriegen, glaube ich, ein. Obwohl die Belgier natürlich fast ein Heimturnier haben. Die können ja mit dem Fahrrad rüberkommen. Großbritannien, Silber, glaube ich, auch wenn die jetzt ein bisschen weg sind. Aber Großbritannien, Silber, USA, Bronze. Und ansonsten gilt das, was der Bundestrainer Otto Becker immer wieder sagt, es können acht Mannschaften gewinnen. Stimmt ja auch. Jetzt du.
[SPEAKER 2]
[00:35:36-00:37:31]
Ja, das ist natürlich schwierig. Es ist wirklich eine enge Spitze. Du hast natürlich schon einen sehr guten Tipp jetzt gemacht. Die Belgier, die im Übrigen ja auch wirklich einen herben Verlust, einen herben Ausfall zu verkraften haben, denn Gilles Thomas mit Hermitage Calonne ausgefallen vor der WM. Das wäre auch ein Kandidat für eine Einzelmedaille gewesen. Ich schließe mich deinem Tipp an, was Gold... Ich sage, Deutschland holt Gold mit Doppel-Null von Richard Vogel. Den wurmt das richtig, der wird das genau analysieren, wird auch sich reiterlich nochmal aufs nächste Level bringen. Das heißt, Deutschland holt die Goldmedaille vor heimischem Publikum. Auf dem zweiten Rang sehe ich trotzdem Belgien, die mit diesem kleinen Heimvorteil, dass es lediglich 5-6 Kilometer zur Grenze sind, Peter Pitt-Weinberg, der langjährige Nationaltrainer, der ja Öcher sozusagen ist. Öscherjong. Würselner, das ist ja quasi Aachen. Öscherjong. Das ist für den auch was ganz Besonderes in seiner Aachener Sörs als Nationaltrainer für die Belgier, wo er schon seit vielen Jahren ist, das Ganze trainieren. Ich glaube, die werden auch über sich hinaus wachsen, haben ein tolles Team. Und dann auf Bronze mache ich jetzt mal einen ganz anderen Tipp, nämlich die Niederländer. Es wird sozusagen das Heimtreppchen. Denn auch die Niederländer haben ja quasi fast eine Heim-WM, haben ein unglaublich starkes Team mit den Routiniers Wilhelm Rewe und Harry Smulders, die auch abgeliefert haben. Bas Moerings, Newcomer in der Mannschaft, der aber auch schon sehr erfahren ist. Deswegen glaube ich Bronze an. The Netherlands. Die Boven auf drei.
[SPEAKER 3]
[00:37:31-00:37:37]
Ich frage jetzt nicht, wo die Brinken bei dir sind, aber egal. Ja, morgen Abend.
[SPEAKER 2]
[00:37:37-00:37:38]
Ja, die Briten sind auf vier.
[SPEAKER 3]
[00:37:38-00:37:39]
Ach so, ach so.
[SPEAKER 2]
[00:37:39-00:37:40]
Die Briten sind auf vier.
[SPEAKER 3]
[00:37:40-00:37:41]
Ganz knapp auf vier.
[SPEAKER 2]
[00:37:41-00:37:42]
Die Briten habe ich auf vier.
[SPEAKER 3]
[00:37:42-00:37:42]
Ja, ja.
[SPEAKER 2]
[00:37:43-00:38:59]
Ist natürlich auch ein galaktisches Team mit der Nummer 4 und Nummer 5 der Welt. Aber, aber, aber, aber, die haben mit Adrian Whiteway, ein Reiter, der nicht so viel Erfahrung hat auf diesem Niveau. Und dann lass mal den ein oder anderen mal einen Fehler haben. Dann kann das ganz, ganz schwierig werden. Aber wir werden es erleben, lieber Jan. Morgen Abend dann unter Flutlicht eines der Highlights der Weltmeisterschaften, das Finale in der Teamwertung. Ich möchte noch über einen anderen Themenkomplex aus dem Springlager sprechen, nämlich in dem brasilianischen Team gab es einen Vorfall im Vorfeld der Weltmeisterschaften, nämlich der Reiter Juri Mansur, der mit harten Vorwürfen gegenüber des brasilianischen Verbandes aufgetreten ist. Er zählte zu insgesamt sieben Reitern, die im Kreise der Aspiranten für die Mannschaft in Aachen galt. Und er warf im Kern dem Verband vor, dass die Auswahl des Teams nicht richtig sei. Er sei nicht damit einverstanden. Trainer im Übrigen der Brasilianer ist ein uns sehr bekannter Mann, nämlich Frank Slotak. Und du hast das Ganze ja auch ein bisschen verfolgt. Was hat es damit auf sich mit dieser Unruhe im brasilianischen Team?
[SPEAKER 3]
[00:39:00-00:41:00]
Ja, also zur Einordnung muss man sagen, Juri Mansur lebt schon sehr lange in den Niederlanden und sein Sohn ist auch niederländischer Staatsangehöriger und er ist auf jeden Fall Meister in den Niederlanden in seiner Altersklasse und er ist jetzt auch Europameister gerade geworden, also für die Niederlande. Das heißt, in Juri Mansurs... Brust schlagen eh schon mal zwei Herzen. Ich weiß jetzt nicht, ob er beabsichtigt, zukünftig international für die Niederlande zu reiten. Das mutmaßen einige und das liegt ja auch nah, wenn man da ewig wohnt, wenn man da sein Business hat und wenn das Kind irgendwie niederländischer Meister ist. Ich weiß jetzt nicht, was zwischen oder ob da was zwischen Juri Mansur und Frank Slotak vorgefallen ist. Was ich ganz sicher weiß, ist, dass es kaum jemanden auf der Erde gibt, der so viel Ahnung von Springsport hat wie Frank Slotak. Wenn man da verbandspolitische Ränke-Spiele mutmaßt, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass Frank Slotak sich da in irgendeiner Weise beeinflussen lässt oder instrumentalisieren lässt sogar. Also das würde... Mein frankes Lothark-Bild erschüttern und den kenne ich auch schon ein bisschen länger. Insofern, ich habe ein Interview so ein bisschen mit einem halben Ohr mitgehört, das ist in der Nähe von meinem Platz auf der Pressetribüne mit ihm geführt worden. Und da sagte er, Dann auf die Frage so, also sinngemäß fragte die Reporterin so, na, was ist denn da in den letzten Tagen vorgefallen, hat er gesagt, in den letzten Tagen, in den letzten elf Jahren. So, also da scheint schon sehr lange etwas zu gären in ihm und deswegen weiß ich jetzt nicht ganz genau, wie das einzuschätzen ist. Aber auf jeden Fall scheint es den für Brasilien reitenden Yuri Mansour in Zukunft nicht mehr zu geben. Das weiß man.
[SPEAKER 2]
[00:41:01-00:41:42]
Ich würde es genauso sehen wie du, Frank Slotak, einer der routiniertesten Trainer der Welt. Vor einigen Monaten auch bei uns im Podcast gewesen, erachte ich als Instanz im Pferdesport, im Springsport, dass der sich da in irgendwelche Ränkespiele verfangen lässt. Glaube ich auch er nicht. Gut, das war es vom Springreiten, aber es gab auch noch weitere Wettbewerbe, nämlich auch die Paradressur hat gestern eine erste Medaillenentscheidung gehabt und da gibt es gute Nachrichten aus deutscher Sicht, denn die deutsche Heide Marie Dresing hat die jetzt schon sehr gute Medaillenbilanz der deutschen Mannschaft weiter aufgebessert, Jan.
[SPEAKER 3]
[00:41:43-00:44:21]
Ja, und zwar ganz schlicht und einfach mit einer Goldmedaille. Mit Poesie in Grade 2. Ich will jetzt nicht so tun, als hätte ich den Ritt gesehen. Ich habe parallel springen geguckt, ging nicht. Habe ja nur zwei Augen. Aber man muss sagen, Heide-Marie Dresing ist ja eine sehr erfolgreiche. und auch eine der ältesten Athletinnen, die hier überhaupt an den Start gehen. Sie sagte immer so schön, mittlerweile ist hier eine 7 davor. Und man muss sagen, als noch eine 5 davor war, da ritt sie noch M-Springen und auch Dressur und so. Rund um ihren 50. Geburtstag, da ging das ja los, dass sie so ein Kribbeln hatte und dass ihr vielleicht auch mal was aus der Hand fiel und dass sie irgendwie merkte, Irgendwas ist da. Und die ist ja eine erfolgreiche Architektin gewesen und das Zeichnen ging wohl auch nicht mehr so gut. Also irgendwie Koordination, kurzum Arzt und dann die Diagnose MS, Multiple Sklerose. Das ist jetzt 20 Jahre her. Sie ist anfangs ja noch auch weiter im Regelsport geritten, wie das im Paradeutsch ja so schön heißt. Und sie hat dann auch angefangen, ist sie glaube ich mit Grade 4, wo man ja noch ziemlich alle Grundgangarten zeigt und so weiter und so fort. Und das ist ja das Tückische an Multiple Sklerose. Ist einfach eine fortschreitende Krankheit, die du leider momentan noch nicht stoppen kannst. Du kannst es vielleicht ein bisschen verlangsamen, Du kannst hoffen, dass die Schübe nicht so oft hintereinander kommen. Aber kurzum, sie hat dann irgendwann gesagt, es war dann mal so, und das finde ich ein sehr... Beeindruckendes Bild, wenn sie auf dem Zirkel galoppiert ist, dann war das für sie, weil sie auch Schwindelanfälle hatte durch die MS oder hat, dann war das so wie Kettenkarussell fahren. Und dann hat sie einfach, es geht nicht mehr mit dem Galopp. Und hat sie ja auch bei den Parallelen Olympics super abgeliefert in Paris. Damals ja noch mit einem ehemaligen Grand Prix fährt und da war das Problem, dass der manche ihrer Hilfen dann irgendwie ein bisschen überinterpretiert hat und dann konnte auch schon mal in so eine Aufgabe, wo man Schritt und Trab gefordert war, eine sehr schöne Piaffe irgendwie da mal sich rein mogeln. Jetzt hat sie Poesie geritten, mit der war sie letztes Jahr schon bei den Europameisterschaften super erfolgreich deutsche Meisterin und hat eben wirklich ziemlich klar und klasse Gold gewonnen und hat damit den Auftakt gemacht. Heute geht es dann tatsächlich parallel zum Nationenpreis der Springreiter auch mit den Paras hier in dem Dressurstadion weiter, das ja immer noch überdacht ist. Für die Voltigira letzte Woche war es ja überdacht worden und ich glaube, die Paras sind nicht unglücklich, dass das jetzt weiter überdacht ist bei dem Wetter, das jetzt leider auch für die kommenden Tage noch angesagt ist.
[SPEAKER 2]
[00:44:21-00:45:04]
Los geht es auch heute um 10.30 Uhr mit der Dressur der Viererzugfahrer. Die haben ja eine dreiteilige Wertung. Es gibt zunächst die Dressur, dann gibt es am Samstag das Gelände und am Sonntag das Kegelfahren. Das findet im Fahrstadion, das ausgebaut wurde, statt dort, wo auch die Dressur der Vielseitigkeitsreiter stattfand. Gut, lieber Jan, also ein voller Tag, ein interessanter Tag heute. 9 Uhr geht es los mit der ersten Runde im Nationenpreis. Freitag unter Flutlicht, ich glaube sogar live in der... ARD oder WDR? 18.50 Uhr mit Runde Nummer 2.
[SPEAKER 3]
[00:45:04-00:45:07]
Sicher im WDR, ja. Aber da auf jeden Fall.
[SPEAKER 2]
[00:45:07-00:45:26]
Gut, dann dir einen erfolgreichen Tag und ihr, wenn ihr in Aachen seid oder wenn ihr das von zu Hause verfolgt, viel Vergnügen. Und wir hören uns dann nach dem Nationenpreis mit der Analyse der Teamwertung der Springreiter wieder. Danke, lieber Jan. Euch allen einen schönen Tag. Ciao, ciao.
[SPEAKER 3]
[00:45:26-00:45:27]
Danke. Ciao.














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