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Fitness für Reiter: So wirst du fit für dein Pferd!

#wehorsewednesday - heutiges Thema: Fit für dein PferdBewegen, Körpergefühl entwickeln, Kondition verbessern, Rhythmus schulen und die richtigen Muskeln aufbauen - wir sprechen hier ausnahmsweise mal nicht von deinem Pferd, sondern von dir!

Reiten bedeutet nicht einfach nur, auf dem Pferd zu sitzen. Das wissen wir alle. Damit das Training die gewünschten Erfolge bringt, muss auch der Reiter seine Fitness entsprechend trainieren. Das betrifft nicht nur die Muskelkraft, sondern auch Kondition und Balance.

Inhalt

  1. Wieso Fitness für Reiter?
  2. Geheimtipp für die Reiterfitness: Cross-Fit
  3. Übung 1: Shoulder Dislocates
  4. Übung 2: Mobility
  5. Übung 3: Leg swings
  6. Übung 4: Beim Schrittreiten warm werden
  7. Cross-Koordination mit der Putzlappenübung
  8. Welchen Ausgleichsport nutzt Ingrid Klimke?

Wieso Fitness für Reiter?

Der Effekt ist verblüffend: Du sitzt aufrechter, deine Schultern arbeiten besser, du bekommst ruhigere Hände und das Pferd läuft einfach besser. All das kann passieren, wenn du Reiterfitness in deinen Alltag einbaust. Wir zeigen dir Übungen, mit denen du heute noch loslegen kannst! So langsam spricht es sich nämlich unter den Reitern um: Wer außerhalb des Reitens etwas für seine Fitness tut, hat es so viel leichter im Sattel! Du machst schneller Fortschritte im Sattel, wenn du deine Balance, deine Beweglichkeit und deine Muskulatur trainierst.

Wir haben auf wehorse genau dazu den Kurs Fitnessübungen für Reiter mit Vielseitigkeitsreiterin Bettina Hoy. Aus diesem Kurs zur Reiterfitness stellen wir dir heute einige Übungen vor. Ganz vielen Reitern helfen zudem die Übungen von Sportpädagoge Eckart Meyners. Du findest viel Lehrmaterial bei wehorse zu seiner Bewegungslehre. Wir haben mit Sibylle Wiemer, die nach Eckart Meyners unterrichtet, auch eine Übung ausgesucht, die du super einfach beim Schrittreiten machen kannst.

Fitness für Reiter erreichen: Welche Sportart eignet sich?

Aber welche Sportart ist denn dann die beste als Ergänzung zum Reiten? Darauf gibt es keine klare Antwort. Wie so oft, hilft es, sich die besten Ansätze und Übungen für sich individuell herauszufiltern. Probiere doch einfach mal verschiedene Dinge aus oder kombiniere sie sogar!

💃🏽 Tanzen oder Zumba fördern zum Beispiel dein Rhythmus- und Bewegungsgefühl und fördern deine Geschmeidigkeit. 

💪🏼 Gruppenkurse wie „Bauch, Beine, Po“ fördern deinen Muskelaufbau, genauso wie Cross Fitness. Sportelst du lieber allein, gefällt dir vielleicht das Fitnessstudio besser oder du machst deine Kraftübungen einfach auf deiner Matte im Stall, dann brauchst du nicht mal woanders hinzufahren.

🏃🏼 Um deine Ausdauer zu verbessern, kannst du Cardio-Kurse besuchen oder auch in der Natur joggen gehen. Es soll ja auch Menschen geben, die ihr Pferd einfach mitnehmen beim Joggen, dann sind gleich beide bewegt.

Fitness für Reiter: Die Expertin Bettina Hoy

Geheimtipp für die Reiterfitness: Cross-Fit

Einen messbaren Effekt erzielst du, wenn du zwei Mal die Woche 15-20 Minuten die Reiterfitness-Übungen aus unseren Fit-wie-Hoy-Filmen ausführst! Die international erfolgreiche Vielseitigkeitsreiterin Bettina Hoy hat am eigenen Leib festgestellt, wie sehr dies der eigenen Reiterei weiterhilft. Sie arbeitet mit Cross-Fit-Übungen, da diese besonders helfen, wenn eine Körperhälfte besser trainiert ist als die andere. Denn auch wir Menschen haben eine natürliche Schiefe, nicht nur die Pferde. Durch diese Cross-Fit-Übungen konnte Bettina Hoy selbst viel effektiver und schneller im Sattel agieren. Auch bei ihren Schülern stellte sie fest, dass Cross-Fit der Reiterfitness hilft, damit der Schüler die richtigen Muskeln ansteuern kann.

Da der innere Schweinehund ja leider manchmal laut ist: Alles, was man tut, hilft schon mal ein bisschen! Auch wenn es nur ein paar Minuten Aufwärmen vor dem Reiten sind. Das kann etwas ganz einfaches sein, zum Beispiel ein Hampelmann. Wer den 30 Mal springt, geht schon mal aufgewärmter ans Pferd oder aber in seine Gymnastikeinheit.

Wenn du dich nicht sofort für eine Sportart entscheiden kannst, ist das überhaupt nicht schlimm. Probiere einfach verschiedene Dinge aus und finde deinen persönlichen Liebling. Das Wichtigste ist, dass du einfach anfängst. Dabei kann dich wehorse unterstützen.

Fitness für Reiter trainieren mit den Programmen der Profis

Jessica von Bredow-Werndl und Benjamin Werndl haben ihr eigenes Fitnesstraining fest in ihr Reiten integriert. Im Kurs Ein ganzheitliches Konzept für den Erfolg im Dressursport zeigen sie dir, wie ihre Sportroutinen aussehen und mit welchen Übungen auch du direkt starten kannst.

Welchen Ausgleichssport Olympiasiegerin Ingrid Klimke neben dem Reiten betreibt, um fit für ihr Pferd zu sein, erfährst du weiter unten im Artikel in einer persönlichen Videobotschaft.

Vielseitigkeitsikone Bettina Hoy schwört auf Crossfit. Das gezielte Training ihres Körpers gehört zu ihrer täglichen Routine. Begeistert erzählt sie immer wieder, welche Verbesserungen sie beim Reiten spürt, seitdem sie angefangen hat, regelmäßig zu trainieren. Ihr persönliches Trainingsprogramm findest du im Kurs Fitness für Reiter. Das beste an ihrem Training: Du brauchst kein Fitnessstudio oder sonstige Geräte. Ihre Übungen lassen sich ganz einfach im Stall mit dem dortigen Equipment umsetzen.

Fitness fuer Reiter Crossfit Uebung

Fitness und Körpergefühl im Sattel und am Boden erarbeiten

Eckart Meyners ist einer DER Experten, wenn es um das Bewegungsgefühl des Reiters geht. In seinem Kurs Bewegungsgefühl für Reiter: Übungen zur Mobilisierung zeigt er gezielte Übungen, die auch während des Trainings durchgeführt werden können und sofortige Veränderungen im Reitersitz sichtbar werden lassen. Los gehts, finde deine Routine und verbessere deine Hilfengebung und Einwirkung!

Die Franklin-Methode gewinnt in der Reiterei immer mehr an Bekanntheit – und das zurecht! Sie birgt unendliche Möglichkeiten für ein Verbessern des Körpergefühls, der Beweglichkeit und Mobilität und somit auch des Reitersitzes. In unserem Kurs Reiten mit Franklin-Bällen mit Eckart Meyners und Sibylle Wiemer siehst du, wie du die verschiedenen Materialien in dein Training einbauen kannst und wie es anderen Reitern damit ergeht.

Warum das richtige Aufwärmen so wichtig ist 

Bevor es an das intensive Training geht, wärmt sich jeder Sportler auf. Bei deinem Pferd beginnt diese Phase mit dem Schrittreiten. Doch auch du als Reiter solltest dich korrekt aufwärmen, bevor es an die Lektionen geht. Auch hier kann Bewegungsexperte Eckart Meyners helfen. In seinem Kurs Das 6 Punkte Übungs- und Aufwärmprogramm erklärt und zeigt er praktische Übungen, die jeder Reiter in seine tägliche Routine integrieren kann. Das korrekte Aufwärmen fördert deine Beweglichkeit und beugt Sitzfehlern gezielt vor.

Übung 1: Shoulder Dislocates

Diese Übung hilft, um die Schulter beweglich zu bekommen und zu mobilisieren. Und nur wer die Schulterpartie gut locker hat, kann mit feiner Hand im Sattel agieren und aufrecht sitzen. Du brauchst dafür einen Stiel, da tut es zum Beispiel ein Besen oder eine Heugabel. Denk’ bei der Übung daran, sie nicht zu schnell auszuführen, es soll angenehm bleiben! Stelle Deine Füße etwas auseinander, ungefähr schulterbreit (hilfreich dazu ist das Bild oben im Artikel). Nun mit den Händen den Stiel quer greifen, dabei greifen die Hände von oben auf die Stange. Die Hände recht weit auseinander greifen lassen. Dann den Besen hinter den Rücken führen, über den Kopf führen und nach vorn. Bettina Hoy macht das auch schon mal vor dem Reiten mit einer Gerte, und merkt schon dabei, dass sie danach aufrechter im Sattel sitzt. Wiederhole es mehrfach in einer flüssigen Bewegung. In unserem Film gibt es noch zwei weitere effektive Übungen für die Reiterfitness mit dem Besenstil!

Übung 2: Mobility

Das Sprunggelenk, Kniegelenk und Hüftgelenk wird auf die Belastung durchs Reiten vorbereitet. Dafür musst du einen guten Untergrund haben, eine Pferdedecke auf dem Stallboden tut es aber auch (wie in unserem Foto oben). du startest im Knien, die Hände sind aufgestützt. Nun bringst du ein Bein nach vorn, so dass ein Fuß genau vor dem anderen Knie liegt. Dann rutschst du mit dem aufgestützten Knie etwas nach hinten und drückst dabei die Hüfte nach unten, bis du eine Dehnung spürst. Nun halten. Für eine Dehnung der Sehnen und Bänder muss die Position länger gehalten werden! Nicht nur 10 Sekunden, sondern für mindestens eine Minute halten. Innerhalb dieser Zeit die Hüfte nach unten schieben, so wie es möglich ist. Wem das zu einfach ist: Den Fuß weiter nach vorn schieben, im Extremfall sogar bis zur Kopfhöhe. „Das dehnt super auf“ erklärt Bettina Hoy in unserem Kurs, während sie die Übung ausführt. „Ich merke megagut, wie meine Hüfte sich öffnet, was ich brauche, um im absoluten Gleichgewicht zu sitzen.“ Jede Übung wird effektiver durch kleine Varianten – das erklärt zum Beispiel Eckart Meyners, der Papst wenn es um Reiterfitness geht, auch immer wieder. Daher werden auch in unserem Kurs mit Bettina Hoy weitere Varianten einer Übung gezeigt.

Übung 3: Leg Swings

Diese Übung kannst du an der Boxentür machen! Halte dich mit einer Hand auf Hüfthöhe irgendwo fest (zum Beispiel an einer Boxentür). Dann schwingst du das rechte Bein gestreckt vor das andere, so weit wie es geht! Dann bitte die Beine wechseln. Wie weit das Bein genau schwingen soll, siehst du hier bei Minute 3:33 im ersten Cross-Fit-Film des Kurses Fitnessübungen für Reiter.

Wassereimer als Trainingshilfe

Für alle Übungen in unserer Reiterfitness-Serie gibt es übrigens Ideen, wie man die Übungen direkt im Stall machen kann! Zum Beispiel lernst du, mit welcher Körperhaltung du Gewichte hebst, um deinen Rücken und Körper zu kräftigen. Am Stall kannst du das dann mit Wassereimern üben. Bettina Hoy zeigt dir, worauf du dabei achten musst, um das rückengesund umzusetzen (und ohne dabei nass zu werden!).

Wassereimer Hoy Fitness

Übung 4: Beim Schrittreiten warm werden

Diese Übung von Sibylle Wiemer ist super einfach und sehr effektiv. Also: Du sitzt im Schritt im Sattel, die Bügel sind übergeschlagen. Dann schwingst du ein Bein aus der Hüfte heraus nach hinten. Also das ganze Bein, nicht nur den Unterschenkel. Das bewegt deine tiefe Lendenmuskulatur. Es verhilft dir dazu, einen größeren Bewegungsradius zu bekommen, die Beckenmuskulatur bewegt sich und der Hüftbeuger wird gestreckt. Stell dir vor, für einen kurzen Moment mit dem Bein hinter das Sattelblatt zu kommen. Lass es nicht da liegen, sondern bleib in Bewegung. Du schwingst wechselseitig das rechte und linke Bein nach hinten (Vorsicht bei Pferden, die das nicht kennen! Im Zweifel lass’ dich führen, während du die Übung ausführst.). „Meist können Reiter ein Bein schlechter bewegen kann als das andere“, sagt Sibylle Wiemer (das macht unsere eigene Schiefe, daher ist Cross-Fit und allgemein Reiterfitness-Übungen auch so eine gute Idee).

Aufwärmen im Schritt für den Reiter

Fitness für den birnenförmigen Muskel

„Außerdem tut es irgendwann am Po weh – ein Muskel beschwert sich da, das ist der Piriformes, der birnenförmige Muskel“, erklärt die Ausbilderin. Diesen Muskel sollte man nicht zu sehr reizen, wenn der sich entzündet, drückt er auf den Ischias. Also kleine Pausen dabei einlegen und nicht zuviel auf einmal wollen. „Dieser Muskel quakt halt, weil die Menschen im Becken nicht locker genug sind für Reiterei“, sagt Sibylle Wiemer. Sie selbst macht die Übung auch stets vor dem Reiten. „Mein Minimal-Aufwärmprogramm sind der Hopserlauf und dieses Beine schwingen vor dem Reiten“, sagt sie. Denn das wäre ihr nicht nur das Reiten, sondern vor allem auch der Partner Pferd wert: „Wir reden von Liebe zum Pferd und muten den Pferden zu, dass wir da mit fester Muskulatur draufhocken!“

Das Pferd profitiert vom fitten Reiter

Fitness für Reiter: Cross-Koordination mit der Putzlappenübung

Einmal auswringen, bitte! Genau das veranstaltet diese Übung aus der Eckart-Meyners-Bewegungslehre mit deinem Körper. Es geht um Cross-Koordination für Reiter. Du liegst auf dem Rücken, auf einer Turnmatte. Dann bewegst du deine Arme und Beine gegenläufig, so dass sich deine Mitte richtig schön dehnt. Wichtig zu wissen zuvor: Was so eine Übung für dein besseres Reiten tun kann!

1. Bessere Cross-Koordination

Die Übung verbessert die Cross-Koordination, erklärt Ausbilderin Claudia Butry. „Cross-Koordination ist die Fähigkeit, Körperteile entgegengesetzt voneinander zu bewegen. Das wiederum verbessert die Verknüpfung von rechter und linker Gehirnhälfte und fördert insgesamt die Koordination, die für das Reiten enorm wichtig ist.“

2. Beweglichkeit erhöhen

Außerdem hat die Übung positive Auswirkungen auf Hals und Nacken, Schultergürtel, Wirbelsäule, Becken, Hüftgelenke.

3. Das ISG beweglich halten 

Gerade der Teil der Übung, bei dem der Knöchel des Fußes auf das Knie des anderen Beins gelegt wird, hat positive Effekt für das ISG, das Iliosakralgelenk. Über diesen Knochenspalt, auch Kreuzbein-Darmbein-Gelenk genannt, habe ich hier schon geschrieben. Es ist nämlich nicht nur für Pferde eine wichtige Stelle, die blockadefrei sein muss, sondern auch für Menschen! Das nur dazu gesagt, denn bei ISG denken die meisten Reiter erst mal an den letzten Termin mit ihrem Pferdeosteopathen.

Den Bewegungsfluss verbessern

Die Übung heißt „Spirallinien“ in Eckart Meyners Buch „Wie bewegt sich der Reiter?“, kosmos Verlag.  Den Spitznamen „Putzlappen“ hat die Übung übrigens von Claudia Butry erhalten. Eben weil der Reiter den ganzen Körper scheinbar auswringt. „Die Übung fördert den Bewegungsfluss durch den ganzen Reiterkörper“, erzählt die Dressurausbilderin.

So geht’s:

  • auf den Rücken legen
  • Knie aufstellen, Füße bleiben auf dem Boden
  • Arme locker neben den Körper legen
  • Knie gemeinsam zur Seite legen, dabei in die andere Richtung gucken
  • Variiere, wie weit Deine Knie dabei angewinkelt sind

Anspruchsvoller:

  • Knie wie gehabt bewegen, aber die Arme dazu nehmen
  • Dafür die Hände falten und senkrecht zum Oberkörper ausstrecken
  • Knie und Kopf zur einen Seite bewegen, ausgestrecktes Armpaar zur anderen Seite

Mit ISG-Ansprache:

  • Knie nebeneinander aufstellen
  • Den Fuß auf das Knie der anderen Seite legen
  • Knie mit aufliegendem Fuß sowie den Kopf zur einen Seite bewegen, ausgestrecktes Armpaar zur anderen Seite

Fitness für Reiter: Welchen Ausgleichssport nutzt Ingrid Klimke?

Wie hält sich eine Reitsportlerin wie Ingrid Klimke fit? Betreibt sie andere Sportarten? Und wenn ja, welche genau? So viel sei verraten: Zwei Säulen hat der Trainingsplan von Ingrid Klimke, nämlich Kraftsport und Ausdauersport. Neben dem Reiten, wohlbemerkt! Die Reitmeisterin verrät ihr eigenes Sportprogramm und gibt Tipps, wie sich jeder Reiter optimal fit halten kann. 

Genau das wollte Sabina wissen. Eine sehr gute Frage! Denn wer Ingrid Klimke mal auf einem Turnier beobachten konnte, wie sie ein Pferd nach dem anderen inklusive Geländeritt vorstellt und dabei tatsächlich überhaupt nicht angestrengt aussieht, der staunt garantiert.

„Welchen Ausgleichssport nutzen Sie, Ingrid Klimke?„

Im Video erzählt Ingrid Klimke, dass sie im Fitnessstudio stets eine halbe Stunde Krafttraining und eine halbe Stunde Therapie absolviert. Therapie bedeutet in diesem Fall: Sie arbeitet mit einem Physiotherapeuten zusammen, der spezielle Übungen für sie zusammengestellt hat. Diese zielen vor allem darauf ab, die Rücken- und Brustmuskulatur zu stabilisieren.

Zum Merken: Hier sind die wichtigsten Infos aus der Videonachricht.

  • Ja, auf jeden Fall Ausgleichssport betreiben!
  • Idealerweise eine Ausdauersportart und Krafttraining kombinieren. Also zum Beispiel Joggen gehen oder Radfahren plus Krafttraining.
  • Zwei Mal die Woche die Ausdauersportart betreiben. Bevor eine gute Grundkondition da ist, besser sogar drei oder viermal.
  • Sie selbst geht zwei Mal die Woche ins Fitnessstudio, plus sie läuft, schwimmt und fährt Rad.

Der Trainingsplan von Ingrid Klimke

Ingrid Klimkes sportliche Betätigung im Sattel ist – wie das so bei Leistungssportlern ist – beachtlich: Sie reitet den ganzen Vormittag, meist von 8 Uhr bis 13 Uhr. Manchmal kommen nachmittags noch mal ein, zwei Pferde dazu. Unter diesen ist dann die ganze Vielfalt der Disziplinen zu finden: Sie arbeitet Dressurpferde wie Franziskus, Springpferde und natürlich ihre Vielseitigkeitspferde.

Da Ingrid Klimke die Pferde meist nach der Lösungsphase übernimmt und sich selbst auf die Arbeitsphase der Pferde konzentriert, ist das durchgängig recht anspruchsvoll. Wie lange die Arbeitsphasen jeweils dauern, kommt auf das Pferd an. Für junge Pferde sind die natürlich eher kurz, für die Pferde, die auf ihrem Leistungshöhepunkt sind, länger.

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