Reiten lernen:
Sicher auf dem Pferderücken

Du möchtest das Reiten lernen und bist noch auf der Suche nach einer Reitschule? Du möchtest Pferde verstehen lernen? Und wissen, wie man ein Pferd richtig pflegt und sattelt? Dann bist du bei wehorse genau richtig. Unsere wehorse-Reitlehrer zeigen dir in anschaulichen Lernvideos, wie man ein Pferd führt, sattelt und wie du deinen Sitz verbessern kannst. So kannst du gut vorbereitet in die Reiterwelt starten. Reiten ist eine sehr diverse Sportart. Es gibt viele verschiedene Reitstile und Trainingsmethoden. Die meisten eint das Horsemanship. Das bedeutet, die Reiter haben eine pferdefreundliche und faire Einstellung gegenüber dem Partner Pferd. Wenn du noch auf der Suche nach einem passenden Reitlehrer bist, dann kommt es vor allem darauf an. Und natürlich auch darauf, dass er dir sympathisch ist und entsprechende Qualifikationen, zum Beispiel einen Trainerschein hat. Bei wehorse kannst du dich über diverse Reitstile - vom klassischen Dressurreiten bis zum Westernreiten - informieren. Auch den Umgang mit dem Pferd zu lernen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Reiten lernen: Wie fange ich an?

In den ersten Reitstunden nimmt man für gewöhnlich sogenannte Longenstunden. Hierbei geht das Pferd an der Longe, einer langen Leine, auf einem großen Kreis (Zirkel) um den Reitlehrer herum. Man beginnt dabei in der langsamsten Gangart Schritt. Der Reitlehrer hat durch die Longe die Kontrolle über das Pferd. Du musst es noch nicht selbst lenken, sondern kannst dich ganz auf das Sitzen konzentrieren. Bevor es aufs Pferd geht, sollte der Reitlehrer dich erstmal mit deinem neuem pferdigen Lehrer vertraut machen. Das Pferd sollte freundlich, ruhig und arbeitswillig sein. Es muss von der Größe zu dir passen. Bist du eine kleine, zierliche Person, dann ist es besser auf einem Pony zu beginnen. Bevor es aber auf den Pferderücken geht, erklärt dir der Reitlehrer genau wie man das Pferd putzt und sattelt.

Die beliebtesten wehorse Lernvideos zum Thema Reiten lernen

Abzeichen Bodenarbeit Teil 1: Prüfungen 10 bis 8 – der Umgang mit dem Pferd

Basiswissen Teil 2: Richtig satteln

Grundlagen der Hilfengebung: Vertrauen bilden und Signale vom Boden aus lehren

Die Reitschule Teil 2: Reiten lernen an der Longe

Vom Sitzen zum Einwirken Teil 1: (Dressur)-Sitz – von Linien, Senkrechten und Reiterhilfen

Vom Sitzen zum Einwirken Teil 4: Fühlen lernen & Zusammenhänge begreifen

Die Körpersprache des Reiters Teil 3: Leichttraben und Aussitzen

Die Körpersprache des Reiters Teil 4: Reiten von Wendungen

Bewegungsgefühl für Reiter Teil 1: Durch gezielte Übungen zur besseren Einwirkung

Sitzschule nach der Wanless-Methode

Wie schnell lernt man Reiten?

Wie lange braucht man dann, bis man richtig Reiten kann? Diese Frage kann man so nicht beantworten. Klar ist: niemand kann Reiten in wenigen Wochen lernen. Mehr als die Basics zu lernen sind in dieser kurzen Zeit für Keinen möglich. Auch kann man nicht pauschal sagen, wann der richtige Zeitpunkt bekommen ist frei, dass du ohne Longe reiten kannst. Du musst erst lernen, den Bewegungen des Pferdekörpers zu folgen und dich nicht mehr festhalten zu müssen. Wenn du soweit bist, dass du deine Hände unabhängig vom Körper ruhig halten kannst, dann kann das ein guter Punkt sein, um mit Einzel- oder Gruppenreitstunden weiter zu machen. Denn wenn du die Lenkung des Pferdes selbst übernimmst, darfst du dich nicht mehr an den Zügeln festhalten wollen. Du musst deine Hände unabhängig vom Körper koordinieren können, um dem Pferd nicht durch plötzliches Ziehen am Zügel im Maul weh zu tun.

Reiten lernen für Erwachsene: Bin ich zu alt?

Anders als in einigen anderen Sportarten, zum Beispiel beim Fuß- oder Volleyball, kann man auch im hohen Alter noch problemlos reiten. Mit fünfzig gehören auch erfolgreiche Turnierreiter noch nicht zum alten Eisen. Der älteste Olympionike war Japaner Hiroshi Hoketsu 2012 im Dressurreiten. Auch wenn du keine sportlichen Ambitionen hast, zum Reiten lernen ist es nie zu spät (man denke an Queen Elisabeth die noch sehr regelmäßig im Sattel sitzt). Für Späteinsteiger ist meist das einzige große Problem, bereits entwickelte Sorgen und Ängste über Bord zu werfen. So unbedarft wie Kinder sich auf den Pferderücken schwingen, ist es oft nicht mehr möglich für Späteinsteiger. Wenn du nicht gerade panische Angst vor Pferden hast, ist es mit einem guten Reitlehrer und einem erfahrenden Pferd meist kein Problem die ersten Unsicherheiten zu überwinden. Vielleicht startest du auch zu Beginn mit ein wenig Bodenarbeit? Dabei lernst du, dein Pferd besser zu verstehen und es richtig zu führen.

Die wehorse-Trainer zum Thema Reiten lernen

Waltraud Böhmke

Elaine Butler

Marlies Fischer-Zillinger

Reinhart Koblitz

Wolfgang Marlie

Eckart Meyners

Michael Putz

Dr. Britta Schöffmann

Sibylle Wiemer

Saftey First: Was braucht man zum Reiten lernen?

Sicherheit wird im Reitsport ganz großgeschrieben. Deshalb Reiten auch die meisten Reiter in spezieller Reitkleidung. Durch die Kleidung hat man entweder Vorteile im Sattel oder sie dienen, wie der Reithelm, einfach der eigenen Sicherheit.

Reithelm: Sollte immer dabei sein

Wenn man beginnt das Reiten zu lernen, brauch man unbedingt einen passenden Reithelm. Oft kann man sich einen Helm auch in der Reitschule leihen, frag einfach mal nach. Denn ohne eine Reitkappe riskierst du bei einem Sturz unnötig lebensgefährliche Kopfverletzungen. Gerade für Reitanfänger gehört ein Helm deshalb zur Grundausstattung. Hier reicht auch vorübergehend kein Fahrradhelm aus. Reithelme sind anders konstruiert als die meisten Radhelme. Sie besitzen eine 3-Punkt-Befestigung oder eine 4-Punkt-Befestigung. Diese gewährleistet größtmögliche Sicherheit in der Bewegung. Auch müssen Reithelme strenge Testverfahren durchlaufen: Man erkennt diese an den Kennzeichnungen CE (Europäische Richtlinie für persönliche Schutzausrüstung) und TÜV/GS (Regelmäßige TÜV-Überwachung der Herstellerproduktion). Ein gutsitzender Helm verrutscht nicht, auch wenn man den Kopf ruckartig bewegt. Er sollte aber auch nicht drücken, denn dann ist er zu klein und bietet keinen guten Schutz beim Reiten. Nach einem Sturz oder wenn der Reithelm auf den harten Boden fällt ist Vorsicht geboten. Es kann hierbei zu kleinen Haarrissen kommen, die die Schutzwirkung beeinträchtigen. Der Helm sollte vorsichtshalber ausgetauscht werden.

Passendes Schuhwerk: Es muss kein teurer Reitstiefel sein

Reitstiefel, Reitschuhe oder Stiefeletten sind dafür gemacht, dass der Reiter beim Reiten nicht im Steigbügel stecken bleibt. Durch die glatte Sohle kann man schnell aus dem Bügel kommen. Der Hacken verhindert, dass man durch den Bügel durchrutscht und nicht mehr loskommt, wenn man herunter fällt. Für die ersten Reitstunden reicht erstmal ein fester Schuh, der über den Knöchel geht und einen Hacken hat. Reitet man erstmal ohne Bügel, kann man auch normales festes Schuhwerk nehmen. So ist der Fuß auch beim Führen des Pferdes gut vor den Pferdehufen geschützt. Im Reitsportladen gibt es eine riesige Auswahl an Reitschuhen und Stiefeln. Die verschiedenen Reitstiefel bieten unterschiedliche Vorteile, wenn man regelmäßig im Sattel sitzt. Doch beim Reiten lernen sind diese noch nicht notwendig.

Reithose: Für mehr Grip im Sattel

Reithosen gibt es in die vielfältigsten Ausführungen: von Jeans, bis zu Reithosen mit Besatz oder Regenreithosen es gibt alles auf dem Markt. Hier kann man sich nach seinen Wünschen selbst verwirklichen. Der Besatz bzw. Grip bei klassischen Hosen sorgt für mehr Haftung zwischen Gesäß und Satteloberfläche und ist nützlich beim Reiten. Allerdings tut es für den Anfang, gerade wenn man erst mit Longiergurt reitet, auch eine Jeans oder enganliegende Jogginghose. Wichtig ist nur, dass die Dose bequem ist und keine langen Schnallen/Fransen hat, die irgendwo hängen bleiben könnten.

Reithandschuhe und Schutzwesten: Kann, muss aber nicht

Reithandschuhe und Sicherheitswesten bzw. Rückenprotektoren müssen nicht zur ersten Reitstunde angeschafft werden. Handschuhe sind dazu da, die Hände des Reiters vor Nässe und Kälte zu schützen. Zusätzlich vereinfachen sie das Halten der Zügel und schützen vor Blasen. Ob man sie gerne nutzt oder lieber ohne reitet, dass muss man selbst ausprobieren. Sicherheitswesten wurden dazu entwickelt, den Oberkörper des Reiters bei einem Unfall zu schützen. Die Rückenwirbel werden geschützt, Stöße absorbiert und auch die Rippen und das Brustbein werden unterstützt. Sie bieten einen bestmöglichen Schutz vor Verletzungen. Diese Westen wurden eigentlich für das Springreiten und das Vielseitgkeitsreiten entwickelt, da hier durch die Umgebung ein höheres Verletzungsrisiko besteht. Immer mehr Reiter tragen aber auch abseits dieser Risiken eine Weste. Sie fühlen sich durch das Tragen einer Sicherheitsweste unterbewusst sicherer und können so lockerer reiten. Wenn dir die vermehrte Sicherheit auch ein gutes Gefühl gibst, dann solltest du auch im Weste reiten. Die einzigen kleinen Nachteile sind, dass die oft dicke Polsterung deinen Bewegungsablauf etwas steifer macht und sie im Sommer sehr warm sein können.