E-Dressur-Aufgabe-reiten

E-Dressur Aufgaben reiten: Mit diesen Übungen zum Erfolg!

Du hast Lust Turnierluft zu schnuppern aber stehst noch am Anfang deiner Dressurkarriere? Dann beginnt deine Reise mit einem Turnierstart in der Klasse E, welche für die Eingangsstufe im Dressursport steht. Profis wie Uta Gräf, Helen Langehanenberg oder Jessica von Bredow-Werndl haben auch alle klein angefangen und sind mit E-Dressuren in den Sport gestartet. In diesem Artikel erfährst du, worauf es in einer E-Dressur ankommt und erhältst Tipps, wie du mithilfe von Linda Tellington Jones „TTouch für Turnierreiter“, die Konzentration und Entspannung vor der E-Dressur fördern kannst. Wenn du E-Dressur Aufgaben einmal von vorne bis hinten durchreiten möchtest, schau dir unsere Beispielaufgabe E8 an.

Inhalt

  1. E-Dressur Aufgaben – Was wollen die Richter sehen?
  2. Welche Hufschlagfiguren werden in E-Dressur Aufgaben abgefragt?
  3. Wird eine E-Dressur alleine oder mit mehreren Personen geritten?
  4. Tipps für das Reiten in der Abteilung bei E-Dressur Aufgaben
  5. Tellington TTouch für Turnierreiter
  6. Welcher TTouch hilft dem Reiter?
  7. Welcher TTouch eignet sich vor dem Turnierstart?
  8. E-Dressur Aufgaben üben mit Aufgabe E8
  9. Was tun gegen Aufregung vor dem Turnier?

E-Dressur Aufgaben – Was wollen die Richter sehen?

Wie der Name Eingangsstufe schon verrät, werden in E-Dressur Aufgaben Grundanforderungen abgefragt. Die Richter wollen also sehen, dass der Reiter jederzeit die Kontrolle über sein Pferd hat, die Hufschlagfiguren beherrscht, sowie die konstante Anlehnung seines Pferdes sicherstellen kann. In einer E-Dressur werden die Gangarten Mittelschritt, Arbeitstrab und Arbeitsgalopp abgefragt.

Reitest du eine E-Dressurprüfung, wird bei den Lektionen besonders darauf geachtet, wie du mit deinem Pferd kommunizierst, damit die Lektionen an den richtigen Bahnpunkten erfolgen. Lektionen wie Halten, Leichttraben, Aussitzen und Übergänge sollten also korrekt ausgeführt werden. Benotet wird bei einer E-Dressur die Rittigkeit des Pferdes, sowie dein Reitersitz  und der Gesamteindruck: Besonders ein gestrecktes Bein, ein langer und gestreckter Oberkörper, sowie ruhige, aufrechte Fäuste sehen die Turnierrichter gerne.

Dazu haben wir dir hier einen Kurs mit Reitersitz-Expertin Dr. Britta Schöffmann verlinkt, der dir dabei hilft einen geschmeidigen Sitz für das Bewältigen einer Dressurprüfung zu erreichen. Der Kurs hilft dir auch dabei, dein Pferd korrekt an die Hilfen zu reiten.

Bei wehorse anmelden

Welche Hufschlagfiguren werden in E-Dressur Aufgaben abgefragt?

Beim Reiten von E-Dressur Aufgaben sollst du zeigen, dass du dein Pferd jederzeit kontrollieren kannst. Deshalb zählen insbesondere gebogene Linien, wie Zirkel, Schlangenlinien und Wendungen zu den geforderten Hufschlagfiguren. Typische Bahnfiguren in einer E-Dressur sind das Aufmarschieren, das Reiten auf dem Zirkel und dem Mittelzirkel, das Wechseln aus dem Zirkel und durch den Zirkel.

Aber auch das Reiten auf der ganzen Bahn, sowie durch die halbe Bahn, die ganze Bahn und die Länge der Bahn und Schlangenlinien durch die Bahn mit Bögen. Was erst einmal etwas verwirrend klingt, das beschreiben wir dir unten anhand einer Beispielaufgabe. In diesem Blogartikel haben wir dir außerdem den perfekten Guide für Hufschlagfiguren zusammengestellt. Dort findest du eine Übersicht über alle Hufschlagfiguren, die du in E-Dressur Aufgaben benötigst.

Vorbereitung von E-Dressur Aufgaben

Wird eine E-Dressur alleine oder mit mehreren Personen geritten?

Eine E-Dressur kann sowohl alleine als auch mit mehreren geritten werden. Die Aufgabe, welche du in deiner Prüfung auf dem Turnier reiten wirst, wird in der Ausschreibung des Turniers festgelegt und bekannt gegeben. Je nach Aufgabe ist vorgeschrieben, ob sie alleine oder in der Abteilung geritten wird.

Die verschiedenen Dressuraufgaben kannst du im Aufgabenheft der FN nachschlagen. Wichtig ist, in einer Abteilung darauf zu achten, dass die Abstände zueinander korrekt eingehalten werden. Jeder Reiter sollte genügend Platz haben, die Lektionen korrekt auszuführen, ohne dass die Abstände zu dem Vorder- und Hintermann zu groß oder zu eng werden. Unser Tipp: Am Besten bist du auf das mögliche Abteilungsreiten im Vorfeld schon vorbereitet. Du kannst es üben, indem du im Training bei dir zuhause hinter mehreren Leuten hinterher reitest.

Das Üben einer E-Dressur-Aufgabe

Tipps für das Reiten in der Abteilung bei E-Dressur Aufgaben

Abteilungsreiten in einer E-Dressur stellt eine Herausforderung dar, weil du dich nicht mehr nur auf dich, sondern auch auf andere Reiter in der Prüfung konzentrieren musst. Es spielt eine entscheidende Rolle, an welcher Position du dich in der Abteilung befindest, da du dementsprechend unterschiedliche Aufgaben hast.

Der Anfangsreiter bestimmt das Grundtempo der Abteilung und gibt die Linien und Reitwege der Hufschlagfiguren in E-Dressur Aufgaben an. Nachfolgende Reiter orientieren sich an ihm und folgen den vorgerittenen Wegen. Du solltest also sicherstellen, dass du ein passendes, frisches Tempo reitest, damit alle Reiter optimal folgen können und die Abstände während der Prüfung ausreichend groß bleiben. Allerdings solltest du das Tempo auch nicht zu eilig wählen, da es viele Pferde gibt, die langsamer und teilweise faul sind.

Der beste Tipp für nachfolgende Reiter ist es, sich jederzeit in der Prüfung einen Überblick über die Reiter vor dir zu machen. Orientiere dich an dem Tempo deines Vordermanns, versuche die Abstände ideal einzuhalten und achte darauf, dass du die Hufschlagfiguren korrekt ausführst. Falls dein Vordermann zu schnell ist und du nicht hinterherkommst, ist es auch erlaubt zu tricksen und die Ecken ein wenig abzurunden, damit dein Abstand sich verkleinert.

Reiter und Pferd üben E-Dressur-Aufgaben

Tellington TTouch für Turnierreiter

Die Tellington TTouch Übungen basieren auf einem Konzept verschiedenster Berührungen und Bewegungen an bestimmten Körperregionen. Die hier beschriebenen Tellington TTouch Übungen kannst du sogar am Anhänger oder im Stallzelt machen. Wichtig ist aber, dass Du Dich wohl und unbeobachtet fühlst. Damit es auf dem Turnier seine Wirkung zeigt, integriere diese Techniken zuvor in deinen Stallalltag. Das geht wirklich einfach und unkompliziert. Mache es dir zum Beispiel zur Gewohnheit, vor dem Trensen den Ohren-TTouch zu nutzen.

Wenn der Einsatz der Tellington TTouches daheim ganz normal geworden ist, wird es auch auf dem Turnier seine Wirkung haben. Für deinen eigenen Fokus hat Linda Tellington-Jones ebenso Handgriffe entwickelt, die dich zentrieren und dir gut tun. Ihr Kurs wird dir helfen dich schon vor dem Turnier und in einer aufgeregten Situation mit den verschiedenen Handgriffen vertraut zu machen.

Bevor du mit dem TTouch beginnst, sollte dein Pferd soll zuvor gelernt haben, den Kopf zu senken (dafür gibt es viele Möglichkeiten, zum Beispiel auch Clickern, wie du es im Kurs Agility mit Pferden: Mit dem Clicker begeistern bei Nina Steigerwald lernen kannst). Das Kopfsenken ist zum einen praktisch für den am Pferdekopf arbeitenden Menschen, zum anderen wird durch die tiefe Kopf-Halshaltung der Parasympathikus aktiviert, der Bereich des vegetativen Nervensystems, der für Ruhe und Entspannung zuständig ist.

Welcher TTouch hilft dem Reiter?

Diese Übung für Menschen hat einen wunderbaren Namen: Herzensumarmung heißt sie. Sie ist ideal, um sich selbst zu beruhigen, zu konzentrieren und nicht ängstlich zu sein.

So geht’s: Setz dich bequem hin und lege die Hände übereinander auf dein Brustbein. Die Handinnenflächen zeigen zu dir hin. Probiere aus, ob sich für dich die untere Hand besser auf dem Brustbein anfühlt, wenn sie leicht gewölbt und offen darauf gelegt wird, oder aber leicht geschlossen, so wie eine lockere Faust, gehalten wird. Egal, welche Variante du wählst, die zweite Hand legst du einfach auf die erste auf.

Jetzt stellst du dir vor, dass du das Ziffernblatt einer Uhr auf dem Brustbein liegen hast. Unten ist die Zahl 6, oben die Zahl 12. Nun bewegst du die beiden Hände gemeinsam in sachten, kleinen kreisförmigen Bewegungen. So, also ob du von der Zahl 6 zur 9, zur 12 und wieder über die 3 zur 6 und dann bis zur 9 auf dem Ziffernblatt gleiten würdest. Die Bewegung soll gleichmäßig sein, kreisförmig und ein- und einviertel Mal ausgeführt werden.

Welcher TTouch eignet sich vor dem Turnierstart?

„Der Ohren-TTouch ist super, weil man darüber den ganzen Körper beeinflusst“, erklärt Gudrun Braun, die unser Filmprojekt mit Linda Tellington-Jones betreut hat. Um die Ohrbasis, also die Stelle, wo das Ohr am Kopf befestigt ist, verläuft der sogenannte Dreifache-Erwärmer-Meridian. Er zieht sich von dort aus weiter hinunter, am Hals entlang bis zu den Hufen. „Daher wirkt der Ohren-TTouch auf ganz viele Bereiche im Körper, auf das Gangwerk zum Beispiel genauso wie auf die Atmung.“ Mehr über Meridiane, die Energieströme, wie sie die chinesische Medizin versteht und nutzt, findest du übrigens in unserem Kurs Akupressur für Pferde mit Dr. Ina Gösmeyer.

Je nachdem, mit welcher Geschwindigkeit und mit welchem Druck er ausgeübt wird, wirkt der Ohren-TTouch anregend oder beruhigend. „Je langsamer und sanfter, desto beruhigender“, erklärt Gudrun Braun. „Möchte ich das Pferd vor dem Reiten wach machen, kann ich ihn auch anregend nutzen, indem die Ohren ein bisschen schneller ausgestrichen werden.“

Für den Ohren-TTouch stellst du dich frontal vor das Pferd. Achte darauf, selbst locker zu stehen und die Knie nicht ganz durchzudrücken. Dann greife mit der dem jeweiligen Ohr gegenüber liegenden Hand das entsprechende Ohr, mit der anderen Hand hältst du das Halfter. Streiche das Ohr dann von der Basis zur Spitze aus. Die Handbewegung wird immer vom Kopf aus in Richtung Ohrspitze ausgeführt.

Eine weitere Möglichkeit: Das Ohr ausschütteln. „Das Ohr wird von 15 Muskeln bewegt“, erklärt Linda Tellington-Jones. Diese Muskeln kannst du entspannen, indem du das Ohr seitlich greifst und es sanft vibrierend ausschüttelst.

Linda Tellington-Jones zeigt den Ohren TTouch für Turnierreiter

Was tun gegen Aufregung vor dem Turnier?

Der Turnierstart steht vor der Tür und du bist nervös? Keine Angst, mit Nervosität hat jeder zu kämpfen. Um dir die Angst vor der Prüfung zu nehmen, kannst du im Vorfeld die Aufgabe zuhause trainieren. Wenn die Aufgabe im Training gut klappt, dann wird es auf dem Turnier meistens auch gut klappen. Wenn du dir unsicher bist, ob du die Hufschlagfiguren richtig reitest und einen guten Grundsitz zeigst, dann lass dich von einer externen Person filmen. Beim Anschauen des Videos fallen dir bestimmt noch Kleinigkeiten auf, die du verbessern kannst und der Blick auf dich selber gibt dir ein besseres Gefühl, dass du die Aufgabe auf dem Turnier ebenfalls gut meistern wirst! Wichtig ist eine gute Organisation und Planung, bevor du zum Turnier fährst. Stelle im Vorfeld sicher, dass du ausreichend Zeit einplanst, um dein Pferd zu lösen und abzureiten. Das Gefühl gut vorbereitet zu sein, gibt dir ein Stück Selbstsicherheit und ist gegen Nervosität eine wahre Wunderwaffe. In diesem Blogpost haben wir dir außerdem Tipps für den Abreiteplatz zusammengestellt, wenn du das erste Mal aufs Turnier fährst. Schau gerne dort vorbei!

E-Dressur Aufgaben üben mit Aufgabe E8

Eine Aufgabe, die du gut zuhause als Vorbereitung einer E-Dressur üben kannst, ist die Aufgabe E8. Entweder merkst du dir die einzelnen Punkte, oder du bittest jemand anderen, sie dir während des Ritts vorzulesen.

1. Einreiten im Mittelschritt (A-X)

Grundsätzlich beginnen Dressuraufgaben immer mit dem Einreiten auf die Mittellinie. Die Richter sitzen bei der Bewertung einer Dressuraufgabe an dem Punkt C. Beim Einreiten reitest du also direkt auf die Richter zu, um deine Aufgabe zu beginnen. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass du die Wendung frühzeitig einleitest, damit dein Pferd merkt, wann es abwenden soll. Achte dabei auf die korrekte Lage deiner Schenkel. Dein Pferd soll sich um den inneren Schenkel biegen und der äußere Schenkel nimmt eine verwahrende Position ein.

2. Halten im Mittelpunkt X

Das Halten folgt dem Abwenden auf die Mittellinie sehr schnell, deshalb solltest du dies früh vorbereiten, um genau bei X zum Halten zu kommen. Da es sich bei dem Halten um eine ganze Parade handelt, versuche bei der Vorbereitung in deine Zügelverbindung hineinzutreiben und die Anlehnung deines Pferdes ruhig zu halten.

3. Grüßen

Die Grußaufstellung leitet die Aufgabe ein und signalisiert den Richtern den Startpunkt. Schon bei dem Einreiten solltest du geradeaus auf die Richter schauen und den Blick beim Halten und der Grußaufstellung nicht abwenden. Nimm dir für das Grüßen genügend Zeit, damit es nicht zu hektisch wird. Nimm dabei die Zügel in eine Hand und strecke den rechten Arm von dir weg. Dabei machst du eine Nickbewegung mit deinem Kopf und nimmst anschließend die Zügel wieder in beide Hände. Männer nehmen den rechten Arm an den Helm und führen so ihre Grußaufstellung aus.

4. Im Mittelschritt anreiten und vor der kurzen Seite antraben (G)

 Beim Anreiten solltest du deinen Blick weiterhin geradeaus fixieren und die Richter anschauen. Bewertet wird das fleißige und gerade Anreiten, deshalb solltest du mit beiden Unterschenkeln gleichmäßig vorwärts reiten und dabei leicht mit den Fäusten nachgeben. Kurz vor G solltest du den Zügel etwas verkürzen und mit beiden Schenkeln impulsartig dein Pferd in den Trab treiben.

5. Rechte Hand und durch die ganze Bahn wechseln (K-X-M)

Bevor du den Hufschlag erreichst, versuche dein Pferd korrekt nach rechts zu stellen und den inneren Schenkel erneut vorne am Gurt zu fixieren und den äußeren Schenkel verwahrend zu positionieren. Denke dabei erneut daran, dass du dein Pferd um dein inneres Bein biegen möchtest. Bei der Lektion durch die ganze Bahn wechseln, solltest du die Bahnpunkte im Blick behalten. Sobald du durch die Ecke reitest, versuche dich an dem Buchstaben M zu orientieren. Damit du die gerade Linie zu M gut hinbekommst, kurz vor oder genau bei K abzuwenden und die gerade Linie halten.

6. Im Arbeitstempo angaloppieren und auf dem Zirkel geritten (C-X-C)

Damit dein Angaloppieren am Punkt C gelingt, versuche schon in der Ecke deine Zügel nachzufassen und tiefer einzusitzen. Vor deiner Hilfe zum Angaloppieren, versuche eine halbe Parade zu geben und dein Pferd etwas nach innen zu stellen. Um zu vermeiden, dass dein Pferd falsch angaloppiert, solltest du deinen inneren Schenkel am Gurt fixieren und mit dem äußeren Schenkel die Galopphilfe geben. Von den Richtern wird bewertet, ob dein Pferd direkt auf deine Hilfengebung reagiert und bei dem Übergang vom Trab in den Galopp eingestellt am Zügel bleibt.

7. Mitte der kurzen Seite Arbeitstrab und aus dem Zirkel wechseln (C-X-A)

Um von dem Galopp zurück in den Trab zu gelangen, solltest du vor C eine Parade machen und mit beiden Zügeln und einem tiefen Einsitzen die Galopphilfe beenden. Wenn dein Pferd in den Trab fällt, achte darauf mit beiden Schenkeln nachzutreiben und dein Pferd kurz vor X umzustellen. Dabei solltest du deine Gewichtshilfe verlagern und deine Schenkel umlegen.

8. A angaloppieren, ganze Bahn und C durchparieren zum Trab

Genauso wie bei dem ersten Angaloppieren, gebe eine halbe Parade um bestimmend deine Hilfe zum Angaloppieren zu vermitteln. Auf der ganzen Bahn solltest du versuchen, den Schwung des Arbeitsgalopps zu erhalten und sicherstellen, dass dein Pferd dir nicht in den Trab ausfällt. Kurz vor A solltest du spätestens das Signal zum Durchparieren geben, damit der Übergang genau am Punkt A gelingt.

9. M nach der kurzen Seite Mittelschritt und bei B rechts um

Nach der Ecke solltest du eine halbe Parade geben und versuchen, durch diagonale Hilfengebung und einer durchhaltenden Zügelhilfe einen möglichst geschmeidigen Übergang vom Trab in den Schritt zu erreichen. Bei dem Mittelschritt musst du darauf achten, die natürliche, schreitende Bewegung deines Pferdes zuzulassen und dabei nicht zu stören. Die Richter achten auf einen taktsicheren Schritt mit möglichst viel Raumgriff. Denke Mitte der langen Seite erneut daran, um deinen inneren Schenkel zu reiten und die Anlehnung in der Wendung konstant zu halten.

10.  Bei X rechts um, vor den Richtern halten und Grüßen

Die letzten beiden Wendungen folgen schnell aufeinander, weshalb du gedanklich darauf vorbereitet sein solltest. Nachdem du bei B abgewendet bist, kannst du die nächste Wendung direkt wieder einleiten und darauf achten, diagonal zu treiben. In das letzte Halten musst du mit deinen Schenkelhilfen an die Zügelhilfen treiben und dabei annehmend-nachgebend zum Pferdemaul sein. Deine Grußaufstellung sollte gleich wie die Anfangs-Grußaufstellung ablaufen. Vergiss nicht, dein Pferd zu loben und die Zügel lang zu lassen, wenn dein Grüßen abgeschlossen ist.

Für deine anstehende E-Dressur wünscht wir dir ganz viel Erfolg! Sicherlich wirst du die Prüfung gut meistern.

Share this post

Share on facebook
Share on whatsapp
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on email

Das könnte dich auch interessieren